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bildet die Realität ab, dem sei gesagt das hat
sie nie. Egal ob pur, retouchiert, coloriert, durch
PS gejagt, montiert etc. es ist und war immer
nur ein Versuch der Realität nahe zu kommen,
oder künstlerischer Ausdruck.
Nicht einmal ein aufwendig gedruckter Katalog
eines Museum kommt an das Original.
Mir pers. wäre keines der gezeigten Bilder
in das Buch gekommen, aber Geschmäcker
sind verschieden und Agenturen wie auch
Fotografen wollen gepinselt werden damit
der Rubel weiter rollt.
jetzt sei nicht so uncool. Wieso kann man sich denn nicht auch an einem Foto erfreuen?
Ich persönlich finde die Fotos wirklich schön und kreativ.
Mein Favorit: Die Alte Dame beim Fensterputzen.
Bild Nr. 11
Tatsache ist: Das sind großteils keine Fotos - Tatsache. Diese Aussage impliziert nicht dass es schlecht ist was da gemacht ist, nicht nett/hübsch/lustig anzusehen. Auch ich bearbeite gerne mal meine Fotos etwas surrealistisch in PS, bin glücklich mit den Ergebnissen und beeindrucke Leute damit. Trotzdem würde ich selbst das dann nicht mehr "Fotos" nennen.
"Fotografie" stammt aus dem Griechischen und heißt sinngemäß "Zeichnen mit Licht", nicht "Zeichnen mit dem Computer".
Ich versteh eigentlich nicht ganz warum man das Ganze nicht trennt - das eine ist Fotografie, das andere digital Arts, das sollte machbar sein. Man kann ja dem Foto digital noch den letzten Schliff geben, aber warum bei den "besten Fotos" beinahe ausschließlich reine Montagen prämiert werden. Da schießt sich eine ganze Branche selber ins Knie.
ich vergleiche. und das zurecht. sie können auch keinen formel1 wagen aus den fünfzigern mit dem RB8 vom herrn vettel vergleichen – trotzdem ist es dieselbe disziplin. es hat sich halt einiges getan seit damals.
hätten fotografen früher dieselben möglichkeiten gehabt, dann hätten sie diese auch genutzt.
seh ich nicht so. die disziplin ist die fotografie und die möglichkeiten zur manipulation sind mit dem technischen fortschritt einfach vielfältiger geworden und die ergebnisse sind dadurch halt einfach aufwendiger, extremer und pompöser. nichtsdestotrotz handelt es sich um bilder, denen oft auch ein großer fotografischer aufwand zugrunde liegt. ich weiß nicht, wie oft sie auf shootings sind, aber solche fotos wie die hier gezeigten macht man auch nicht mit dem handy im besenkammerl.
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