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Ivica Vastic (Austria-Trainer): "Wir haben den Schwung vom Tirol-Match mitgenommen. Nach der Führung haben wir das Spiel etwas aus der Hand gegeben, da hätte ich mir mehr Drang nach vorne gewünscht, damit wir das Spiel mit dem Wind im Rücken früh entscheiden können. In der zweiten Hälfte haben wir eindrucksvoll begonnen und gleich das 2:1 gemacht. Kienast hätte mit etwas mehr Ruhe das 3:1 machen können, dann hätten wir am Schluss weniger Hektik gehabt. Die Admira spielt einen guten, variablen Fußball, aber wir haben nicht viel zugelassen. Das war ein guter Schritt nach vorne, wir müssen aber als Team weiter wachsen."
Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): "Drei Punkte wären für uns drinnen gewesen. Es war zwischen beiden Teams nicht annähernd ein Unterschied erkennbar, ich glaube sogar, dass meine Mannschaft besser war. Bei den Gegentoren haben wir uns sehr schlecht angestellt. Trotzdem bin ich mit unserer Leistung zufrieden. Wir haben gezeigt, dass man auch mit wenig Geld gut Fußball spielen kann."
Roman Kienast (Austria-Torschütze): "Es ist schön, dass ich das erste Tor für meinen neuen Verein geschossen habe. Der Sieg war sehr wichtig. Wir haben teilweise sehr gut kombiniert und sind gut drauf. Es wird sicher noch eine spannende Saison."
Alexander Gorgon (Austria-Torschütze): "Ich habe für meinen Lauf keine Erklärung, es gibt ein Sprichwort: Wenn es läuft, dann läuft es. Wir kommen offensiv immer besser ins Spiel. Wir steigern uns von Spiel zu Spiel. Es wird besser, aber es muss noch besser werden. Die Admira hat sehr viele wendige, technisch starke Spieler, es war nicht leicht, dagegenzuhalten, aber wir haben die drei Punkte."
Ricardo Moniz (Salzburg-Trainer): "Ich habe ein zwiespältiges Gefühl. Es sind einige Sachen passiert, auch Verletzungen, über die ich mich nicht freue. Es war ein glücklicher, aber verdienter Sieg. Wir haben heute nicht so viele Chancen wie gegen Innsbruck kreiert. Vielleicht waren die zwei Erholungstage zu kurz. Den Elfer hätten Soriano oder Mendes schießen sollen, Mendes hat sich gut gefühlt und seine Sache gut gemacht. Meine Position ist nicht wichtig, ich bin mit der Mannschaft beschäftigt, die Einflüsse von außen interessieren mich nicht."
Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Das Spiel ist dumm gelaufen. Nichts hat darauf hingewiesen, dass Salzburg Torchancen gegen uns kreieren könnte, und dann bekommen wir diesen Elfer. Beim 1:2 haben wir uns sehr ungeschickt angestellt. Dass es beim Elfer Handspiel war, steht außer Frage, es geht aber um absichtlich oder unabsichtlich. Man kann, muss ihn aber nicht geben. In der ersten Hälfte hat bei uns der letzte Pass nicht funktioniert. In der zweiten Hälfte haben wir Salzburg zurückgedrängt und die Chance aufs 2:1 gehabt. Wir haben ein vernünftiges Spiel abgeliefert, doch es ist unglücklich gelaufen. Das Titelrennen ist offen, Salzburg kommt noch zu uns ins Hanappi-Stadion. Man hat gesehen, dass wir nicht weit weg sind, obwohl es zwei verschiedene Welten sind."
David Mendes da Silva (Salzburg-Torschütze): "Es war ein verdienter Sieg. Ich habe mich beim Elfmeter gut gefühlt, hatte gutes Vertrauen, dass ich das Tor mache. Wir haben jetzt im Titelkampf alles in der eigenen Hand. Wir haben sehr viel Qualität, es ist eine Pflicht für uns, Meister zu werden, und ich glaube, dass wir es machen."
Alexander Walke (Salzburg-Tormann): "Ich bin sehr froh, wir haben uns den Sieg verdient. Das war auch für die Fans ganz wichtig. Der Sieg gibt uns eine Menge Auftrieb. Wir haben einen wichtigen Schritt gemacht und sind wieder dabei. Gegen Innsbruck haben wir uns nicht selbst belohnt, heute schon."
Steffen Hofmann (Rapid-Kapitän und -Torschütze): "Es darf nicht passieren, dass wir nach dem 1:1 noch verlieren. Wir haben in der Schlussphase die Überhand gehabt, und dann bekommen wir aus einem Konter das Tor. Das ist sehr bitter. Unser Problem ist im Moment, dass wir zu wenig aus unseren Möglichkeiten machen. Zum Schluss waren ein paar gute Sachen dabei, darauf können wir aufbauen. Es sind noch einige Wochen zu spielen. Ich denke, diese Runde ist nicht entscheidend für die Saison."
