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Palm Beach Gardens - Wahrscheinlich telefonieren die beiden auch miteinander. Aber an nicht ganz privaten Nachrichten lassen Golfer Rory McIlroy und Tennisspielerin Caroline Wozniacki gerne die Öffentlichkeit teilhaben. "Ich habe etwas, was er noch will. Und er hat etwas, was ich noch will", richtete die 21-jährige Dänin im September 2011 ihrem Freund via Medien aus. McIlroy hatte im Vorjahr - im Gegensatz zu seiner Freundin - zwar die US Open im Golf gewonnen. Den Sprung an die Weltranglistenspitze hatte der 22-Jährige - im Gegensatz zu Wozniacki - aber verpasst.
Wozniacki ist mittlerweile auf den vierten Platz zurückgefallen. Dafür steht seit Sonntag der Nordire ganz oben. "Es war immer ein Traum für mich, Erster der Weltrangliste zu werden, bester Spieler der Welt oder wie auch immer man es nennen will", sagte er nach seinem Triumph beim mit 5,7 Millionen Dollar dotierten Turnier in Palm Beach Gardens, Florida. McIlroy ist der 16. Leader der 1986 eingeführten Weltrangliste der Golfer. Und er ist der jüngste nach Tiger Woods, der US-Amerikaner hatte im Juni 1997 als 21-Jähriger die Spitze erklommen.
McIlroys Vorgänger Luke Donald aus England nahm 41 Wochen die Spitzenposition ein. Um den 34-Jährigen zu überholen, musste McIlroy in Florida gewinnen. Der Nordire, der als Führender in den Schlusstag gegangen war, ließ sich auch nicht von der Aufholjagd von Woods irritieren. Am 13. Loch gelang dem Amerikaner ein Eagle, also ein Loch mit zwei Schlägen weniger als vorgesehen. Hunderte Zuschauer jubelten nicht viel lauter als der Tiger selbst. "Es war ganz am anderen Ende des Platzes", sagte McIlroy. "Aber ich habe sofort gewusst: Das war kein Birdie-Schrei, das war ein Eagle-Schrei." Die letzten 18 Löcher absolvierte Woods mit 62 Schlägen - seiner besten Schlussrunde in 16 Jahren als Profi.
Um McIlroy abzufangen, reichte es aber nicht. Die neue Nummer eins kehrte mit zwei Schlägen Vorsprung auf Woods sowie den US-Amerikaner Tom Gillis ins Klubhaus des National Golf Clubs zurück. Auf dem 18. Grün brüllte dann McIlroy seine Freude heraus. Lange blieb er aber nicht in Florida. "Ich werde sofort nach New York düsen, um Caro zu sehen", sagte McIlroy, nachdem er den Siegerscheck über 1,026 Millionen Dollar eingepackt hatte. Wozniacki bestritt noch am Montagabend eine Exhibition gegen Maria Scharapowa. Auch das zweite Match im Madison Square Garden dürfte McIlroy gefallen haben: Roger Federer forderte Lokalmatador Andy Roddick.
"Er hat sich eine Riesenparty verdient", twitterte Wozniacki ihrem Freund gleich nach dem Triumph. Auch McIlroy nutzt die Kommunikationsplattform intensiv. So schickte er zu Silvester mit Wozniacki Grüße aus Thailand. Den Valentinstag verbrachten die beiden bei einem Dinner. Am 6. Februar ging sich ein gemeinsamer Kinobesuch aus, und am 8. Februar spielte McIlroy bei einer Trainingssession von Wozniacki Ballbub.
Das gemeinsame Twitter-Hobby drückt sich in ihrer Selbstbeschreibung aus. Wozniacki: "Ich spiele Tennis auf der ganzen Welt." McIlroy: "Ab und zu schlage ich kleine weiße Bälle über den Platz." (DER STANDARD, Printausgabe, Dienstag, 6. März 2012, krud)
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zu talentiert, zu sympathisch, zu komplett im Schwung, zu dynamisch, zu menschlich, zu guten Trainerstab, zu verdient die Nummer 1 der Weltrangliste
und was für alles noch der punkt auf dem i ist, mit einer schönen jungen Frau verheiratet. soviel Glück darf ein einzelner Mensch einfach nicht haben und ich sage dazu: da muss man gar nichts dagegen tun und es ist überhaupt nicht traurig!
RORY - keep rocking bro und mach uns noch ganz lange so viel Freude!!!
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