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Tel Aviv - Eine deutliche Mehrheit der Israelis ist nach einer neuen Umfrage gegen einen israelischen Militärschlag gegen die iranischen Atomanlagen. 58 Prozent der Befragten hätten sich gegen einen Alleingang Israels ausgesprochen, sollten die USA nicht angreifen, schrieb die israelische Zeitung "Haaretz" am Donnerstag. Damit hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu keine Mehrheit für seine Position, man dürfe mit einem Militärschlag nicht mehr länger warten.
Netanyahu hatte während einer Rede in Washington am Montagabend (Ortszeit) gesagt, Israel müsse sich auf sich selbst verlassen, um seine Existenz zu sichern. US-Präsident Barack Obama plädiert hingegen dafür, Sanktionen gegen Teheran noch länger eine Chance zu geben.
Insgesamt erfreut sich Netanyahu jedoch laut der Umfrage einer starken Unterstützung innerhalb der israelischen Bevölkerung. 50 Prozent der Befragten vertrauten Netanyahu sowie Verteidigungsminister Ehud Barak im Umgang mit dem Iran-Problem. Bei Neuwahlen könnte Netanyahus Likud mit 35 bis 37 der insgesamt 120 Parlamentssitze rechnen. Sein rechtes Lager käme insgesamt auf starke 71 bis 74 Mandate. Die oppositionelle Kadima-Partei, bisher stärkste Fraktion in der Knesset, könnte nur mit mageren zehn bis zwölf Sitzen rechnen.
Insgesamt wurden 497 Israelis befragt, die eine repräsentative Stichprobe der erwachsenen Bevölkerung darstellten. Die Fehlermarge betrug 4,4 Prozent. (APA)
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israels logistische möglichkeiten einen effektiven schlag gegen iranische atomanlagen durchzuführen ist ernsthaft zu bezweifeln. dazu müssten sie nämlich 2-3 mal in der luft auftanken - in fremdem luftraum wohlgemerkt! also entweder in der türkei oder im irak. beides ist mit der heutigen politischen lage auszuschließen.
israel wird von einer minderheit ultra-orthodoxer fanatiker erpresst, für die demokratie eine sünde ist. es ist buchstäblich so. der israelische gottestaat kann sich kein urteil über einen isalmischen erlauben.
die merhheit des israelischen volkes will endlich soziale gerechtigkeit und frieden.
der staat israel wurde als demokratie-modell gegründet, in dem jeder für jeden da war. heute steht israel an der spitze der länder mit der grössten ungleichheit zwischen den armen und den wenigen reichsten. heute ist israel ein musterland der gewaltherrschaft der finanzindustrie geworden, die in krieg investieren will, statt in friedliche wirtschaftsgesundung durch die stärkung der allgemeinen kaufkraft
Iran wäre gern ein Gottesstaat, aber sie disqualifizieren sich durch einen demokratischen Mechanismus zur Abwahl des Revolutionsführers.
Die ultra orthodoxen in Israel sind übrigens meist gegen Israel wie es heute besteht. Sie sind den religiösen Moslems oft positiv gegenüber eingestellt und glauben an keine weltlichen Staatsstrukturen.
Der Staat Israel wurde als GB und USAs kleines Ulster gegründet um den "Wilden" europäische Zivilisation und Werte mit der Waffe zu bringen.
die ultra-orthodoxen wollen unter sich bleiben,wollen keinen staat israel (den darf erst der messias ausrufen) und eigentlich in ihren vierteln in ruhe gelassen werden.
die sind zwar für liberale/säkuläre ein painintheass,aber für frieden in der region irrelevant.
das echte problem:die national/rechtsradikalen orthodoxen sind die landräub. und zündler der derzeitigen likudregierung und ihrer koalitionspartner.
1. nur 500 Leute sample naja
2. es gibt eine natürliche abneigung gegen krieg - angst. dass dann noch 42% für einen erstschlag votieren ist eigentlich recht viel
3. netanyahu wird eine solche entscheidung sicher nicht von den letzten meinungsumfragen abhängig machen
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