Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Im November 2011 wurde der damalige Chef der Telekom-Regulierungsbehörde, Universitätsprofessor Heinrich Otruba, durch den Unternehmensberater Georg Serentschy abgelöst, was bei den Mitbewerbern der teilstaatlichen Telekom Austria für wenig Freude sorgte. Serentschy wurde damals ein Naheverhältnis zur Telekom nachgesagt, was dieser stets bestritt. Heute, Mittwoch, hat das Magazin "News" 1.955 Dateien aus der Lobbyingfirma von Peter Hochegger veröffentlicht, die den Verdacht nahelegen, dass bei der Abwahl von Otruba Hochegger und die ÖVP die Finger im Spiel hatten - im Interesse der Telekom.
Datensätze
"News" zitiert aus den Datensätzen, wonach Hochegger an die Telekom schrieb, dass "Verbündete wie Karin Hakl mithelfen sollen, Druck auf die RTR und den Regulator aufzubauen". Otruba soll als "Totengräber des Festnetz" dargestellt werden. Hakl, Telekomsprecherin der ÖVP, bestritt dies auf APA-Anfrage heftig. Sie habe nie für oder gegen einen Regulator interveniert. Warum dies in den Hochegger-Mails so dargestellt werde könne sie sich nicht erklären. Als Telekomsprecher habe sie Kontakt zu allen Marktteilnehmern gehabt und stets im Interesse der Bürger gehandelt. So habe sie die Ausschreibung der "Digitalen Dividende" (Breitband-Versorgung für ländliche Regionen, Anm.) vorangetrieben, obwohl dies nicht im Interesse der Telekom gewesen sei.
Laut den Hochegger-Daten soll der Lobbyist im Auftrag der ÖVP daran gearbeitet haben, Hakl als Speerspitze der österreichischen IT- und Telekommunikations-Politik darzustellen, dazu sollte es von der Industrie "verdeckte Unterstützung" geben. In einem weiteren Dokument heißt es laut dem Magazinbericht unter dem Punkt "Ziele": "ÖVP hört auf die Player der Industrie."
Windkraft
In den Datensätzen findet sich auch die SPÖ wieder - konkret deren Telekom-Sprecher Kurt Gartlehner. Dieser behauptet, zwar für Hochegger Studien erstellt zu haben, allerdings nicht zur Telekom, sondern zu Windkraftprojekten. Dem sollen Aussagen von Hochegger vor den Ermittlungsbehörden im Jahr 2009 widersprechen. So soll Gartlehner für Beraterleistungen im Bereich Beamten-Dienstrecht und Breitbandausbau Geld erhalten haben. Gartlehner hatte vergangene Woche vor Journalisten festgehalten, dass er Beratungstätigkeiten für die Telekom abgelehnt habe.
Hochegger soll aber nicht nur im Telekom- und Glücksspielbereich tätig gewesen sein, er hat laut Datensätzen auch für die Pharmaindustrie lobbyiert. Hochegger schlug demnach vor, mittels "verdeckter Kommunikation einen spürbaren Druck auf die Entscheidungsträger aufzubauen, wobei der Absender und Urheber nicht eindeutig ausfindig gemacht und zugeordnet werden kann".
Hochegger selbst verließ sich bei seiner Beratungstätigkeit offensichtlich auch auf andere Berater - konkret auf den ehemaligen ÖVP-Spitzenpolitiker und Innenminister Ernst Strasser, der selbst über eine Lobbyingaffäre in Brüssel gestolpert ist. Hochegger-Mitarbeiter wollten vor einem Treffen mit der damaligen Innenministerin Liese Prokop (V) seinen Rat. Strasser empfahl laut "News"-Daten sich die Frage zu stellen: "Was wäre die Überschrift dieses Treffens in der Krone?"
Wie "News" weiter berichtet, soll die Telekom Austria inzwischen 20.000 Mails jener 200.000 elektronischen Briefe gefunden haben, die das Magazin kürzlich veröffentlichte. Sie seien auf einem Computer einer ehemaligen Mitarbeiterin des Telekom-Managers Gernot Schieszler gefunden worden. Dieser strebt eine Kronzeugenregelung an und kooperiert zur Erhaltung dieses Status intensiv mit den Ermittlungsbehörden. Die Telekom hat die 20.000 Mails an das Betriebsprüfungsunternehmen BDO Deutschland übergeben, die im Auftrag des Telekom-Aufsichtsrates die zahlreichen Ungereimtheiten bei der Telekom aufklären soll. (APA)
Im Herbst kommt das Fairphone auf den Markt - vollständig fair produziert ist es allerdings noch nicht
"Schichten"-System soll Anpassbarkeit an unterschiedliche Hardware verbessern
In ihrer Enkeltochter Airwin Entertainment hat die börsennotierte Telekom Austria (TA) ein Geschäft mit Rennmäusen aufgezogen
Konzern setzt in unrentablen Gegenden offenbar auf Mobilfunktechnik
Gewinn von Marktanteilen befördert Microsofts Betriebssystem auf Platz drei
Ex-Chef von Telekom-Zulieferfirma hat bereits ausgepackt - Staatsanwaltschaft beantragte Kronzeugenstatus
Googles Betriebssystem mittlerweile auf fast drei Viertel aller neuen Geräte
Vor allem Huawei und ZTE sind im Visier
Im Jahr 2012 hatte Google erst 400 Millionen aktivierte Android-Geräte gemeldet
Ab 26. Juni wird das Smartphone in den USA verkauft - Vorerst kein Europastart
Tarife bieten nun 1.500 bzw. 3.000 MB Datenvolumen, SMS und Telefonieminuten
Deutsche Telekom-Chef Obermann verteidigt Flatrate-Begrenzung
Laut Angaben von Samsung – vier Millionen in den ersten vier Tagen
Neues Modell mit 4,6-Zoll-Display, 13-Megapixel-Kamera und LTE
Telekom will in den kommenden vier Jahren 24 Millionen Haushalten superschnelle Anschlüsse bieten
Bis zum Jahr 2020 soll die fünfte Mobilfunkgeneration marktreif sein
Komission zu Anti-Dumping-Ermittlungen bereit
In den USA sucht man nach Lösungen, um der hohen Diebstahlsrate entgegenzuwirken
Fotos kurz vor der Konferenz aufgetaucht - Als "Special Edition" für Anwesende gedacht?
Wiener Gymnasium vor Abstimmung - Elternvertreter gegen Verbot von Mobiltelefonen in der Pause
Bilder sollen für Betrachter über dem Display schwebend erscheinen
jemals für diese verbrechen in den knast gehen? oder ist das eher für ladendiebe? wenn hier nicht rigoros vorgegangen wird, hoffe ich doch, dass die politiker bei der nächsten NR in 2013, abgestraft werden, seit jahren werden wie ausgesackelt, und der $ 278 wird nicht winmal angedacht, also sind es wieder die kleinen dummen bürger, die dabei zusehen müssen, dass die grossen tiere davon kommen, die gesetze dazu hätten wir, nur werden sie bei den falschen angewandt, zb. tierschützer, und der StA wurde gleich um einen oder zwei stufen emporgehoben, trotz kosten um die 5 mio €, da kommt freude auf, und wer bezahlt wieder einmal? der dumme steuerzahler, freue mich schon auf 2013
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.