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Sportler mit Handschuhen sind klar im Vorteil.
Bis Olympia dauert es noch ein bisschen - die wichtigen Fragen aber werden im Gastgeberland Großbritannien zum Glück jetzt schon diskutiert. So warnte Britannias olympischer Chefmediziner Ian McCurdie seine Schützlinge vergangene Woche eindringlich, die Medaillenchancen bloß nicht durch unnötige Höflichkeit zu gefährden - DER STANDARD berichtete. Händeschütteln, so der Doktor, wäre an sich und in Friedenszeiten zwar vertretbar, während der olympischen Spiele hingegen purer Leichtsinn: Viel zu groß sei die Gefahr, mit hinterhältigen Viren und Bakterien infiziert zu werden.
Man darf sich also darauf einstellen, dass die Sportsleute Ihrer Majestät die Hände tief im Hosensack vergraben, sobald irgendein Grüßaugust auftaucht, ganz gleich, ob Kronprinz Segelohr, Prinzessin Diätplan oder dero allerhöchstes Hutmodel persönlich - von dahergelaufenen Mitbewerbern ganz zu schweigen.
Nicht klar ist hingegen, wie die Übertragung feindlicher, transkanalischer Keime in jenen Fällen verhindert wird, in denen Konkurrenten sich ein Sportgerät teilen: den Barren etwa, die Ringe oder die Kunstturnermatte. Spannend wird auch, wie die olympischen Fußballer das rituelle Bespringen nach erfolgreichem Torschuss zu zelebrieren gedenken. Dass Sport einmal als Mittel zur Völkerverständigung empfohlen wurde, kann so gesehen nur als gefährliche Drohung verstanden werden. (DER STANDARD, 12.3.2012)
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Wenn wir unser Immunsystem nicht laufend mit einer gewissen Zahl Keime - die wir uns etwa beim Händeschütteln organisieren - trainieren, baut es ab und ist im Ernstfall wehrlos.
Die Werber, die jungen Familien einreden wollen, das sie ihr Haus am besten 2x täglich desinfizieren sollen, gehören überhaupt wegen Körperverletzung hinter Gitter.
Das einzig tröstliche ist, dass hier ein Arzt gesprochen hat. Und die könnten echt etwas für die Volksgesundheit tun, indem sie sich zwischen den Patienten die Hände waschen.
wollen sie nicht auch hier etwas zu ihrer kleidung posten:
http://derstandard.at/132850788... praeferenz
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