Tierstammbaum: Lücke von 15 Millionen Jahren geschlossen

6. März 2012, 13:05
  • Eines der frühen Amphibien jener Zeit erhielt von den Forschern den Namen "Ribbo".
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    foto: michael coates of the university of chicago and national museums scotland (nms)

    Eines der frühen Amphibien jener Zeit erhielt von den Forschern den Namen "Ribbo".

  • Seinen Lebensraum teilte "Ribbo" unter anderem mit Tausendfüßern, wie dieser Abdruck zeigt. Die Gliederfüßer waren schon lange vor den Wirbeltieren an Land gegangen.
    foto: national museums scotland (nms)

    Seinen Lebensraum teilte "Ribbo" unter anderem mit Tausendfüßern, wie dieser Abdruck zeigt. Die Gliederfüßer waren schon lange vor den Wirbeltieren an Land gegangen.

"Romer-Lücke" am Beginn des Karbon beruhte nur auf Mangel an Fundstücken - nicht auf einem Mangel an Tieren

Washington - Vor 360 Millionen Jahren endete das als "Zeitalter der Fische" bekannte Devon, an dessen Ende die ersten Wirbeltiere das Land eroberten. Nach diesem Meilenstein der Evolution war die weitere Entwicklung bislang jedoch eine unbekannte Größe, aus einem als "Romer-Lücke" bezeichneten Zeitraum von 15 Millionen Jahren lagen keine Fossilien vor. Offen blieb, ob katastrophale Ereignisse zu Beginn des Karbon-Zeitalters zu einem Einschnitt in der Artenvielfalt geführt hatten oder ob nur einfach durch das Gesetz des Zufalls aus diesem Abschnitt keine Fossilien erhalten blieben.

Eine Reihe von Entdeckungen im Süden Schottlands hat diese Lücke nun geschlossen. In den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS) berichtet das Forscherteam um Jennifer Clack von der Universität von Southhampton von den Funden. Die entdeckten Fossilien stammen sowohl von marinen als auch von terrestrischen Tieren, von wirbellosen Spezies ebenso wie von Wirbeltieren. Mit ihnen lasse sich die bisherige Lücke zwischen hauptsächlich im Wasser lebenden Tetrapoden des Devon mit vielen primitiven Merkmalen und späteren, landlebenden Tetrapoden mit Merkmalen moderner vierbeiniger Tiere füllen, sagen die Paläontologen.

Die nun datierten Fossilien böten wichtige Informationen zur Entwicklung der ersten terrestrischen Wirbeltiere. Und sie zeigten, dass die Romer-Lücke auf einem Mangel an Fundstücken beruhte - und nicht auf einem Mangel an Tieren zu jener Zeit. (red/APA)

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Ich hab's mir angesehen und glaub' das ist eine - nicht mal allzu versteckte - Satire. Dagegen ist ja das Flying Spaghettimonster noch subtil.

Nicht schon wieder. Die Kreationisten werden auch hierzulande langsam zur Plage...

*seufz* Vor allem machen sie den Glauben schlecht, mit der engstirnigen Art... und lenken von dem WICHTIGSTEN ab, dass - laut Neuem Testament - fuer Christen zaehlt:

(Markus 12:29) "Das wichtigste", erwiderte Jesus, "ist: 'Höre Israel! Der Herr, unser Gott, ist der alleinige Herr. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit ganzem Verstand und mit all deiner Kraft!' An zweiter Stelle steht: 'Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!' Kein anderes Gebot ist wichtiger als diese beiden.

Das steht nix davon, dass die Erde einige tausend Jahre alt ist, sondern das steht *LIEBE*. Ein bischen mehr von Jesu Botschaft, das wuerde schon die Welt verbessern...

PeAcE

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten christlichen Gruppierungen die allzu strenge, wortwörtliche Auslegung der Bibel alla Kreationisten ablehnen. Kreationisten geht es, wie ich vermute, gar nicht im Hauptpunkt um die wörtliche Wahrheit der Schöpfungsgeschichte, sie wollen über die Hintertür Abtreibung, Frauenrechte usw abschaffen u geben sich dafür einen wissenschaftlichen Anstrich.

"... endete das Zeitalter der Fische"

Von wegen! Wir sind alle nichts anderes als weiterentwickelte Knochenfische!

Ja der "liebe Gott" ist schon ein Schlawiner. Da versteckt er vor knapp 7500 Jahren doch haufenweise versteinerte Knochen und das alles nur um die Ungläubigen auf den Weg des Verderbens zu führen.....

und

um die Gläubigen zu prüfen!!! Er ist zwar allwissend, möchte aber nicht, dass ihm doch ein Zweifler durch die lappen geht.

Ja,

das Böse ist immer und überall. Selbst beim lieben Gott!

*g*

Danke - für den ersten Lacher des Tages. ;-)

??

ich dachte vor 6000 jahren

vor 6000 jahren

Genau! Jeder gebildete Mensch weiss dass die Schoepfung vor 6000 Jahren stattgefunden hat. Irgendwin englischer Bischof hat im 19. Jahrhundert sogar ausgerechnet dass es ein Dienstag Nachmittag um ca. 3 Uhr war.

Da werden die IDler und die Kreationisten wieder heulen

Sie werdens nicht einmal zur Kenntnis nehmen. Die halten derlei Meldungen ohnehin für Teufelswerk.

Nein , sie werden nicht weinen, weils sie das eh nicht kapieren,dazu fehlt ihnen die notwendige Anzahl an Neuronen.

Ganz im Gegenteil, denn für jeden gefundenen "Missing Link" tun sich wieder zwei neue Lücken auf.

Leider sind die ja wirklich so einfach gestrickt...

So ein Blödsinn - Chuck Norris sagt, die Welt wurde vor 6000 Jahren erschaffen.

...kein Scherz.

Lasst's die armen Lurche in Ruh, die würden sich nicht so aufführen wie Politiker - die haben mehr Anstand.

Wann wird die Evolutionslücke zwischen Lurch u. Politker geschlossen?

Wo ist da eine Lücke??????

Fragen'S den Häupl, der ist Experte für beiderlei Materien.

Seit wann ist Häuptl Experte in Sachen FPÖ?

Wie des Häupls Kenntnisstand über die Lebensgewohnheiten der "metaphorischen Molche" ist, vermag ich nicht zu sagen. Nachdem er aber an der Ausarbeitung der "Roten Liste" der österreichischen Herpetofauna von 1994 mitgearbeitet hat, steht sein Wissen über die echten Lurche wohl außer Zweifel.

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