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Kennen Sie diesen Witz? Wie heißt das größte schwarze Loch das vom Weltall aus auf der Erde zu sehen ist? Antwort: Der überteuerte Prager Tunnelkomplex Blanka. Oder den folgenden: Weshalb wird das tschechische Heer U-Boote anschaffen, obwohl Tschechien ein Binnenland ist? Weil diese, auch wenn man zusätzlich Räder montieren muss, noch immer billiger sind, als die österreichischen Pandur-Radpanzer. Je mehr Enthüllungen über Schmiergelder bei öffentlichen Aufträgen, desto sarkastischer die Witze. Jüngst mündete der Frust über die Realität der Korruption in die Idee eines Reisebüros, das sich auf Korruptions-Sightseeing spezialisiert. Das Unternehmen heißt Corrupt Tour und wurde vom jungen Philosophen, Theaterregisseur und Übersetzer Petr Sourek ins Leben gerufen. Zusammen mit seinen Freunden bietet er Interessierten eine kommentierte Führung zu Orten an, die mit Korruption verbunden sind. Das Motto des Reisebüros lautet: "Das Beste vom Schlechtesten."
Reise zu den Spekulanten
So geht etwa in Prag die Reise nicht nur zum Tunnel Blanka, oder nach Letnany, an der Stadtgrenze, wo Spekulanten mit gutem Draht zur Prager Stadtpolitik versuchten günstig Grundstücke zu erwerben, um sie dann - sollte Prag bei der Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 2016 erfolgreich sein - zu überhöhten Preisen wieder an die Stadt zurückverkaufen zu können. Die Führungen gibt es seit einem Monat und sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit.
Auf dem Programm stehen auch die Villen von Geschäftsleuten und Lobbyisten. "Uns hat es gereizt die Besucher an diese Plätze zu führen und das, was zu sehen ist, mit sachlicher und unaufgeregter Stimme zu kommentieren, so wie das eben bei Führungen üblich ist," sagte Sourek im Gespräch mit dem Standard. Die Hausherren der Prachtbauten hätten nicht versucht, die Besichtigungen zu unterbinden, erzählt Sourek. "Ich habe das Gefühl, dass sie sich vor uns versteckt haben." Nachsatz: "Aber es ist schon merkwürdig, dass wir bereits zwei Wochen nach Beginn der Führungen ein Aufforderung vom Finanzamt erhielten, alle Dokumente vorzulegen, obwohl wir dazu vom Gesetz her gar nicht verpflichtet sind."(DER STANDARD Printausgabe, 3.3./4.3.2012)
Es gibt auch eine Führung auf Deutsch für 16 Euro unter dem Namen "Der goldene Zauber von Prag".
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wo es noch korruptionsfreie Zonen gibt.
In Österreich erübrigt sich das.
Hier deckt der Filz 83.878,99 km² zu.
Wer hier Tourist ist, hat Urlaub im tiefsten Sumpf gebucht, wo nichts so ist, wie es Naiven vorgaukelt zu sein.
in österreich würde sich die ringlinie mit zugsführern im schichtbetrieb anbieten. alle wichtigen stationen werden angefahren - stoff ist genug vorhanden, sodass der wien-besucher theoretisch 24 Stunden rund um die uhr mit der korruptionsbim kreisen kann.
bei starkem breichreiz und schwindel stehen unter den sitzen auffangbehälter aus plastik bereit. auf denen steht: ist dir übel, nimm doch diesen kübel.
... haben die ein Arbeitslosenproblem weniger. Vielleicht sollte man Sozialminister Hundsdorfer dafür begeistern.
Das wäre dann tatsächlich das erste Mal in der österreichischen Geschichte, dass die Regierung sich rühmen darf, Arbeitsplätze geschaffen zu haben *g*
Dazu könnte man auch eine Wienwoche oder ein Österreich-Jahr anbieten.
Das könnte auch dem Kärntner Tourismus wieder auf die Beine helfen.
Überhaupt ein Kooruptionsjahr ausrufen. Dazu ein Korruptionsmusical mit dem Titel "Die Unschuldsvermutung" und dem Refrain "Supersauber, Supersauber, Supersauber".
Haben schon viele Gesungen...
Unsere "Kronländer" nicht zuletzt auch Ungarn, haben mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie wir, mit Menschen, die es sich schon unter dem Kaiser gerichtet haben...
Jetzt kommen die Neureichen wieder dazu, wie seinerzeit beim Ringstraßenbau. Und die zocken die Bürger dann voll ab.
Wer aus der Geschichte nichts lernt, wiederholt sie.
Babenbergerstraße 1 / 23
http://www.firmenabc.at/valuecrea... nbuchdaten
Waldaugasse 3
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