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Die Gewerkschaft ver.di droht der Deutschen Telekom mit Warnstreiks. Nach zwei Kollektivvertragsrunden ohne Einigung müsse die Telekom von der Vorstellung einer Nullrunde abrücken, verlangte ver.di-Vorstand Lothar Schröder am Mittwoch in Berlin. "Wenn die Appelle nicht fruchten, müssen gegebenenfalls Warnstreiks dabei helfen, die Verweigerungshaltung aufzubrechen." Schröder ist auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Telekom.
Der Gewerkschafter äußerte sein Bedauern, dass sich das Unternehmen frühzeitig auf einen Konfrontationskurs gegen das eigene Personal festgelegt habe. Weder zur Lohnhöhe noch zur Arbeitsplatzsicherheit habe der Arbeitgeber ein Angebot unterbreitet. Für die rund 85.000 Tarifbeschäftigten des Konzerns in Deutschland fordert ver.di unter anderem Einkommensverbesserungen von 6,5 Prozent und besonders eine Stärkung der unteren Lohngruppen.
Gespannt Lage
Die Deutsche Telekom hatte in den vergangenen Wochen immer wieder auf die angespannte Lage des Konzerns hingewiesen. Die Forderung der Gewerkschaft passe nicht in die Zeit. Es sollte vielmehr ein Paket aus Sicherheit und Stabilität für die Beschäftigten geschnürt werden.
Die Tarifverhandlungen werden am 20. März fortgesetzt. Es wurden wieder mehrere Tage für die drei getrennt zu verhandelnde Bereiche Deutsche Telekom AG einschließlich Auszubildende, T-Systems und Telekom Deutschland im Bonner Raum, Frankfurt und Hannover angesetzt. (APA)
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