Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Rudolf Fischer war von 1998 bis 2008 stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Telekom Austria. Er war für die Festnetzsparte zuständig.
Fischer kassierte gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Heinz Sundt, Stefano Colombo und Boris Nemsic im Februar 2004 einen Großteil der Boni in Höhe von neun Millionen Euro, die an rund 100 Manager der Telekom ausbezahlt wurden. Möglich war diese Auszahlung nur durch einen Kurssprung kurz vor Börsenschluss. Das damals geltende Bonusprogramm sah vor, dass die Manager dann die Prämie ausgezahlt bekommen, wenn an diesem Stichtag die Aktie eine bestimmte Höhe erreicht.
Für den entscheidenden Kurssprung sorgte eine Kauforder des Wertpapierhandelsunternehmens Euro Invest von Johann Wanovits und dessen Bruder Franz. Der Broker Johann Wanovits soll über Peter Hochegger für seine Käufe eine Million Euro bekommen haben.
Das behauptet Gernot Schieszler, laut "Format" werden die Vorgänge auch so im Abschlussbericht des Bundesamts für Korruptionsbekämpfung beschrieben. Rudolf Fischer wurde auch in den E-Mails von Michael Fischer erwähnt, in denen Zahlungen der Telekom an die ÖVP angekündigt wurden.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.