EU-Staaten lieferten Waffen um Milliarden Euro an arabische Regimes

12. März 2012, 06:15
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    Download: Jahresbericht betreffend gemeinsame Regeln für die Kontrolle der Ausfuhr von Militärtechnologie und Militärgütern.

Im Jahr 2010 wurden Exportlizenzen für Waffen und Militärgüter im Wert von 31,7 Milliarden Euro erteilt

Während die syrischen Aufständischen Waffenlieferungen fordern, aber (offiziell) nicht erhalten, wurden laut einem Bericht des Europäischen Rates zuletzt Waffen um Milliarden Euro aus der EU in den arabischen Raum exportiert.

So kaufte das algerische Regime Abdelaziz Bouteflikas, das in einen blutigen Bürgerkrieg gegen islamistische Rebellen verwickelt war, im Jahr 2010 Kriegsmaterial um 933 Millionen Euro. Hauptlieferanten waren in diesem Fall Großbritannien und Italien, die Kampfflugzeuge um 584 Millionen lieferten.

Außerdem erstand Bouteflika elektronische Rüstungsgüter aus Italien und Frankreich (94 Millionen), französische Kriegsschiffe um 40 Millionen und Munition aus Bulgarien im Wert von 24 Millionen Euro. Nach Ägypten, Libyen und Tunesien wurde 2010 Kriegsmaterial im Wert von 531 Millionen Euro exportiert.

Waffen aus Österreich für Saudi-Arabien

Saudi-Arabien erhielt Waffen um 2,5 Milliarden Euro, darunter auch zehn Aufträge für Kleinkaliberwaffen aus Österreich (300.000 Euro) und Material der Kategorie "ML7" (chemische/biologische Wirkstoffe, Gerät zur Aufstandsbekämpfung und radioaktives Material) aus Finnland um drei Millionen Euro, französische Kriegsschiffe sowie Kampfflugzeuge um insgesamt 286 Millionen Euro. In Italien kaufte die Saudi-Luftwaffe um 300 Millionen ein, aus Großbritannien kamen Rüstungsgüter um 328 Millionen.

Der Jemen, wo eine sunnitische Minderheit Proteste der schiitischen Mehrheit mit Gewalt unterdrückt, kaufte groß- und kleinkalibrige Schusswaffen, Bomben/Raketen sowie Munition aus Bulgarien (89 Millionen) und der Tschechischen Republik (18 Millionen).

Insgesamt erteilten die EU-Staaten im Jahr 2010 Lizenzen zur Ausfuhr von Waffen und Militärgütern im Wert von 31,7 Milliarden Euro. Im Jahr zuvor waren es noch 40,3 Milliarden Euro gewesen. Alleine 11,1 Milliarden entfielen 2010 auf Frankreich. Deutschland lag mit 4,7 Milliarden Euro auf dem zweiten Platz vor Italien (3,2) und Großbritannien (2,8 Milliarden Euro). (bed, derStandard.at, 12.3.2012)

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GELD GELD GIER -- Moral interessiert keinen

und dann tun die politiker so scheinheilig mit tränen in den augen "die armen kriegskinder" heul heul

zum kotzen

... und dann meinen manche, unsere Gesellschaft befände sich "auf einem hohen Niveau" - Köhlmeier im Club 2.

Und wenns sie die Waffen dafür verwenden, wofür sie sie gekauft haben, dann sind wir bös und verhängen Sanktionen.

Keinen Genierer!

Selbst Despoten wie die saudischen Wahabiten oder der jemenitische Saleh werden beliefert, weil sie ja in einem permanenten Kriegszustand sind.
Wir sind dafür neutral. Wir brauchen ja nicht alles zu wissen.

Der gute Ahmadinedschad ist doch gut fürs Geschäft, nichtwahr?

Sind wir nicht päpstlicher als der Papst...

...Lieber aus dem EU-Raum liefern, als die Russen oder Amis.. Wir regen uns künstlich auf - hätten wir eine Rüstungindustrie, wären wir sofort dabei. Man sieht es wie massiv die Reste unserer entsprechenden Industrie überall dabei ist.

aus Österreich 2,5 MRD €

Also haben wir...
was macht uns jetzt besser als Russen oder Armys.
Künstlich ist meiner meinung jeder der das billigt, oder?
Lesen mein guter, lesen.
Aber, Papst hat auch Waffenaktien, hörte ich zumindest einmal; wenn wer mehr darüber weiss, bitte bin neugierieg.
nix für ungut:-)

Keine Waffen, kein Krieg

bullshit ...die menschen würden sich sogar mit wattestäbchen erschlagen wenns sonst nix gäbe...

Thank's for the bullshit, mr.Negativman.

ich nenne mich selbst realist :P

Uigerle. Heute dürfen wieder nur die posten, die voll des Abscheus über Waffenhändler sind.
:-)

Philosophisch betrachtet ...

Würde unsere Gattung beschließen, ab sofort in Frieden miteinander auszukommen ...

Dann würde, wenn man die Unsummen die auf dieser Welt in Waffenschiebereien investiert werden am nächsten Tag die Wirtschaft aller hochtechnisierten Wohlstandsländer zusammen brechen lassen.

So gesehen ein Tipp an alle Terroristen und Diktatoren --FRIEDEN JETZT-- und der reiche Osten und Westen erholt sich nie wieder von dem Schlag!

na, der reiche osten/westen sorgt aber sehr fleissig dafür, daß frieden keine option wird und dieses geschäftsfeld ja nicht wegbricht.

Na ganz was neues...

Philosophisch betrachtet ...

das eigene volk entwaffnen

damit das noch schön lang so weitergeht. und den gleichgesinnten waffen liefern. macht so gesehen natürlich sinn...

Dises System kann ich nur ehr als abartig bezeichnen.

" Deutschland lag mit 4,7 Milliarden Euro auf dem zweiten Platz vor Italien und Großbritannien"

... und warum zeigt uns dann die Göbbelspresse nicht ein Bild von Fr. Merkel anstatt das von David Cameron im Bericht?

Wie es sogar in einer dt. TV-Show hieß: warum hat Griechenland 1000 Panzer, aber Dt. nur 400?
Frankreich und Dt. schauten bei jedem gefälschten griech. Budget weg und stimmten Subventionen zu, aber immer nur erpresserischerweise nach Waffenkäufen Griechenlands um viele Milliarden.

Und all das versprochene Geld der EU (als von uns) geht jetzt auch wieder - nein, nicht nach Griechenland, sondern über Banken zu dt. und frz. Aktiendafür bezahlen, dann eben der europäische Bürger.

Schön, wenn das Ölgeld ...

... auch zurückfließt.

Und der große Witz daran:

Wir haben diesen Mist an der tankstelle bezahlt.

Einerseits sich über Waffenlieferungen aufregen

und gleichzeitig Waffenlieferungen (an die "Guten") fordern. Doppelmoral nennt man sowas.

alle waffenhersteller und händler sind schweine

so einfach ist das

wobei: die armen schweine, wie kommen sie dazu! aber ich glaube, es versteht jeder, wie ich das gemeint habe!

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