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"Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!": Derartige E-Mail-Benachrichtigungen, verbunden mit der Aufforderung, zuerst einmal Geld zu überweisen, stellen eine spezielle Form des Online-Betrugs dar, vor der das Bundeskriminalamt (BK) warnt. Laut einer Aussendung der Behörde wurden der Polizei im vergangenen Jahr 18 derartige Fälle bekannt, bei denen die Opfer um insgesamt 1,5 Millionen Euro geprellt wurden. Die Ermittler gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.
"Internet ermöglicht es Tätern, anonym zu handeln"
Durch Benachrichtigungen von vermeintlichen Gewinnen in Millionenhöhe oder von mehreren hunderttausend Euro sollen die Adressaten der Mails dazu gebracht werden, für die Auszahlung erst einmal Geldsummen zu überweisen. "Die flexibel und international agierenden Betrüger wechseln ständig die Modi operandi und treten mit unterschiedlichsten Vorspiegelungen an mögliche Opfer heran", erläuterte Claus Kahn von der Abteilung Wirtschaftskriminalität im Bundeskriminalamt am Montag. "Das Internet ermöglicht es den Tätern, anonym zu handeln und laufend unter anderen Identitäten aufzutreten."
650.000 und 450.000 Euro
Dass die plumpe Betrugsmasche funktioniert, beweisen die bekanntgewordenen Fälle in Österreich: Bei zwei davon büßten die Opfer 650.000 und 450.000 Euro ein. Das BK empfiehlt, Zuschriften auf Plausibilität und Wahrheitsgehalt zu prüfen. "Überlegen Sie, ob es realistisch erscheint, dass Sie in einem Gewinnspiel etwas gewinnen, an dem Sie gar nicht teilgenommen haben", so die Fachleute in der Aussendung. Sie raten, nie auf derartige Mails zu reagieren und keinesfalls persönliche Daten und Bankverbindungen bekanntzugeben. Denn diese könnten für weitere Betrügereien benützt werden. (APA)
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...und nicht von irgendwelchen Typen aus Hong Kong oder Afrika.
So freue ich mich über meinen Gewinn von 500.000 Pfund, der mir von Facebook UND der Europäischen Union in Kürze überreicht wird (die Spesen für die Bearbeitung habe ich schon überwiesen).
Lieber Freund,
Ich bin Mr. Cheung Eric und ich mit dem Hang Seng Bank Hong Kong arbeiten, habe ich ein Gesch?ft mit Ihnen von meinem verstorbenen Kunden teilen im Wert von $ 15,5 Millionen Dollar, bei Interesse wieder mit mir ?ber mein pers?nliches E-Mail (cheungeric76 @ yahoo.com.hk) f?r weitere Details.
Mit freundlichen Gr??en,
Mr.Cheung Eric
cheungeric76@yahoo.com.hk
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Früher waren die Scam-Mails wenigstens schön lang und ausgearbeitet :p
der hahn war allerdings aus fleisch und blut (die tierschützer mögen uns bzw. dem anonymen autofahrer verzeihen - es waren andere zeiten).
deshalb konnte er auch nicht wiederverwendet werden.
manchmal wurde auch ein huhn überfahren - hier konnte man den ertrag noch optimieren, indem man den verdienstentgang nach oben rundete (welcher städter weiß schon, dass ein huhn nur ein ei am tag legt, auch am sonntag)
Sehr Geehrter,
Auch wenn dieser Brief Sie sicherlich überraschen wird, nehmen Sie sich
bitte einen Moment Zeit um ihn zu lesen. Es ist sehr wichtig.
Ich bin Gerrit Hulze und ich arbeite bei einer Firma.
Ich habe Ihre Adresse durch den International Web Directory Online
gefunden. Während unseres letzten Treffens und Überprüfung der firma Datei
hat meine Abteilung ein untätiges Konto mit einer riesigen Geldsumme,
US$ 8,500,000.00(Acht Million fünfhundert tausend US Dollar) gefunden, das
einem unseren gestorbenen Kunden gehört: Herr Müller. Er ist
gestorben und hat keine Begünstigten hinterlassen.
So dass die Fonds auf seinem Datei untätig geblieben sind, ohne jeden
Anspruch oder Aktivität für einige Zeit schon.
Wegen unseren Firmahaus ...
von Tut Ench Amun. Und wir haben eindeutige Hinweise, dass ich an einer recht schwer zugänglichen Stelle im Tal der Pharaonen ein milliardenschwerer Goldschatz des verstorbenen Pharaos befindet der Ihnen als direkter Nachfahre zusteht.
Allerdings kostet das umfangreiche Bergungsteam mit Archäologen, Historikern und schwerem Gerät sehr viel Geld. Wir bitte Sie daher 80.000€ auf das Konto XY bei der sudanesischen Landesbank zu überweisen.
Sobald wir mit der Bergung fertig sind, laden wir Sie zur Präsentation im Rahmen einer UNESCO-Veranstaltung ein und übergeben ihnen als rechtmäßigen Eigentümer den teuren Schatz!
Möglicherweise müssen zuvor noch die ägyptische Erbschaftssteuer in d.H. von 1% bezahlen, das klären unsere Anwälte gerade.
Der Satz ist eigentlich lächerlich. Wenn mich jemand mit einem Handy anruft welches nicht angemeldet ist, dann ist dieser auch anonym. Im Internet hinterlässt man viele spuren. Diese können jedoch - wie bei allen anderen "Methoden" auch verwischt werden. Postkastenfirmen, falsche Ausweise, falsche Bärte etc. hier wird ja gerade so getan als ob das Internet schuld daran ist dass hier Straftaten begangen werden um die Interent überwachung im Hinterkopf als notwendig erscheinen zu lassen.
Inzwischen kommt es beinahe monatlich vor, dass ein Arbeitskollege auf FB oder beim Kaffee davon erzählt, dass er hoffe, diese Traumwohnung mieten zu können ... ist immer derselbe Trick:
a) Zu billige, zu schöne Wohnung. Vermieter im Ausland.
["britischer Zahnarzt, Tochter hat da studiert"zB]
b) Zeitdruck
["schon ein anderer Interessent; aber wissens was:"]
c) Betrug
["Schickens mir die Kaution per Kurier zu, dann kriegens die Schlüssel per Kurier / die folgende Webseite ist sowas wie DHL nur billiger /, die Website ist ein ganz legaler Kaution-gegen-Schlüssel-Tauschdienst / sobald wir die Kaution erhalten haben kriegen Sie per Kurier die Schlüssel."]
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