Die besten Fotografen durch die rote Brille gesehen

Ansichtssache | 6. März 2012, 16:29

derStandard.at/Etat verlost zehn Exemplare vom Lürzer-Special "200 Best Ad Photographers"

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foto: lürzer's archive

10.229 Einreichungen von 860 Fotografen sind bei Lürzer's Archive eingegangen. Eine Jury hat die "200 Best Ad Photographers Worldwide" herausgefiltert. Das Cover schmückt ein rot bebrillter Afro-Pudel, fotografiert von Tim Flach für die französische Optikerkette GrandOptical. Was es sonst noch im Almanach zu sehen gibt, zeigt etat.at hier in Auszügen. Zehn Exemplare des Buchs gehen via Gewinnspiel an die Leserschaft.

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"Fotografie".... dreimal kurz gelacht...

also das cover ist schwach

pic 7, it is.

Trotzdem was?

Wer die Meinung vertritt eine Fotografie

bildet die Realität ab, dem sei gesagt das hat
sie nie. Egal ob pur, retouchiert, coloriert, durch
PS gejagt, montiert etc. es ist und war immer
nur ein Versuch der Realität nahe zu kommen,
oder künstlerischer Ausdruck.

Nicht einmal ein aufwendig gedruckter Katalog
eines Museum kommt an das Original.

Mir pers. wäre keines der gezeigten Bilder
in das Buch gekommen, aber Geschmäcker
sind verschieden und Agenturen wie auch
Fotografen wollen gepinselt werden damit
der Rubel weiter rollt.

Die Realität ist subjektiv

Jeder sieht etwas anderes im Bild. Und wenn dieses so manipuliert wird, dass es eine spezielle Relität wahrnehmen lässt, so ist das nur gut.

Es sind WERBEFOTOS und diese spiegeln keine Realität wieder sondern nur Traumwelten der Konzerne.

jetzt sei nicht so uncool. Wieso kann man sich denn nicht auch an einem Foto erfreuen?
Ich persönlich finde die Fotos wirklich schön und kreativ.

Mein Favorit: Die Alte Dame beim Fensterputzen.
Bild Nr. 11

Habe ja geschrieben "Geschmäcker sind verschieden",

wenn das uncool ist danke ich für die Akzeptanz
anderer Meinung ;-).
Freuen Sie sich daran, so soll es
ja auch sein.
Sonst würden wir wohl Alle nur an einem Ort leben,
oder Urlaub machen.

sie alle, meine damen und herren, haben keine ahnung.

schön...

...dass wenigsten sie eine Ahnung haben!

Generell gilt:
Geschmäcker sind (zum Glück) unterschiedlich.

ohne foromat würdi ich ihnen ja sagen, was ich von ihrem post halte, mit wirds meine meinung aber nicht durch die zensur schaffen

anygivensunday@salzamt.at

schreiben sie mir doch ein email.

Ziemlich arrogante Einstellung.

Tatsache ist: Das sind großteils keine Fotos - Tatsache. Diese Aussage impliziert nicht dass es schlecht ist was da gemacht ist, nicht nett/hübsch/lustig anzusehen. Auch ich bearbeite gerne mal meine Fotos etwas surrealistisch in PS, bin glücklich mit den Ergebnissen und beeindrucke Leute damit. Trotzdem würde ich selbst das dann nicht mehr "Fotos" nennen.

"Fotografie" stammt aus dem Griechischen und heißt sinngemäß "Zeichnen mit Licht", nicht "Zeichnen mit dem Computer".

Ich versteh eigentlich nicht ganz warum man das Ganze nicht trennt - das eine ist Fotografie, das andere digital Arts, das sollte machbar sein. Man kann ja dem Foto digital noch den letzten Schliff geben, aber warum bei den "besten Fotos" beinahe ausschließlich reine Montagen prämiert werden. Da schießt sich eine ganze Branche selber ins Knie.

mit fotografieren hat das aber nimmer viel zu tun...

Bild 7 könnte tatsächlich nur nachbearbeitet sein - ohne Montage...

eher mit pc-spielerei, würd ich meinen ...

was früher des fotografen dunkelkammer war, ist heute der computer, sie fortschrittsverweigernder banause.

Verzeihen Sie,
wenn Sie die Möglichkeiten der Dunkelkammer mit den Möglichkeiten von Photoshop gleichsetzen, haben Sie von mindestens einem der beiden keine Ahnung.

niemand setzt hier etwas gleich.

ich vergleiche. und das zurecht. sie können auch keinen formel1 wagen aus den fünfzigern mit dem RB8 vom herrn vettel vergleichen – trotzdem ist es dieselbe disziplin. es hat sich halt einiges getan seit damals.
hätten fotografen früher dieselben möglichkeiten gehabt, dann hätten sie diese auch genutzt.

Sie Vergleichen aber nicht 2 Rannwagen miteinander sondern Rennwagen mit Flugzeug.

Auch ein Flugzeug hat Räder und kann am Boden fahren. Auch einen Motor hat es. Es ist aber trotzdem etwas komplett anderes als ein Rennwagen.

seh ich nicht so. die disziplin ist die fotografie und die möglichkeiten zur manipulation sind mit dem technischen fortschritt einfach vielfältiger geworden und die ergebnisse sind dadurch halt einfach aufwendiger, extremer und pompöser. nichtsdestotrotz handelt es sich um bilder, denen oft auch ein großer fotografischer aufwand zugrunde liegt. ich weiß nicht, wie oft sie auf shootings sind, aber solche fotos wie die hier gezeigten macht man auch nicht mit dem handy im besenkammerl.

Also ist Arnulf Rainer ein Fotograf? Immerhin verwendet er Fotografien, die er halt geringfügig "manipuliert".

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