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Obwohl die Autoindustrie ab 2014 Serienautos mit Brennstoffzellentechnik bauen will (Daimler, Hyundai und einige mehr), ist die Speicherung von Wasserstoff noch immer nicht wirklich zufriedenstellend geklärt. Wasserstoff hat zwar die höchste Energiedichte, bezogen auf das Gewicht, liegt aber extrem schlecht, bezogen auf das Volumen. Wasserstoff muss also entweder verflüssigt oder unter extrem hohem Druck gelagert werden, damit so viel Energie in den Tank passt, dass gewohnte Reichweiten möglich sind.
Die derzeit gültige Antwort lautet: Kompression auf 700 Bar. (Das Handling mit tiefgekühltem Wasserstoff nahe dem absoluten Nullpunkt erwies sich als unrealisierbar, nachdem schon sehr viel Geld in die Forschung geflossen war.) Doch viele sind mit dieser Art der Hochdruckspeicherung auch nicht glücklich. Selbst wenn die Autoindustrie keine Sicherheitsprobleme darin sieht, würde man gerne auf diese technische Herausforderung verzichten.
Weitere Möglichkeiten, Wasserstoff zu lagern, liegen darin, ihn chemisch zu binden. Eine davon nennt sich Carbazol (ein benzolartiger Giftstoff, der Wasserstoff aufnehmen und abgeben kann). Etwas weniger brisant klingt die Möglichkeit, Wasserstoff vorübergehend chemisch oder physikalisch an Metalle zu binden. Ein Hindernis ist dann wiederum der Gewichtszuwachs. Auch die Tatsache, dass chemische und physikalische Prozesse wieder mit Temperaturentwicklung verbunden sind, verringert Wirkungsgrad und Reichweite und erhöht wiederum technische Risiken. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/2.3.2012)
Guten Tag,
ich führe im Rahmen meiner Masterarbeit an der Boku Wien eine Umfrage zur Akzeptanz von Hybridautos/Elektroautos in Wien durch. Ich bitte daher explizit Forumsteilnehmer aus Wien an der Umfrage teilzunehmen. Die Ergebnisse übermittle ich gerne im Herbst in Form der fertigen Arbeit. Vielen Dank!
Hier der link zum Mitmachen:
http://www.q-set.at/q-set.php... CZUXBYUTUW
solange aber die autolobby ein auto bzw. wie jedes andere produkt zu einem möglich hohen kg-preis verhökern will wird sich dran nix ändern. auf autobahnen die geschw. auf max. 65km/h begerenzen ergibt leichtere autos da auch weniger sicherheitstechnik nötig wäre. darüber hinaus wird die fahrzeit aufgrund ähnlicher durchschnitts- geschwindigkeiten kaum sinken. carsharing und öffis mit gesunder pedalkraft kombiniert würde bedeuten das 85% der städter kein vehicel mehr benötigen würden. der arme rest der landbevölkerung (pendler) müsste aber noch eine zeitlang in den sauren benzinapfel beißen... p.s.: meine neffen bereits über 20 und beide techniker haben bis heute keinen führeschein gemacht (studieren aber wien)...
z.B. schon im BMW e38 - mit einem zwischen Wasserstoffantrieb und Benzin umschaltbaren RICHTIGEN Motor - einem V12. Alle Automobilisten könnten also längst die erhabene Leistungsentfaltung eines V12 gepaart mit frischerer Luft genießen, den armen, von Selbsthass zerfressenen Autoverweigerern blieben dann immer noch mehr Sitzplätze im ÖNV. Aber finden Sie mal eine Wasserstofftankstelle. PS: ich habe seit ich 18 bin den Führerschein und 3 Autos
http://www.youtube.com/watch?fea... FBJDNV63PY
Hier wird ganz gut erklärt, woher der hohe Ölpreis kommt, welche Banken da dahinterstecken und woher das Öl an und für sich stammt und es ist hw. NICHT fossil!
für solche wie dich, die mit dem Unterrichtsstoff in Chemie und Physik in der 3. u. 4. Klasse Hauptschule überfordert waren, ist das Internet wohl die Erlösung.
Ah ja noch was: du solltest mal die Umgebungsbedingungen auf Mars, Titan, etc. mit denen auf der Erde vergleichen und dir überlegen welche Auswirkungen das auf gewisse chemische und physikalische Prozesse haben könnte.
ist der Verbrenner Hybrid.
