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Wenn sie einmal groß sind, gehören vermutlich Fremdwährungskredite der Vergangenheit an.
Wien - Österreichische Haushalte hatten am Ende des vierten Quartals 2011 in Summe offene Fremdwährungskredite in Höhe von 37,3 Mrd. Euro. Das sind nominell um 1,4 Mrd. Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Wechselkursbereinigt beträgt der Rückgang 2,6 Mrd. Euro oder 6,5 Prozent, schreibt die Finanzmarktaufsicht (FMA) am Mittwoch in einer Aussendung. Im Vergleich zum Vorquartal verringerte sich das Volumen bei Fremdwährungskrediten um 1,0 Mrd. Euro oder 2,6 Prozent.
Auf Vorstoß der FMA wurde die Neuvergabe an private Haushalte seit 2008 grundsätzlich gestoppt. Im März 2010 konkretisierte die FMA dann ihr Verbot: Verbraucher können Fremdwährungskredite seitdem mit kleineren Ausnahmen nur noch in Anspruch nehmen, wenn ein Vermögen oder Einkommen in der entsprechenden Währung vorhanden ist. Gleichzeitig sprach die FMA 2010 eine Empfehlung an Banken aus, den Bestand an offenen Fremdwährungskrediten zu reduzieren.
Seit Herbst 2008 habe sich das Kreditvolumen um 20,8 Prozent verringert. Das entspreche 9,8 Mrd. Euro. Die FMA-Chefs Kurt Pribil und Helmut Ettl fordern die Banken und ihre Kunden erneut auf, "diesen Weg der Risikobegrenzung gemeinsam konsequent fortzusetzen."
Beim bestehenden Forderungsvolumen handle es sich zu 93,4 Prozent um Schweizer-Franken-Kredite, der Rest entfalle beinahe zur Gänze auf Japanische Yen.
Rund drei Viertel der Fremdwährungskredite - in Zahlen 28,6 Mrd. Euro - an private Haushalte sind als endfällige Kredite mit Tilgungsträger ausgestaltet. Eine Sondererhebung 2011 habe zudem ergeben, dass die Deckungslücke auf rund 5,3 Mrd. Euro angewachsen sei - das sind 18 Prozent des aushaftenden Kreditvolumens. Ende 2008 lag sie bei Euro 4,5 Mrd. (14 Prozent).
Endfällige Kredite werden nicht mit Zinsen über einen Zeitraum getilgt, sondern die gesamte Summe ist am Ende der Laufzeit auf einmal zu zahlen. Deckungslücken entstehen, wenn sich in dieser Zeit die Wechselkurse zuungunsten der Verbraucher entwickeln, sodass man mehr zurückzahlen muss, als ursprünglich vorgesehen.(APA)
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es ist und bleibt ein spekulationsgeschäft das schief gehen kann wenn der aushaftende Betrag die eigene Leistungsfähigkeit übersteigt. Daneben auch noch das Haftungsrisiko, weil der Konsument ja NIE gewusst hat dass er auch verlieren kann.
Also schon ziemlich klar, dass die Banken das nicht wollen.
Sie können ja immer noch entsprechende Derivate kaufen, wenn sie meinen dass der CHF zu hoch bewertet ist. Hindert sie niemand daran.
die bei einem äußert ungünstigen Wechselkurs die Verluste realisiert haben.
Die restlichen 97,4 Prozent warten bis zum Ende der Laufzeit entspannt ab und geniessen das CHF Libor-Niveau von fast 0%, an dem die heimischen Banken leider nix verdienen und auch noch fest Risikokapital hinterlegen muessen...
Ich bin Finanzmathematiker und bekomme
daher Anfragen aus dem nahen und entfernten Bekanntenkreis. "Chrilly wie wird sich der Franken entwickeln?". Von entspannt abwarten hab ich noch nix bemerkt. Da geht ziemlich die Angst vor der persönlichen Pleite um.
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