Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Das Pima Air & Space Museum in Tucson, Arizona, ist seit Jahrzehnten eine Weihestätte für Freunde der Aviatik. Auf 32 Hektar Fläche sind hier in den Hangars und auf den Freiflächen über 300 Fluggeräte zu besichtigen, darunter Spezialitäten wie die Lockheed SR-71 "Blackbird", der Riesentransporter "Super Guppy" und die Boeing B-52 Stratofortress. Abseits des Museums-Areals breitet sich der Boneyard, der größte Flugzeugfriedhof der Welt, aus. Abgestrippt, ausgeweidet, teils zu bizarren Skulpturen zerfallen, dämmern nächst dem aufgelassenen CIA-Airport hunderte Geräte vor sich hin. Ein grau-braunes Luftfahrt-Mausoleum, das vor kurzem mit ein paar monumentalen Farbklecksen aufgepeppt wurde.
Mehr als 30 Künstler und Künstlerinnen ließen sich von der Idee des New Yorker Kulturmanagers Eric Firestone inspirieren und verewigten sich auf fünf ausrangierten Militärflugzeugen. "The Boneyard Project" ist noch bis Ende Mai zu begutachten, und zwar gemeinsam mit "The Nose Job" - einer Serie kunstvoll aufgepimpter Flugzeugnasen. Hier einige Impressionen vom Buntmetall-Friedhof:
"Das Ich und das Es" im Sinne Freuds ist oft Thema in Sevda Chkoutovas auch technisch überzeugendem zeichnerischem Werk: In der Schau "Paradiesvögel" verlässt eine Frau den Garten Eden
Der Zuschlag wurde erteilt, die Planungen für die Kunstbiennale starten Anfang Juli
"Paradoxe Transformationen": Die Galerie Huber zeigt neue Arbeiten von Rudolf Polanszky
Karlsruhe: Juristisches "Neuland" zu Urheberrecht bei Fotos
Mit falschen Erwartungen und einem zu wenig akzentuierten Programm kämpft "What Would Thomas Bernhard Do"
Eine Ausstellung im Palazzo Strozzi beschäftigt sich umfassend mit dem Ursprung der Renaissance. "Die Ausbreitung der Schönheit" lässt sich dort konzentrierter und ruhiger nachvollziehen als im umgebenden Florenz
Arbeiten des deutschen Fotografen sind in der Wiener Galerie Lumina zu sehen
Die Berliner Künstler Janina Janke und Maurice de Martin beforschten die UN-Sitze in Wien, Nairobi und New York City als "unbekannte Räume"
Delogierung mal anders: Architekt Édouard François stapelte für den Bauträger Paris Habitat verschiedene Wohnhäuser zu einer urbanen Collage
René Block tauchte ab in die Tiefen des Depots von Sammler-Ehepaar Agnes und Karlheinz Essl und fühlte eine Ohnmacht. Aus etwas ihm vertraut Unvertrautem - der österreichischen Avantgarde der 1960er-Jahre - wurde die Schau "Eine kleine Machtmusik"
Die Bewegungsstudie von 1925 ist Rudolf Koppitz' wohl bekanntestes Foto. Faktisch ist sein Œuvre umfangreicher, wie eine Ausstellung in Brünn und der Kunstmarkt belegen
Studienjahr 2013/2014: Internationale Jury kürte je vier Projekte aus den Bereichen Architektur und bildende Kunst sowie jeweils zwei Ersatzprojekte
Helmut Draxler beschäftigte sich am Beispiel der Generali Foundation mit dem Prinzip Sammeln
Kreditvergaben an Kunststiftung zu gering besichert: Anklage gegen acht Personen
Ars-Electronica-Jury hatte aus über 4.000 Einreichungen zu wählen - Preisverleihung am 6. September
Große Bandbreite, Vielschichtigkeit und Komplexität der bildhauerischen und fotografischen Arbeit des Künstlers wird gewürdigt
Ernst Logar hinterfragt in Graz "Orte der Unruhe", wo NS-Opfern gedacht wird
Aufnahme in Liste der "World's 50 Greatest Galleries"
Jakob Lena Knebls Mahnmal "Schwule Sau" am Morzinplatz in Wien erinnert an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Homosexuellen, Lesben und Transgender-Personen
Inhalte können geteilt und nach Hause geschickt werden
Der öffentliche Raum und die Erinnerung sind Kernthemen in Marko Lulics künstlerischer Arbeit: In der Ausstellung "Psychogeography" folgt er sehr persönlichen Wegen durch Wien
Eröffnung Mitte September
Geometrische Kompositionen, die sich nur auf den ersten Blick ähneln: Bilder von Ingo Nussbaumer und Florentina Pakosta
Vergeben werden auch je ein Atelier in Indonesien und im Prater
Künstler Martin Walde gestaltet den Kunstraum Dornbirn: Die Ausstellung "Von Moment zu Moment" lädt Betrachter zur Kommunikation ein
Kunst, grafische Gestaltung, in solchen Dimensionen ist schon eine feine Sache. Muss den Künstlern Spaß gemacht haben und ist auch schön anzusehen.
Die HDR-Fotos sind dokumentarisch eher wertlos. Als Digitale Kunst kann man das mögen, ich find's hier etwas zu viel des Guten.
Zuletzt: Der ganze Boneyard ist v.a. ein Denkmal für die Macht des militärisch-industriell(-politischen) Komplexes. Da verrotten Milliarden an Entwicklungs-, Material- und Herstellungskosten. Und für Nachschub wird beständig gesorgt. Die Materialisation eines Bomben(!)geschäfts.
kleines making-of video des projekts (~6 min.):
http://vimeo.com/36486782
auch wenn es im Tucson/AFB Class C ist.
http://tinyurl.com/ABoneyard
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.