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Vodafone ergänzt die SIM-Karte im Mobiltelefon mit einem virtuellen Fingerabdruck und will damit den sicheren Zugang etwa zu Unternehmensnetzwerken über Handys ermöglichen. Zugleich sollen damit verschlüsselte E-Mails und SMS gesendet und Telefonate abhörsicher gemacht werden, teilte das Unternehmen am Montag auf der CeBIT in Hannover mit.
Direkt auf der SIM-Karte
Bei der "Secure SIM" würden erstmals die Informationen zu einer digitalen Identität direkt auf der SIM-Karte platziert. Dafür kommen Schlüsselcodes auf einen Krypto-Prozessor. Anders als bei herkömmlichen Lösungen ist die Verschlüsselung somit geräteunabhängig.
Mit dem virtuellen Fingerabdruck sollen sich die Geräte auch eindeutig identifizieren können, wenn sie sich in Firmennetzwerke einloggen wollen. Die Anwendung wird über eine App bedient. Die Secure SIM hat Vodafone gemeinsam mit Giesecke & Devrient entwickelt. Die Secure SIM werde sukzessive in den Markt eingeführt, sagte Vodafone-Manager Markus Lause. (APA)
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