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vergrößern 480x659Ist es Poesie? Eine versteckte Botschaft? Alexander Spritzendorfer, stellvertretender grüner Bezirksvorsteher der Josefstadt, weiß es nicht so genau. Jedenfalls findet er das Schreiben "reizend", das er anlässlich seines 49. Geburtstages von Bürgermeister Michael Häupl bekommen hat. "Wir sind auf dem richtigen Weg, wenn wir in Wien die Ereignisse zueinander kommen lassen und es gezielt erwarten können, bis sich die Wiener Trägheit, Skepsis und Nörgelei durchmischen. Im Grenzland der Plausibilität gibt es einen gewachsenen Wert des Glücks - jene Lebensqualität, die manch Wiener Seele Relevanz entlockt."
So weit, so kryptisch. Dann wird der Bürgermeister etwas deutlicher und wünscht dem Geburtstagskind noch "alles Gute zum diesjährigen Geburtstag, beste Gesundheit und weiterhin viel Gedankenskraft (sic!), um ,phänomenale Ziele' auf den Boden zu bringen". Was antwortet man bloß auf so einen Brief? Spritzendorfer nimmt auf Facebook gerne Tipps entgegen. (hei, DER STANDARD Printausgabe, 2.3.2012)
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der aus vorgegebenen Texten anhand statistischer Wahrscheinlichkeiten neue Texte erzeugt, die grammatikalisch richtig sind, aber keinen mehr Inhalt haben.
http://www.aiplayground.org/artikel/markov/
Die zueinanderkommenden Ereignisse, die Durchmischung der Wiener Charaktereigenschaften und die Relevanz der Wiener Seele,
wer hätte gedacht, dass sich an oberster Stelle der Stadt die Qualitäten surrealistischer Poeten verstecken?
Franzobel, Artmann, Ide Hintze, Seethaler haben einen neuen Kollegen, Michael Häupl. Ein lebender Beweis, dass sich künstlerische Kreativität und ein hohes politisches Amt nicht aus- sondern einschließen können.
Stv. BV kriegt Brutto 4000,--
das sind je nach sonstigem Einkommen und abzügliche der Mandatsabgaben an die eigene Partei maximal 1.800 Netto im Monat.
Klingt anders als Ihre 7.000,--
Politikerbashing wird so lange betrieben, bis wir die Demokratie abgeschaft haben..........
Früher, unter Busek, Marboe und Görg ist die Wiener Stadt-ÖVP auf so einen Schwulst abgefahren.
Das zeigt, dass sich die SPÖ Wien alle, aber wirklich auch alle Strömungen der letzten Jahrzehnte einverleibt hat: die strachen, görgen, meissner-blauen, dass es eine Freude ist.
Bitte wechseln Sie auf einen schweren Rotwein.
oder
Vielen Dank das Flascherl zum Brief ist am Weg zu mir verloren gegangen.
oder
Leider haben viele keine Zeit zu warten, aber ich nehme an das ist das Geheimnis Ihres Erfolges!
oder
Ich habs an Ihre Opfer weitergeleitet.
(Ist unelegant aber wahr)
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