Gerhard Schweitzer (Ried-Co-Trainer): "Wir waren alle heilfroh, dass Paul (Gludovatz, Anm.) heute angereist ist. Wir waren die ganze Woche in Kontakt, alle Entscheidungen sind so wie immer gemeinsam getroffen worden."
Nacho (Ried-Mittelfeldspieler, zwei Assists): "Die ganze Mannschaft hat ein gutes Spiel gezeigt, das waren sehr wichtige drei Punkte."
Thomas von Heesen (Kapfenberg-Trainer): "Man hat heute schon gemerkt, dass Ried frischer war. Sie haben das Spiel diktiert. Aber wir haben uns nicht versteckt. Wir wollten die Räume eng machen und auf Konter spielen. Aber das ist natürlich immer eine Frage der Kraft. Die Szene vor dem 1:0 war kein Freistoß, das sind einfach unglückliche Situationen. Und mit der naiven Karte von Sencar schaden wir uns natürlich selbst. Wir versuchen, jeden Tag weiterzuarbeiten und kleine Dinge zu verbessern. Leider bleibt uns zwischen den Spielen derzeit nur wenig Zeit. Wir schreiben uns nicht ab, auch wenn es alle anderen machen."
Franco Foda (Sturm-Trainer): "Vor der Pause haben wir nicht gut gespielt. Wir haben zu wenig Aggressivität, Mut und Leidenschaft gezeigt, wir waren zu langsam. Die erfahrenen Spieler haben das Spiel nicht in die Hand genommen. In der zweiten Spielhälfte haben wir ganz klar dominiert. Erst dann haben wir so gespielt, wie es sein sollte. Leider haben wir die klaren Torchancen nicht genutzt und wieder einen glasklaren Elfmeter nicht bekommen. Wiener Neustadt war defensiv kompakt und hat ohne eine einzige Torchance 1:0 gewonnen. Okotie hat die Position am ersten Pfosten verlassen und unglücklich den Ball verlängert."
Zum Thema Muratovic: "Das Wort Respekt fehlt im Repertoire von Muratovic. Er soll sich einmal selbst hinterfragen. Als Trainer muss man von Spiel zu Spiel nach Leistung aufstellen. Ich habe ihm vor der Saison gesagt, dass es für ihn eine schwierige Saison werden könnte. Und jetzt ist er pausenlos am Beschweren in der Öffentlichkeit. Mir ist lieber, wenn ein Spieler weniger redet und mehr leistet."
Jürgen Säumel (Sturm-Mittelfeldspieler): "Wie so oft haben wir die erste Spielhälfte verschlafen, das war eine ganz schlechte Leistung. Da haben wir uns viel zu viele Ballfehler geleistet und keine Zweikämpfe gewonnen. Nach der Pause war das eine ganz andere Leistung. Leider geht halt nach vorne nichts rein, das zieht sich wie ein roter Faden durchs Frühjahr. Das Foul an mir war ein klarer Elfmeter."
Peter Stöger (Wiener-Neustadt-Trainer): "Wir hatten Glück bei der Elfersituation, das war ein klarer Elfmeter. Die erste Spielhälfte war okay. Danach haben wir alles reingelegt, was wir uns konditionell im Winter erarbeitet haben. Die starke Leistung von Siebenhandl hat mich nicht überrascht. Es war nicht das erste Mal, dass er so gut hält."
Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Die Niederlage ist kurios und unglücklich. Das Tor von Innsbruck war äußerst kurios, aber hat zum Spiel gepasst. Wir haben dann versucht, mit zu viel Gewalt und Verbissenheit das Spiel zu drehen, das hat man auch bei den Chancen von Bürger und Naumoski gesehen. Im Training machen die beiden aus solchen Chancen auch Tore. Wir haben einen guten Fußball gespielt, vom Spielerischen bin ich zufrieden, aber mit dem Ergebnis kann man nicht zufrieden sein."
Walter Kogler (Wacker-Innsbruck-Trainer): "Beide Mannschaften haben offensiv agiert, Mattersburg war sehr dynamisch und hatte die hochwertigeren Torchancen. Für das Publikum war das Spiel sehr unterhaltsam. Der Sieg tut gut, ist gut für unsere Moral und wichtig war, dass wir Mattersburg auf Distanz gehalten haben. Die Konter hätten wir aber besser spielen müssen."
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warum nur? warum muss man in ö so spielen wie vor 25 jahren?
international wird bedingungsloses forechecking gespielt! bei uns traben die verteidiger unbehelligt gemütlich in der eigenen hälfte herum.
sie müssen ja gar nicht schnell herausspielen. warum auch? die gegner ziehen sich eh zurück.
aber wehe man spielt international. dann jammert man, dass die verteidiger nur mehr den ball hoch nach vorne dreschen können. na klar - sie sind ja nie in dieser situation, dass sie attackiert werden.
niemand verlangt, dass die spieler lauter messis sind. aber warum laufen die auch mehr???
also was man zugusten Rapids alles kann...das haben wir oft genug erlebt !
