Anleitung zum Veganisieren

Ansichtssache

Im zweiten Teil unserer Kochbuchschau zum Thema "fleischlose Küche" widmen wir uns dem vegangen Kochen, d.h. dem gänzlichen Verzicht auf tierische Produkte

foto: dorling kindersley
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Anleitung zum Veganisieren

"Vegan kochen" ist ein Lehr- und Kochbuch zugleich und daher bestens geeignnet für Vegan-Neulinge: Einerseits werden im Buch 200 internationale Rezepte vorgestellt, andererseits ist es eine Einführung in die vegane Lebensweise. Denn: So ziemlich jedes Rezept kann "veganisiert" werden, sind die Autorinnen überzeugt. Tierische Produkte und Inhaltsstoffe können identifiziert und durch passende vegane Alternativen ersetzt werden. Schritt-für-Schritt-Anleitungen erleichtern das Ersetzen von Gelatine, Butter, Speck und Käse. So können Eier in Keksen durch Seidentofu ersetzt werden, in Muffins durch Fruchtmus (Bananenpüree, Apfelmus). Im Burger-Laibchen machen sich rote Linsen gut, in Spaghetti Bolognese Tofu.

Die Rezepte stammen von den in Kalifornien lebenden Food-Bloggerinnen Celine Steen und Joni Marie Newman, die bereits mehrere vegane Kochbücher veröffentlicht haben. "Mit etwas Übung genügt Ihnen dann ein Blick und Sie können jedes Rezept spontan 'übersetzen'", so die Autorinnen. (urs)

Vegan kochen
von Celine Steen und Joni Marie Newman
Verlag Dorling Kindersley
272 Seiten, 56 Fotos, 15,40 Euro
ISBN 978-3-8310-2115-4

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Mir sind alle Sekten suspekt ...

vegetarisch - sofort! Aber der Sinn von vegan (oder gar Rohkost) will mir nicht einleuchten...Veganer lehnen doch einfach die gesamte Landwirtschaft per se ab...noch nie hat mir wer schlüssig erklären können, warum es nicht in Ordnung sein sollte, Milchprodukte zu konsumieren. Bitte nicht wieder das blöde Argument, die armen Kühe werden dann ständig schwanger gehalten. Sie werden nur nicht abgestillt, was ist daran schlecht? Massentierhaltung natürlich nein danke, aber ich denke an zufriedene Kühe auf schönen, großen Weiden!

veganomicon und vegan with a vengeance - meine lieblingsvegankochbücher. moschinski is a lercherschas dagegen.

und keine angst vor dem englischen: mit dict.leo.org und google bilder geht's.

isa chandrs moskowitz und terry hope romero - die wahren heldinnen des veganen kochens!

ich bin da ganz ihrer meinung.

Veganismus ist für alle erfreulich

Selbst wer nicht vegan ist sollte sich darüber freuen, wenn andere Menschen vegan leben. Und zwar nicht nur wegen dem Tierleid, das dadurch hintan gehalten wird, sondern auch und gerade wegen Umwelt und Klima. Jeder vegan lebende Mensch trägt für uns alle dazu bei, dass der Klimawandel gebremst wird und dass die Umwelt weniger in Anspruch genommen wird.

Hier dazu ein interessantes Fachbuch:
http://www.martinballuch.com/?p=826

Zitat: "Ein Mensch mit hohem Fleischkonsum verursacht 33 x so viele Treibhausgase wie einE VeganerIn, ein vegetarisch lebender Mensch immer noch 6,5 x so viele wie einE VeganerIn."

Vegetarisch seh Ich ja ein aber vegan?? Hat Eier legen und Kühe melken irgendetwas mit Tierleid zu tun?? Aber jedem das seine!

Vegetarier sind Mörder

Ich weiß, es ist nicht leicht einzusehen bei mir hat es auch lange gedauert. Nunja das Eierlegen ist für die qualgezüchteten Hühner die jeden Tag ein Ei legen müssen schon stressig. Die ursprünglichen Bankivahühner in Asien legen nur etwa 12 Eier im Jahr. Durch das vermehrte Eierlegen der Qualhühner, wird den Knochen Kalzium entzogen, und sie werden gebrechlich.
Außerdem werden die Söhne des für Legeleistung optimierten Zuchttyps gleich nach der Geburt vergast oder bei lebendigem Leibe geschreddert, da sie zu wenig fleisch ansetzen würden um sie aufzufressen.
Heutige Kühe sind auch Qualzüchtungen des Auerochsen, und produzieren mehr Milch als für die Kälber nötig. Das laugt Sie aus. Für Käse müssen Kälber sterben (Lab). Und, Und, Und....

Lasst uns von einer Welt träumen

ohne Hühner, ohne Schweine, ohne Rinder.........

Lasst uns von einer Welt träumen, mit Hühnern, mit Schweinen, mit Rindern.....die frei leben dürfen und nicht von Menschen geschlachtet werden!

Ja, einer Welt ohne Turbokühe, Schweine, die sich im Kastenstand nicht umdrehen können, Hühner, deren Knochen brechen, weil sie zuviele Wachstumshormone bekommen, etc. etc.

Das ist natürlich alles abzulehnen, aber deshalb muss man nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten und radikal gegen landwirtschaftliche Nutzung von Tieren sein. Es ist schlicht nicht möglich, ohne Machtausübung mit Tieren zusammenzuleben (Raubtiere würden uns töten, und wenn wir keine Tiere züchten würden, würden sie gar nicht erst ins Leben treten).

Genau die auch!

Teilzeitvegan

bin ich eh schon ;))) ("...ein bis zweimal pro Woche auf Fleisch verzichtet")

Dann wären Sie eher Teilzeitvegetarier, weil auf alle tierische Produkte, verzichten SIE wahrscheinlich sicher nicht...

Nicht alle tierischen Produkte sind gleichbedeutend mit Tierquälerei!

welche denn nicht?

mir mir gibts auch nur mehr 13 mal die Woche Fleisch :)

haha, "ur" witzig...

witzig sind grillparties mit veganischen wuerstchen und speck ... schmeckt wirklich wie original und kein tier musste dafuer leben.

also, wie das "original" schmeckts nicht - muss es aber auch nicht. seitan, soja, tofu und lupine haben eigene qualitäten, die man nicht unbedingt mit fleisch vergleichen muss. gemüse passt übrigens auch super auf den grill ;-) ich freu mich schon auf die vegane (nicht "veganische"!) grillsaison.

schmeckt mitnichten

wie Original.

ich finde, die Grill-Imitationsprodukte schmecken sowas von überhaupt nicht nach dem Original! Habe letztens wieder mal einen Versuch gestartet und von der neuen Spar-Veggie Linie "Fleisch"-Laibchen probiert...die waren leider total geschmacklos und auch von der Konsistenz her grausig.

ja! wenn wir alle zu veganern geworden sind können wir endlich all die unnedigen viecher ausrotten weil wir sie eh nicht mehr brauchen!

Wir können die Viecher leben lassen, weil wir ihren Tod nicht mehr brauchen.

Wenn weniger Agrarland für Tierfutter verschwendet wird ist vielleicht wieder mehr Platz für Tiere, die nicht nur zum Zweck der maximalen Ausbeutung gezüchtet und gequält werden.

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