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Wien - Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat am Freitag die bereits seit längerem bekannten Verluste der österreichischen Pensionskassen 2011 in Höhe von drei Prozent bestätigt. Speziell der Einbruch der Aktienkurse im 3. Quartal hat Performance gekostet, im 4. Quartal wurden wieder moderate Wertzuwächse erzielt. Die Kassen haben im vierten Vierteljahr aber auch Staatsanleihen in einen fallenden Markt verkauft, geht aus dem Pensionskassen-Quartalsbericht der FMA hervor. Seit Ende Dezember steigen bei sinkenden Zinsen die Kurse der Staatsanleihen wieder.
"Im Vergleich zum 3. Quartal verzeichnete der Anteil der Staatsanleihen und Anleihen mit Haftung von Staaten oder Teilstaaten mit einer Reduktion von -2,3 % die größte Veränderung. Der Anteil der Unternehmensanleihen stieg um 1,5 Prozent", berichtete die Finanzmarktaufsicht. Der Großteil des von den Pensionskassen verwalteten Vermögens lag Ende 2011 in Staatsanleihen und Anleihen mit Haftung von Staaten oder Teilstaaten (34 Prozent), Aktien lagen bei 25,9 und Unternehmensanleihen bei 18 Prozent. Bankeinlagen/Guthaben beliefen sich auf nur 11,7 Prozent.
Im 4. Quartal sei die Performance aber um immerhin 1,1 Prozent gestiegen, berichtete die FMA. Das von den österreichischen Pensionskassen verwaltete Vermögen betrug zu Jahresende 2011 14,8 Mrd. Euro, im Quartalsabstand erhöhte sich diese Zahl um 1,7 Prozent.
Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten stieg im 4. Quartal um 1,1 Prozent auf rund 792.000 Personen. Davon bezogen rund 71.300 Personen eine Pensionsleistung. (APA)
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