Dennoch...dieser Elfer war zu geben...auch FÜR Rapid wenn´s so gewesen wäre.
Das er bitter war, und das ausgeglichene Spiel bis dahin geprägt hat, ist klar
wird halt auch nicht immer gegeben...
ich find den Elfer trotzdem ok. Das Spiel verloren haben sie nur deshalb weil sie sich nach dem verdienten Ausgleich viel zu ungeschickt angestellt haben....in der 87. ein Kontertor, noch dazu auswärts = Kategorie superdämlich. da wollten sie einfach zu viel
Aber dieser neue Trend: Dass man sich den Ball immer und immer gegen Birne ballern lassen muss, das sollte man einmal einheitlich klären, weil füher ist soetwas so gut wie nie gepfiffen worden. Heute immer öfter, aber eben auch nicht immer. Hätte Heikinnen nicht die Hände verwendet, wäre der Ball am Ende auch nicht in der Gefahrenzone gelandet
Gerhard Schweitzer (Ried-Co-Trainer): "Wir waren alle heilfroh, dass Paul (Gludovatz, Anm.) heute angereist ist. Wir waren die ganze Woche in Kontakt, alle Entscheidungen sind so wie immer gemeinsam getroffen worden."
das ist sehr schlecht für ried, so abhängig von einem trainer zu sein sodass sein co trainer kein selbstbewusstsein hat ... schlechtes teamwork
hast du eine ahnung was ich von gruppendynamik weiss, ich interpretiere hier nur die aussage des co trainers und meines erachtens kann ich dir zwar zustimmen, aber deine abwertende meinung mir gegenüber finde ziemlich mies und unreflektiert.
ich finde halt flache hierachien besser.
"Man kann, muss ihn aber nicht geben", sagte Peter Schöttel zum Handselfer. Der Schiedsrichter "muss" gar nichts geben. Alles obliegt seiner Entscheidung, und er hat keine Konsequenzen zu befürchten - vor allem nicht, wenn ein beteiligter Klubtrainer nicht seine Entscheidung anerkennen will. Es soll auch Schiris gegeben haben, die bei einer Situation wie vor dem Rapid-Ausgleich auf passives Abseits entschieden haben, weil ja der Torwart behindert wurde.
OK, aber ein passives abseits waere eine klare Fehlentscheidung gewesen. Solche Situationen sind im Regelbuch hinten ja in Bilderlform geklaert. Der Slbger Elfer war wohl ein "triviales" Foul, weil der Arm direkt vor dem Gesicht war und daher wohl Null Einfluss auf den Spielverlauf hatte. Und triviale Fouls darf man nicht pfeiffen lt. Regelwerk.
Dafuer war der Freistoss zum Ausgleich auch eher ein Geschenk. Aber Abseitsvergehen, nie und nimmer.
der schiedsrichter MUSS die umsetzung des regelwerkes garantieren.
ein geringer anteil der entscheidungen basiert auf seiner persönlichen entscheidungsgewalt ... und jeder schiedsrichter hat schneller konsequenzen zu befürchten als die stürmer, die es schaffen, den ball nicht ins leere tor zu schießen ...
bei den Toren war Admira durchaus ebenbürtig. Gratuliere dieser technisch und läuferisch guten Mannschaft. Didi Kühbauer hat Recht - alle Neider und Hobbysuderanten werden durch die gute Leistung zu wahrhaft aufrechten Mitgliedern des Absurditätenkabinetts . Forza ADMIRA - forever
nach 70min war Schluß !
Bis dahin hab ich auch mit allem gerechnet.
Ein Spiel dauert aber nun mal 90+ min.
Was man zuvor heroisch (anerkennenderweise) gekämpft hat, mußte man gegen Ende bezahlen.
Seit langem ist dies zumeist eine Stärke der Austria...den Gegner laufen lasssen, und dann gegen Ende zu ernten.
Leider. Kostet mich immer Nerven :-))
Wahrscheinlich hätte ich mit diese Woche das Barcelona-Spiel nicht anschauen sollen. Im Vergleich dazu hat hier Not gegen Elend gespielt. Das soll Fussball sein?
Kühbauer hat 100% recht. Die Austria war heute mit Sicherheit nicht besser als die Admira, eher das Gegenteil. Die Admira wirkte viel spritziger und ideenreicher, das Spiel der Austria ist nicht zum Anschauen, einer Austria nicht wirklich würdig.
Ich sah eine EINZIGE Torchance (Schuss von Seebacher irgendwann in der 2.Hälfte) und eine Fehlentscheidung, die zum Ausgleich führte. Austria war realtiv gut (im vErgleich zu den Spielen davor), nicht mehr und nicht weniger, jeder von uns weiß, dass das nicht "das Gelbe vom Ei" ist aber um den Sieg habe keine einzige Minute gezittert. Quirrliges aber ungefährliches Herumlaufen erzeugt noch keine Torgefahr.
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