Französisches Flugzeug wegen angeblicher Bombe notgelandet

Eingeschaltetes Handy löste Großalarm aus

Paris (APA/AFP) - Ein Flugzeug der französischen Fluggesellschaft Air France ist auf dem Weg nach Tel Aviv wegen einer angeblichen Bombe an Bord in Basel-Mulhouse notgelandet. Der Flugkapitän habe die Notlandung am Mittwochabend angeordnet, teilte Air France am Donnerstag mit. An Bord des in Paris gestarteten Fluges befanden sich 123 Passagiere, darunter zwei Babys.

Die Behörden hätten nach der Landung auf dem Flughafen Basel-Mulhouse den Airbus A320 untersucht, jedoch nichts Verdächtiges entdeckt, teilte die Fluggesellschaft weiter mit. Die Feuerwehr habe das Flugzeug umstellt, an der Untersuchung in der Maschine waren Polizei und Bombenentschärfungsteams beteiligt. Auslöser für den Vorfall war örtlichen Medienberichten zufolge offenbar ein Handy, das während des Flugs nicht ausgeschaltet wurde.

Wegen des Feuerwehreinsatzes musste der Flughafen für eine Stunde geschlossen und eine aus Berlin kommende Maschine umgeleitet werden. Die Passagiere wurden den Angaben zufolge für die Nacht in Hotels untergebracht und konnten ihre Reise am Donnerstag fortsetzen. (APA)

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