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Michaela Reitterer auf dem Dach ihres Hotels im Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus, wo sie gerne ein Windrad aufstellen würde. "Ich hätte nicht gedacht, dass das so ein Affenzirkus wird", sagt sie heute.
Seit zweieinhalb Jahren kämpft Michaela Reitterer für die Genehmigung einer Kleinwindkraftanlage auf dem Dach ihres "Boutiquehotels Stadthalle" im 15. Wiener Gemeindebezirk. Es wäre das erste Windrad auf einem Wiener Dach gewesen, ihr Hotel könnte damit das große Ziel, ein "Nullenergie-Gebäude" zu sein, locker erreichen. Martin Putschögl hat nachgefragt, wie der Stand der Dinge ist.
***
derStandard.at: Frau Reitterer, haben Sie schon ein Windkraftwerk auf dem Dach Ihres Hotels?
Michaela Reitterer (lacht): Nein, immer noch nicht.
derStandard.at: Woran hapert's?
Reitterer: Es scheitert derzeit am Einspruch eines Anrainers. Bei gewerblichen Gebäuden haben Anrainer eine Parteienstellung. Damit ist das vorläufig gegessen.
derStandard.at: Mittlerweile hat die Stadt Wien selbst ein Windrad auf einem Dach montiert, und zwar auf jenem der "Energybase" in Floridsdorf - einem Gebäude, das der Stadt selbst gehört. Das Plusenergie-Gebäude "Aspern IQ" in der künftigen Seestadt, das die Wirtschaftsagentur Wien derzeit baut, dürfte auch eines bekommen.
Reitterer: Mir ist jetzt irgendwie klar, dass die Stadt das erste Windkraftwerk selbst aufstellen wollte. Es ist trotzdem schade, wie sich die Stadt Wien hier das Heft aus der Hand nehmen lässt. Die "Energybase" befindet sich in einem Gewerbegebiet. Mit einem Windrad auf meinem Hoteldach könnte die Stadt nun schon seit drei Jahren Erfahrungen sammeln punkto Windräder in bebautem Gebiet.
Es ist diese verpasste Gelegenheit, die mich am meisten ärgert: Hier hätte man belastbares Zahlenmaterial bekommen können, möglicherweise auch einen Produkttest auf meinem Dach durchführen. Damit hätte man jetzt schon Vergleichszahlen zur Hand. Mit diesen Zahlen könnte die Stadt ja auch etwaige Nichtgenehmigungen fundiert begründen: "Wir haben uns das angeschaut, das macht nicht viel Sinn." Aber so wird weiter darüber diskutiert werden, anstatt mit reellen Zahlen zu arbeiten. Ich habe mittlerweile auch den Eindruck, dass bei den Behörden die Angst vorherrscht, hier ein Provisorium zu schaffen. Bekanntlich hat ja nichts in dieser Stadt eine längere Lebensdauer als ein Provisorium.
derStandard.at: Welche Einwände haben die Behörden?
Reitterer: Es sind sechs Magistratsabteilungen involviert, von denen jede einzelne sagt: "Wenn die anderen unterschreiben, dann tun's wir auch." Argumentiert wird unter anderem weiterhin mit einer möglichen Gesundheitsgefährdung: Falls jemand den ganzen Tag aus dem Fenster schaut und etwas sieht, was sich dreht, dann kann das zu epileptischen Anfällen führen, heißt es.
derStandard.at: Können Sie das nachvollziehen?
Reitterer: Nicht wirklich. Wer schaut denn den ganzen Tag aus dem Fenster? Ein anderes Argument war der Lärm, den das Windrad verursachen soll. Was man dabei nicht sehen will: Sobald die Lautstärke des Windrads eine Lärmbelästigung darstellt, ist schon der Wind alleine so laut, dass man das als Lärm wahrnehmen kann. Das Windrad auf der "Energybase" schaltet sich im Übrigen ab, sobald eine gewisse Lärmgrenze erreicht wird. Ich hätte nicht gedacht, dass das so ein Affenzirkus wird.
derStandard.at: Das hört sich jetzt überhaupt nicht mehr optimistisch an.
Reitterer: Derzeit ist keine Bewegung drinnen, aber ich glaube schon, dass ich eines Tages noch ein Windrad auf meinem Haus haben werde. Vielleicht ein bisschen kleiner als geplant, und es wäre natürlich umso ineffizienter, je kleiner es ausfällt. Aber es gibt eine Evaluierungsgruppe in der Stadt Wien, die von Vizebürgermeisterin Vassilakou initiiert wurde und sich jetzt eingehend mit Windkraft in der Stadt auseinandersetzt.
derStandard.at: Wie wichtig ist das Windkraftwerk für das Erreichen der in Ihrem Hotel angepeilten Nullenergie-Bilanz?
