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vergrößern 677x451Weiter kein Streetside und Street View in Österreich
Mit Diensten wie Google Street View oder Microsoft Streetside kann man Städte und Länder weltweit virtuell besichtigen. Bis man so auch in Österreich ortskundig werden kann, wird es allerdings noch eine Zeit lang dauern. Während der populäre Google-Dienst das bereits gesammelte Bildmaterial aufgrund strenger Richtlinien der Datenschutzkommission seit zwei Jahren in den Archiven lagert, steckt Microsofts Projekt in Österreich erst in der Planungsphase.
Abwarten
Wie der Softwarehersteller gegenüber dem WebStandard erklärte, plane man Österreichs Straßen erst 2014 mit Kamera-Autos zu befahren. Danach müsse das Material aufbereitet und verarbeitet werden. Somit könnte Microsofts Foto-Dienst Streetside frühestens 2014/2015 zur Verfügung stehen.
Keine Pläne
Wie es hierzulande mit Google Street View weitergeht, ist noch offen. Es sieht allerdings nicht rosig aus. Auf eine Anfrage hieß es gegenüber dem WebStandard, man habe "derzeit keine Pläne, Bildmaterial österreichischer Städte in StreetView zu veröffentlichen". Bislang liefert nur der rumänische Anbieter Norc Bildmaterial von Österreichs Straßen.
Widerstand von Anrainern
Google hatte vor dem Stopp 2010 monatelang Kameraautos durch Österreich geschickt. Das Projekt kam zum Stillstand, nachdem zunächst in Deutschland sich Bürger und Medienmacher rund um die Bild-Zeitung aus Angst vor Verstößen gegen die Privatsphäre auflehnten. In Österreich berichtete dann die Kronenzeitung von einem aufgebrachten Pensionisten, der Anfang April versuchte, ein Kamera-Auto mit einer Spitzhacke zu verjagen. Daraufhin schaltete sich die Datenschutzkommission ein. (Zsolt Wilhelm)
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österreich war und ist nun mal in vielen dingen hinten nach
zusätzlich ist österreich noch der feinkostladen der eu, in dem es einen aufschlag von 20-50% auf verbrauchsgegenstände gibt.
wo politiker in anderen ländern zurücktreten, wird hier nochmal kräftig ausgenützt
wer ist schuld? der österreicher selbst, er lässt es sich gefallen
Da werden uns die Einbrecherbanden ausrauben, wenn sie auf einmal erfahren, dass in Wien richtige Häuser stehen. Bisher hat die organisierte Einbruchskriminalität angenommen, dass Wien aus lauter Holzbaracken besteht, drum hat es auch im Jahr 2012 nur 2 Einbrüche gegeben (Fall 1: Ein Besoffener ist in die falsche Wohnung, Fall 2: Heinz Fischer ist falsch abgebogen und im Bundeskanzleramt gelandet).
Bis zu einem gewissen Grad ist man halt öffentlich. Wenn ein Passant aus irgend einem Grund die Fassade ihres Wohnhauses abfotographiert und Sie stehen gerade nackt am geöffneten Fenster, und der stellt das Bild dann ins Internet, haben Sie Pech gehabt.
Kann mir jemand erklären, was an meiner Privatsphäre verletzt wird, wenn mich ein Auto zu irgendeiner Uhrzeit (nicht wirklich exakt feststellbar) an irgendeinem Ort fotografiert hat, ohne gar zu wissen, wer das ist, der gerade vorbeigeht?
Lächerlich!
die aufregung ist wirklich völlig unnötig, v.a. weil es ähnliches ja schon seit jahren gibt:
http://www.norc.at/street-view/
darüber hat sich nicht nur niemand aufgeregt, ich vermute, die wenigsten wussten davon überhaupt erst
Das ist völlig absurd!
Wenn es um die Umsetzung der ACTA geht oder ein verschärftes Sicherheitspolizeigesetz, das es (nach Skandalen um Tierschutzprozess und AMS-Mistkübel) dem Innenministerium erlaubt, ohne richterlichen Beschluss Einzelpersonen auszuspitzeln, ist die österreichische Politik ohne mit der Wimper zu zucken bereit, sämtliche Datenschutzbedenken über Bord zu werfen.
Aber wenn Fotos von öffentlichen Plätzen im Internet publiziert werden sollen, entdecken die PolitikerInnen plötzlich ihre Liebe zu den Persönlichkeitsrechten und verhindern diesen Service "heldInnenhaft".
Nicht, dass Street View völlig unbedenklich wäre, aber im Verhältnis zu ACTA und SPG ist es wirklich Kinderkram!
Erinnert mich an die Zeit vor dem Fall des eisernen Vorhanges, wo man im Osten keine strategischen Gebäude - wie beispielsweise einen Bahnhof - fotografieren durfte.
Dass während der Aufnahmen der E-Mail Verkehr mitgeschnitten worden ist, ist freilich ein starker Tobak. Nachdem diese Trottelei hoffentlich nun berinigt ist, könnte wenigstens das bereits abgefilmte Material eingesetzt werden. Es sei denn, Österreich will so eine Art von weisser Fleck auf der Landkarte werden. Ein schwarzer Fleck, was Korruption und Justizwillkür anbelangt, sind wir ohnedies schon.
"Für ein Land wie Österreich, welches sich gerne als Fremdenverkehrsland versteht, ist es mehr als kurzsichtig, sich dieser Möglichkeiten zu verweigern."
Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Ich schätze mal, dass viele Urlaubsreisende die in Länder unterwegs sind in denen es StreetView bereits gibt, sich am PC das Hotel und die nähere Umgebung ansehen. Auch ich mache es so.
Es wäre interessant, was die Österreicher dazu sagen würden, wenn Google für StreetView in Länder, die verweigern, Geld dafür verlangen würde.
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