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Seoul - Ungeachtet einer Annäherung an die USA im Streit um sein Atomprogramm setzt Nordkorea weiter auf scharfe Töne gegen das Nachbarland Südkorea. Das oberste Truppenkommando des stalinistisch geführten Staates beschuldigte südkoreanische Soldaten am Freitag, die nordkoreanische Führung durch sichtbar ausgestellte Parolen in Kasernen beleidigt zu haben. Das Kommando werde "ohne Unterschied einen heiligen Krieg der eigenen Art führen, um die Gruppe der Verräter auszulöschen", hieß es in einem Bericht der staatlichen nordkoreanischen Medien. Mit "Verrätergruppe" bezeichnet Nordkorea üblicherweise die südkoreanische Regierung.
"Wer die Würde der höchsten Führer der Volksrepublik Korea verletzt, und sei es auch nur ein kleines bisschen, wird weder auf der Erde noch im Himmel entkommen", hieß es weiter. Südkoreanische Medien hatten berichtet, dass Soldaten in einer Militäreinheit in der westlichen Küstenstadt Inchon zwei Fotos des früheren nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-il sowie seines Sohnes und Nachfolgers Kim Jong-un an eine Gebäudewand gehängt hätten. Auf die Fotos hätten sie geschrieben: "Lasst uns Kim Jong-un töten." Im vergangenen Jahr hatte die südkoreanische Armee ihren Soldaten untersagt, Bilder beider Kims sowie des (Groß)vaters und Staatsgründers Kim Il-sung als Zielscheiben für Schießübungen zu nutzen.
Keine Reaktion aus Südkorea
Am vergangenen Wochenende hatte Nordkorea ebenfalls mit einem "heiligen Krieg" gedroht. Grund für die scharfen Töne war der Beginn zweier jährlicher Manöver der US-Streitkräfte mit Südkorea.
Die jüngste Drohung Nordkoreas sei es nicht wert, beantwortet zu werden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul. Südkorea habe gegen keine der Beleidigungen durch Nordkorea protestiert. (APA)
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"Das Kommando werde "ohne Unterschied einen heiligen Krieg der eigenen Art führen, um die Gruppe der Verräter auszulöschen"
"Wer die Würde der höchsten Führer der Volksrepublik Korea verletzt, und sei es auch nur ein kleines bisschen, wird weder auf der Erde noch im Himmel entkommen"
Diese Wortwahl, einfach herrlich amüsant ;-)
Nordkoreaner ist nicht eine reine Rasse, Koreaner und Chinesen sind seit thousand Jahren gemischt, das erkennt man auf die Familien-Namen: Wie Kim, Lee, Pak, usw., wenn man diese Namen auf chinesische Schrift schreibt, sind sie alle chinesische Familien-Namen. Koreaner und Chinese sind aus einer selben bruedelichen Familie gestammt, wie man oft sagt:" wir sind Gebrueder".
Das "stalinistische" (=kommunistische) Bild wird nur nach aussen kommuniziert. Die innere Propaganda ist dagegen extrem rassistisch (Die Nordkoreaner als die "reinste" Rasse der Welt) und am ehesten mit der japanischen Weltanschauung der 1930er Jahre zu vergleichen. Worte wie "Sozialismus", "Kommunismus" usw. werden in der offiziellen "inneren" Propaganda der DPRK seit Jahren nicht mehr verwendet. Das ist auch der Grund warum die Kim'sche Quasi-Monarchie sogar im Volk eine weitgehende Anerkennung findet.
Kommunisten glauben an den Himmel und die Verdamnis im Jenseits?
Die südkoreanischen Kapitalisten glauben jedenfalls an volle Essteller und einen der höchsten Lebensstandards von Asien.
Sollen die Legionen unterernährter Kommie Soldaten, vom fetten Anführer abgesehen halt dagegen Gras fressen, fasten dient der Charakterbildung.
Ein hoch militarisiertes Land und trotzdem hat keiner den Mumm seine Waffe gegen die Partei und den Fettsack zu richten, selbst verdient könnte man sagen ;)
"Wer die Würde der höchsten Führer der Volksrepublik Korea verletzt, und sei es auch nur ein kleines bisschen, wird weder auf der Erde noch im Himmel entkommen", hieß es weiter.
Glauben die Kommunisten jetzt auch an ein die Auferstehung der Toten bzw. an das jüngste Gericht?
der geliebte Führer ist zwar gestorben aber nie wirklich tod gewesen. Ein ewiger Präsident halt.
Aber: Psst! Lassen Sie das ja nicht den Freunden von der FPK erfahren, denn die könnten noch auf Ideen kommen.... Jörg seelig...ewiger Landeshauptmann, ...
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