ÖH-Chefin: "Unhaltbare Vorwürfe" zum Café Rosa

Chat | 12. März 2012, 11:48

Janine Wulz stellte sich den Fragen der UserInnen

Der Versuch der ÖH Uni Wien, ein antikapitalistisches Kaffeehaus auf die Beine zu stellen, ist gescheitert (derStandard.at berichtete). Janine Wulz, seit Juni 2011 Vorsitzende der Bundes-ÖH, will dafür keine Verantwortung übernehmen: "Die ÖH Uni Wien ist eine eigenständige Institution, für die ich nicht sprechen kann." Sie war selbst früher Wirtschaftsreferentin der ÖH Uni Wien, sagt aber lediglich: "Zu dieser Zeit habe ich begeistert am Projekt Café Rosa mitgearbeitet, weil ich es für wichtig halte, dass es Freiräume für Studierende gibt."

An einen Rücktritt - der deutsche Präsident Wulff war wegen geringerer Summen abgetreten - denkt sie nicht: "Unhaltbare Vorwürfe und Vergleiche mit Politikern, die sich persönlich bereichert haben, gehören für mich nicht zu einer wünschenswerten Diskussionskultur."

Warum die ÖH nach wie vor gegen Studiengebühren ist, was gegen die neue Studieneingangsphase unternommen wird und warum es Frauenquoten braucht, um Geschlechtergerechtigkeit herzustellen, sagte Wulz im derStandard.at-Chat.
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