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Fymann und Barroso zu Besuch in der Lehrwerstatt in der Lorenz-Müller-Gasse.
Wien - Österreich könne als "Best-Practice"-Modell für andere Länder gelten. Das hat EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso am ersten Tag seines Österreich-Aufenthaltes am Montag erklärt, nachdem er gemeinsam mit Bundeskanzler Werner Faymann und Sozialminister Rudolf Hundstorfer einen Einblick in den Arbeitsalltag der "Jugend am Werk"-Lehrwerkstätte in Wien-Brigittenau erhalten hatte. In Ländern, wo es kein Lehrlingssystem gebe, sei die Jugendarbeitslosigkeit höher, deshalb solle es mehr Initiativen geben, um das Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt auszugleichen.
Die Delegation wurde, begleitet vom Klicken der Fotoapparate, in die Räume der Holz- und der Metallverarbeitung geführt. Barroso und Faymann sprachen mit den Lehrlingen und ließen sich erklären, woran die Jugendlichen gerade arbeiten. Vier Räume, eine Tasse Kaffee und 25 Minuten später war der Besuch vorbei.
Barroso: Solidarität und Zusammehalt
Barroso erklärte, dass in den acht Ländern der EU, die besonders von Jugendarbeitslosigkeit betroffen sind, Aktionsteams eingesetzt werden sollen. Faymann habe ihm vom Ausbildungssystem in Österreich erzählt, deshalb habe er so einen Betrieb besichtigen wollen. Er nützte die Gelegenheit auch, um Solidarität und Zusammenhalt innerhalb der EU aufzurufen. Nur so könne man drängende Probleme wie die Jugendarbeitslosigkeit in den Griff bekommen, die in manchen Mitgliedstaaten bei bis zu 50 Prozent liegt. "Wir müssen jetzt mittels der 'Strategie 2020' die Grundlagen für künftiges Wachstum legen", sagte Barroso bei einem Pressegespräch mit dem Bundeskanzler.
Jugend am Werk
Die Lorenz-Müller-Gasse ist eine von fünf Standorten der "Jugend am Werk Berufsausbildung für Jugendliche GmbH" in Wien, eine sechste unterhält der Verein im Südburgenland. Rund 1.500 Jugendliche, die am freien Arbeitsmarkt keine Lehrstelle finden, können ihre Ausbildung teilweise oder zur Gänze in den Lehrwerkstätten machen, die vom AMS und dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) finanziert werden. Im Standort in Wien-Brigittenau absolvieren derzeit 250 Jugendliche ihre Lehre in den Fachbereichen Metall, Holz oder Elektro. (APA)
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dazu schon wieder nur mosern und raunzen koennen. Ich bin selbst durch so eine lehre gegangen 4 jahre plus internat und wenn ich mich in irgendeinen land so umschau muss ich immer sagen das OE model ist das beste was es gibt. sicher nicht perfekt aber relativ zu anderen laendern mit abstand das beste. denn in den meisten anderen Laendern wird nur ANGELERNT per zuschauen und kopieren jedoch damit bringt man es zu keiner kreativen arbeit.
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