Optimiert die Betriebszustände des Verbrenners und mobilisiert Beschleunigungsenergie aus einem kleinen Speicher .
Ich bin überzeugt dass ein Dieselhybrid mit einer Systemleistung um die 150PS an die magische 3L Grenze herankommen könnte.
Technik vorhanden, Versorgungsnetz vorhanden, keine fragwürdigen Investitionen in nicht beherrschbare Technologien.
Ist halt nicht so fancy wie die Versprechung mit einen Viertel Wasser 100km fahren zu können.
den wasserstoff kannst sowieso in der pfeifen rauchen.
renesis re motor (mazda):
benzinbetrieb ~200ps, bei nem verbrauch von 11l.
wasserstoffbetrieb 105ps, bei nem verbrauch von 70l. reichweite entsprechend ziemlich genau nix.
das zeugs ist nicht nur so gut wie nicht handhabbar sondern hat noch dazu eine bescheidene dichte.
Wasserstoff enthält bei gleichem Druck und Volumen zwar nur etwa ein Drittel der Energie von Methan, dafür kann er per Brennstoffzelle aber auch effizienter umgesetzt werden.
Die Reichweitenunterschiede wären deshalb nicht so arg.
Problematischer ist da eher die Speicherung und Bereitstellung von Wasserstoff an den Tankstellen.
So lange es kein Verteilungsnetz analog dem Erdgas gibt, müssten die Tankstellen den Wasserstoff selbst erzeugen. Entweder aus Erdgas oder aus Strom.
Und weil hier ja immer gerne die Windkraft erwähnt wird: 1 Windrad á 2 MW würde an einem durchschnittlichen Tag genug Wasserstoff erzeugen, um 40 Honda FCX Clarity mit jeweils 5 kg Wasserstoff vollzutanken.
Wasserstoff hat jede Menge Nachteile, seine geringe Energiedichte, Materialversprödung, Probleme mit der Dichtheit von Leitungen und Ventilen, energieintensive Herstellung da er natürlich nicht vorkommt, Probleme bei der Speicherung aufgrund der vorher genannten nachteile.
Wenn man ihn jetzt mit Methan (Erdgas) vergleicht, so sieht man, das Erdgas *nur* Vorteile gegenüber dem Wasserstoff hat.
Warum also beschäftigt man sich überhaupt mit Wasserstoff als Energieträger?
Wenn deren Wirkungsgrad damit soviel besser ist als mit Methan, daß die Probleme und Verlsute der Speicherung in den Hintergrund treten, dann ist es wieder sinnvoll. Ich setze aber mehr Erwartungen in die Verbesserung der Akku-Technologie.
Man muss nur 4 Wasserstoffatome an ein Kohlenstoffatom kleben und schon kann man mit dem explosiven Wasserstoff gut umgehen ;-)
Der ganze Unsinn mit Elektroautos und Wasserstoffantrieben geht doch völlig am Ziel vorbei! Man möchte einen Antrieb mit optimaler Energiebilanz und den hat man eben schon. Den Verbrennungsmotor! Keine schweren Batterien mit hoher Energiedichte, keine Druckbehälter mit 400 Bar. Keine aufwändige neue Infrastruktur! Seit dem Katalysator ist das Problem mit den Abgasen auch gelöst!
Es gibt keine bessere Möglichkeit hohe Energiedichten zu erzielen als mit herkömmlichen Treibstoffen!
Sinnvoll wäre also diese mit Strom und den Ausgangsstoffen zu Erdgas zu synthetisieren und in die bestehende Infrastruktur einzuspeisen!
Trotzdem: Der Elektroantrieb ist dem Verbrennungsmotor in jeder Hinsicht weitaus überlegen (zugegeben: Ein Achtzylinder blubbert schöner).
Könnte man den Elektromotor aus einer Brennstoffzelle mit Methan betreiben, wäre das sicher die optimale Lösung.
Das Batterieauto wird immer nur für den Nah- und Kurzstreckenbetrieb sinnvoll sein und der Verbrennungsmotor (sofern dezentral im Fahrzeug eingebaut) ist einfach viel zu ineffizient und laut.
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