Reitterer: Ohne das Windkraftwerk ist das nicht möglich. Generell verzeichnen wir große Schwankungen in der Energieproduktion. Einmal geht es besser, dann wieder schlechter. Im ersten dreiviertel Jahr hat uns nichts gefehlt zur Nullenergie-Bilanz. Im vergangenen Herbst war es aber so trocken, da hatten wir viel zu wenig Grundwasser für die Wasser-Wärme-Pumpe. Wie die Bilanz für das Jahr 2011 aussieht, wissen wir bald. (Martin Putschögl, derStandard.at, 1.3.2012)
Michaela Reitterer ist Inhaberin des Boutiquehotels Stadthalle und Vorsitzende der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) für Wien. Auf Facebook rief sie die Initiative Stadtwindräder ins Leben.
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ein windrad mit 5kW Spitzenleistung bei ca 11m/s, die haben sie bei uns ca 160 std im jahr, liefert bei unseren windverhältnissen ca 2.000 kWh!
bei den kosten eines solchen windrades, die sie ja verschweigen, amortisiert sich das nie!
so könnte das sein,
kann jemand "Ängste" oder Befindlichkeiten der Behörden ausschließen?
Ein "Windrad" ,.. wieviele der Leser meinen, das wäre selbiges - mit Hochstand und Fächerkreisel
Es gibt doch auch fast unsichtbare, sich um Längsachse drehende Modelle, seit Jahren..
Mann, Mann ..
Es ist an sich sehr logisch, dass ein Haus, welches (in der Jahresbilanz gesehen) gleich viel Energie erzeugt, wie es verbraucht, als Nullernergiehaus bezeichnet wird. Es stimmt, dass in das Netz gespeicherte Energie sowie aus dem Netz bezogene Energie immer auch Leitungsverlusten unterzogen ist und somit die Bilanz praktisch noch nicht gänzlich Null ist. Aber mit solchen Haarspaltereien sollte man das Engagement dieser Energiepioniere nicht schlecht machen und zur Kenntnis nehmen, dass für diese Akteure das Nullenergiehaus ohnehin nur eine Zwischenstufe ist und in Zukunft vom Plusenergiehaus ersetzt wird. Spätestens dann heißt es: Ziel erreicht!
..weil die Stadt will, dass in Wien möglichst viel - anegblich umweltfreundliches - Erdgas verheizt wird. ISt natürlich ein Blödsinn, auch Erdgas ist eine Fossile Energie, trägt zum Treibhauseffekt bei und macht uns von Russland u.a. abhängig. Wahrscheinlich weil Wien rot ist und die ÖMV rote Direktoren hat.
das problem mit dem null energie haus ist das es gesammt betrachtet unfug ist.
nullenergiehaus produziert im jahresmittel den eigenbedarf. somit zu einem gewissen zeitlichen teil weniger als dem bedarf entspricht, zum anderen teil mehr als dem bedarf entspricht.
für die tage mit minderproduktion ist also das netz als versorger nötig.
für tage mit überproduktion ist das netz für den abtransport nötig.
das sich 0-energie im jahresmittel ausgeht muß das windrad für maximalproduktion von ca 400 prozent des durchschnittsverbrauchs ausgelegt werden.
wenns dann voll produziert geht das öffentliche netz über, keiner braucht den strom zur unzeit, aber die versorger müssen es ertüchtigen und alle welt mault über die mehrkosten.
mit der argumentation währe z.b. die glühbirne eine unnötige erfindung gewesen, denn damals hatte noch kein haus einen stromanschluss. die frage ist ob es der geist schafft mit neuen varianten der stromproduktion auch umzugehenn. in diversen bereichen ist es möglich dann verstärkt strom einzusetzen wenn dieser vermehrt zur verfügung steht.
das model mit ca 32m^2 aktive fläche erzeugt dann im jahr bei den uns im allgemeinen vorherschenden windgeschwindigkeiten ca 4.000 kWh....
aber leider nicht immer dann wen sie das brauchen...
wenn sie das selbst verbrauchen entspricht das ca 800 Euro, wenn sie teile davon einspeisen wird es noch weniger geld.... sorry die wartungskosten - na hoffentlich geht sich das aus????
es gibt sicher angenehmere und besere möglichkeiten der geldvernichtung! möglichkeiten der geldvernichtung
den gegnern sei gesagt, dass es auch vertical axis windräder gibt, und die sind nicht laut.
auch müssen diese nicht immer auf einer stange in den himmel ragen.
http://www.liberty-wind-energy.com/
nebenbei regt sich bei handymasten keiner auf.
aber es geht um ganz was anderes. da es in wien nämlich relativ windig ist, würden sich so sachen tatsächlich rentieren. und das darf eine gelobbte politik natürlich nicht zulassen.
die leistung steigert sich durch die vergrösserung des rotors linear, durch erhöhung der windgeschwindigkeit allerdings um das 8-fache.
