Rektoren-Inauguration im Zeichen der Wiedervereinigung

9. März 2012, 12:51
  • Tilmann Märk mit seinem Vorgänger und nunmehrigem Vorgesetzten Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle
    foto: apa/parigger

    Tilmann Märk mit seinem Vorgänger und nunmehrigem Vorgesetzten Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle

Tilmann Märk folgt Töchterle nach - Amtszeit dauert vier Jahre

Innsbruck  - Mit der feierlichen Inauguration sind der neue Rektor der Innsbrucker Leopold-Franzens-Universität Tilmann Märk und seine vier Vizerektoren am Freitag in ihre Ämter eingeführt worden. Der Festakt in der Aula der Universität stand dabei im Zeichen der geplanten Wiedervereinigung der Stammuniversität mit der Medizinischen Universität Innsbruck. Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) verwies in seiner Ansprache auf einen Anfang Februar gefassten Beschluss der Landesregierung, wonach Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) in seinem Bestreben unterstützt und das Universitätsgesetz entsprechend novelliert werde.

Töchterle selbst, unmittelbarer Vorgänger Märks im Amt des Rektors, ging in seinen Begrüßungsworten nicht direkt auf das Thema ein. Der Neo-Rektor tat es ihm gleich sprach in diesem Zusammenhang lediglich von der "Optimierung der Verwaltungsabläufe und Strukturen" als eine seiner Zielsetzungen für die kommenden vier Jahre. Ansonsten gelte es die Spitzenposition der Universität national und international weiter abzusichern, erklärte Märk. Die Med-Uni war bis zum Jahr 2004 noch eine Fakultät an der Innsbrucker Leopold-Franzens-Universität.

Ein Physiker als Rektor

Am Donnerstag hatten sich die Senate der beiden Innsbrucker Universitäten grundsätzlich für eine Wiedervereinigung ausgesprochen. Sie verwiesen aber darauf, dass Voraussetzung dafür unter anderem ein Aufkommen von Bund und Land für alle entstehenden Mehrkosten sei.

Als Vizerektoren amtieren ab sofort Anke Bockreis für den Bereich Infrastruktur, Wolfgang Meixner für das Personal, Sabine Schindler für die Forschung sowie Roland Psenner für Lehrende und Studierende.

Nach der Matura in Innsbruck studierte der im Jahr 1944 geborene Märk Physik an der Universität Innsbruck. Sein Doktorat in Experimentalphysik erlangte er 1968, die Habilitation folgte 1976. Nach einer wissenschaftlichen Karriere im In- und Ausland und seiner Zeit als Vorstand des Instituts für Ionenphysik von 1993 bis 2005 wurde Märk 2003 zuerst unter Rektor Manfried Gantner Vizerektor für Forschung. Ab dem Jahr 2007 fungierte er als rechte Hand des früheren Rektors und jetzigen Wissenschaftsministers Karlheinz Töchterle. Seit Töchterles Angelobung im April 2011 leitete Märk die Universität Innsbruck geschäftsführend. (APA, 9.3.2012)

von welcher Spitzenposition redet der ?

Die Innsbrucker Uni ist doch international nur bei den Schlusslichtern! Irgendwie sind die Typen doch ziemlich abgehoben, und die Medizindirektion genehmigen sich auch noch Weihnachtsbonuses weil sie so tolle Hegel sind und nur 5 Mio. Miese pro Jahr machen. Die Klage gegen den früheren geschäftsführenden Vizerektor haben sie auch eingestellt, dabei weis man bis heute nicht wieviel der nun wirklich privat veruntreut hat. Da kann man nur den Kopf schütteln. Also Herr Minister schnell die beiden "Unis" zusammenlegen, damit zumindest die Zahl der inkompetenten Bürokraten (die da lustig Jungforscher entlassen) wieder etwas weniger wird.

hoffentlich einer, der nicht a la töchterle den aufstieg im kopf nicht erträgt.

physiker neigen aber relativ down-to-earth pragmaten zu sein.

in diesem sinne: Alles gute Hr. Märk!

Physiker neigen auch mal zu Quantensprüngen ...

down-to-earth Pragmaten... Der war gut

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