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Kara
Quantic Dream, die Entwickler der Adventure "Farenheit" und "Heavy Rain", haben auf der Game Developers Conference ihre neue Spiele-Engine für ein kommendes PlayStation 3-Werk präsentiert. Mit Hilfe der Echtzeit-Demo "Kara" stellten die Designer die Möglichkeiten der Technologie unter Beweis.
Natürliche Animation
Darin zu sehen ist eine Androidin namens Kara, gespielt von Schauspielerin Valorie Curry (Veronica Mars in "Heavy Rain"), die während des Zusammenbaus ein Ich-Bewusstsein entwickelt. Das Besondere: Die gesamte Szene läuft in Echtzeit auf einer PS3-Konsole und basiert auf einem neuen Motion-Capturing-Vefahren, dass Quantic "full-performance capture" nennt. Dabei werden sowohl der Körper, als auch das Gesicht und die Stimme des Schauspielers eins zu eins digitalisiert. So passen Mimik und Gestik des Spielcharakters nahtlos zusammen. Das Verfahren stammt aus Hollywood und wird aufgrund der relativ hohen Kosten derzeit vor allem für aufwändige Animationsfilme eingesetzt, nicht aber in der Videospiel-Industrie.
Grundgerüst fürs nächste Werk
Bei Kara handele es sich um eine reine Demo und gibt damit lediglich einen technologischen Ausblick auf Quantics nächstes Werk. Kara beinhalte etwa 50 Prozent der im bislang verdeckt gehaltenen Spiel eingesetzten Technologie und wurde vor einem Jahr "gedreht". Das Studio investierte nach "Heavy Rain" massiv in die eigene Motion-Capturing-Ausrüstung und verfügt nun über 65 Kameras. Damit können mehrere Darsteller gleichzeitig aufgenommen werden. Mit dem gleichem Verfahren wurden die Filme "Avatar" und "Tim und Struppi" umgesetzt.
Unterhaltung für Erwachsene
In wie fern Kara auf das kommende Spiel abgefärbt hat, wurde nicht verraten. Laut Studio-Gründer David Cage verfolge man wie gehabt das Ziel, eine neue Unterhaltungsform für Erwachsene zu bieten, die über die Möglichkeiten des traditionellen Videospiels hinausgehe. Der auf Story fokussierte Thriller "Heavy Rain" war ein erster Versuch in diese Richtung zu gehen. "Es dreht sich alles um menschliche Wesen, Emotionen und Beziehungen. Wie wir fühlen, wie wir lieben und wie wir hassen. Das ist es, was ich erforschen möchte - alles andere ist hintergründig.", so Cage.
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Ich frage mich ob Motion Capturing mal komplett von der Programmierung abgehängt wird.
Man setzt Endpunkte und die Maxln bewegen sich realistisch dort hin, kleines nachbessern und voilà, sowas in der Art. Sodass beim Leveldesign mehr Spielraum ist, aber der Charakter Dynamisch "darübergleitet".
Zu guter letzt kauft das Militär diese Technik auf und Boston Dynamics freut sich über bessere "Hunde".
(Achherrje, wo bin ich zum schluss gelandet...)
Da hat mir das (thematisch ähnliche) Opening von "Ghost in the Shell" viel mehr Emotionen als das. Gerade wegen der technischen "Defizienz" und Reduziertheit. Hier ist alles perfekte Reinraum-Ästhetik, bei "Ghost in the Shell" sieht der Prozess eher etwas krude und dreckiger aus.
http://www.youtube.com/watch?v=SaYPHswIyzA
Außerdem stört mich die Fluidität und Schwerelosigkeit beim Zusammenbau dieser Androidin. Man schaue sich mal diesen "handgemachten" Teaser für "Terminator 2" von '91 an:
http://www.youtube.com/watch?v=us3ggae8-Ec
Das wirkt echter, weil sich die Maschinen nicht mit absoluter Präzision und mathematischer Korrektheit bewegen.
Alles völlig unabhängig davon, dass man es bei "KARA" so gewollt hat. Aber mir gefällt's nicht.
... Antwort gelesen. Der verschossene Pfeil gehört nicht mehr dem Schützen. Hat schon Heine so ähnlich mal geschrieben. Insofern kann man auch bei einer Tech-Demo über den Inhalt diskutieren. Die Technik ist Mittel zum Zweck, nicht umgekehrt. Das gilt gerade für die Spiele dieses Studios.
Oder kennen Sie viele Tech Demos, bei denen am Schluss "Written and Directed by" steht?
Der Link wurde schon mal gepostet:
http://youtu.be/cCrKxPz-2Vk
Da erfährt man von Autor/Regisseur David Cage, dass dies durchaus mehr als eine "Tech Demo" ist. Die Story ist integraler Bestandteil und Motion Capturing ist integraler Bestandteil.
Ja das Rendervideo bei Mass Effect 3 sieht auch einfach nur genial aus. Im Spiel selber sind die Gesichter auch schon sehr echt gemacht - vor allem bei Ashley fällt es mir besonders auf. Schön zu sehen, wie sich die Technik immer weiter entwickelt (im positiven Sinne).
ME3 ist zwar wirklich sehr nett, aber der absolute Benchmark ist es auch nicht. Da waren schon einige Spiele unterwegs, die grafisch wesentlich eindrucksvoller waren. Ist ja auch nicht überraschend, weil Graphik war noch nie die Stärke von Bioware.
Egal, den Teil heißt's auf jeden Fall noch voll geniesen, bevor EA auch diesen Franchise in den Boden fahren wird. Ist ja eigentlich nur die Frage, ob EA mit Mass Effect auf MMO-Truck oder auf den Shooter-Express aufspringt. Ich persönlich vermute Letzeres.
Nur das dass kein Rendervideo ist, sondern die tatsächliche Spielgrafik. Und Mass Effect 3 sieht toll aus, aber die Gesichter sind leider Emotionslose Teigwaren, die sich halt etwas regen, aber niemals auch nur den Hauch einer Emotion vermitteln. Ist halt ein harter Hund, dieser Shepard ;)
Leider lädt Youtube bei mir wieder einmal nicht in Echtzeit.
Mich reißt das nicht vom Hocker. Bedeutet Echtzeit dass es in Echtzeit von der PS3 gerendert wird? Ist das wirklich so toll? Oder etwa dass die PS3 Motion Capturing in Echtzeit rendern kann?
Menschliche Figuren sind noch lange nicht befriedigend darzustellen. Arbeite selbst mit 3D (Architektur Visualisierung) und da sind gerade erste einmal die ersten ordentlichen unbiased Echtzeit Renderer im anrollen (Arion Render, Fryrender,...)
nach mehrmaligem ansehen (auch ohne ton) finde ich die animationen im gesamten gut bzw. sehr gut. auch gute augen-shader, die vermutlich am meisten beitragen.
die aufregung mancher kann ich aber nicht teilen. mir persönlich gehen sehr viele "emotionen" ab. gerade im extremen bereich (zorn, schmerz, wut, lachen, nachdenklich etc. etc.). für eine wegweisende tech-demo für mich zu wenig, denn gerade da sollte das augenmerk auf extremen liegen.
verstehe auch die entscheidung eine junge frau mit glatter, makelloser haut dafür zu erstellen nicht (es macht vieles zu einfach).
nächstes mal ein/e alte/r frau/mann mit extremen emotionen und bewegungen, wäre schön.. und aussagekräftiger.
alles in allem gutes motion-capturing, aber auch nicht mehr.
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