http://pcon-wind.de/wirkungsgrad.htm
http://pcon-wind.de/leistungswerte.htm
durch fassadenflächen oder düseneffekt in manchen gassen erhöht sich im verbauten gebiet die windgeschwindigkeit über die dächer - perfekt!
bringt die achtfache leistung.
aber bei ca. 13 m/s müssen solche dachwindräder abgestellt werden.
des weiteren bringt ein windrad mit einer aktiven fläche von 18m^2 auf grund der bei uns gegebenen windhäufigkeiten nur einen jahresertrag von ca. 2.000 kWh.
wie immer sie das betrachten ist das sicher ein verlustgeschäft!
zumindest in NRW (wien schnitt 5,5m/s)
http://pcon-wind.de/leistung-... bilanz.htm
die automat. unterbrechung dient der sturmsicherheit. das modell liegt bei 13m/s im optimum http://www.urbangreenenergy.com/products/... ifications
mein verbrauch: 2500kWh/J a 20c=500,-
von diesen hier http://www.motorwavegroup.com/new/motor... chool.html bräuchte ich bei
9,5m/s 40stk/2,6m2 um 3000eur.
5,5m/s 200stk/13m2 um 15000
ohne silizium/hitech/lange wege.
http://www.check24.de/strom-gas... twicklung/
kalkulieren sie risiken/entsorgung der atomenergie, destabilisierungen/kriege, 1000e km transportwege/pipelines, spekulation/quasimonopole/künstl. verknappung usw mit ein, frage ich mich wo tatsächlich der verlust liegt.
das was sie da unter motorwavegroup anführen ist ja nicht einmal ein kinderspielzeug...
wie auch immer wie schon öfter erwähnt ein windrad mit ca 18m^2 wirksamer fläche erzeugt im jahr ca 2.000 kWh das entspricht in etwa bei eigenverbrauch, was ihnen aber nicht gelingt, 400,- euro.
davon müssen sie dann noch betriebskosten usw, abziehen.
kosten um sowas aufzustellen ca. 15.000 euro, amotisation praktisch nie!
die risken die sie da anführen sind im wesentichen nicht vorhanden, bzw wird man sie dazu so und so nicht befragen....
aber jeder kann sein geld vernichten ie er will....
18 m^2 bei 5,5m/s = 1932 kWh
18 m^2 bei 10m/s = 11610 kWh
dh es geht weniger um upscaling sondern um windgeschwindigkeit.
Strömungslehre: halbierung des querschnittes=doppelte geschw.
http://www.sheerwind.com/documents... _11.11.pdf
3fache leistung bei halber anlagengrösse durch bündelung in windkanal.
in der restlichen welt gilt sowas als innovation und gewinnt preise.
über die relevanz von ressourcen bei den kriegen im letzten jahrzehnt werde ich mich nicht auslassen, den schaden von tschernobyl und fukushima als nichtvorhanden darzustellen, zeigt ihre intentionen. einfluss habe ich darauf, indem ich mein konsumverhalten ändere.
das perpetum-mobile erfinden....
vom magnetmotor bis über diverse schwerkraftmotore usw..... bis halt über wunderwindräder.
all das im internet - sonst nirgends - aber investoren sind herzlich willkommen....
na dann - viel glück!
als ob sie im politik forum die "nazi keule" auspacken würden.
abschliessend noch eine studie über den aerodynamischen einfluss von gebäudeformen auf windenergie.
http://www.bdsp.com/web/pdfs/... (2002).pdf
finanziert von der EU, durchgeführt von den fantastischen Utopisten der Universität Stuttgart, Imperial College f. Aerodynamics, BDSP und Mecal.
und falls sie jetzt glauben, dass sei nur eine theoretische studie..
http://www.e-architect.co.uk/bahrain/b... rbines.htm
hier dreht sich schon was. aber ja.. die bahraini haben ja das geld.. woher blos?
und als promotion für das hotel 3 29m windräder installiert.
amortisieren tut sich das bestenfalls über den werbeeffekt, aber nicht über die stromerzeugung..
die aufwendige anlage erzeugt in etwa 15.000 kWh im jahr....
zu ihren windkanalwindrädern, wie soll den das aussehen und wie drehen sie denn den windkanal in die windrichtung.... es wäre ja schön wenn so was realisierbar wäre aber ist es halt nicht....
ein paar abzocker machen halt ordentlich cash mit gläubigen, aber das machen ja diverse kirchen auch....
aber ohne indirekte kosten, transportverluste, krieg. das 1. AKW hatte auch noch nicht die aktuelle leistung, könnte auch niemals so dezentral/kleinteilig/risikofrei/simpel errichtet werden.
wegen der w-richtung: meist gibt es eine hauptwindrichtung, eine trichter form kann einen relativ breiten bereich einfangen. ansonsten wären wir wieder bei darrieus rotoren/richtungsunabhängig.
ok, angenommen sie haben recht - alles betrüger und spinner. gibt es konstr. vorschläge ihrerseits? status quo beibehalten?
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