Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Bischkek - Tausende Anhänger der nationalistischen Opposition haben im Süden von Kirgisien einen Rücktritt der Regierung gefordert. Nach Angaben der Behörden gingen am Donnerstag in der Stadt Osch rund 10.000 Demonstranten auf die Straße. "Unsere erste Forderung ist der Rücktritt der Regierung", sagte Adachan Madumarow, Chef der Oppositionspartei Einiges Kirgisien und einer der Organisatoren der Demonstration. Auch müssten die Verantwortlichen der Gewalt beim Sturz von Präsident Kurmanbek Bakijew im April 2010 und bei den blutigen ethnischen Unruhen im Juni deselben Jahres bestraft werden.
Das kirgisische Parlament hatte Ende Dezember die neue Regierung unter Premier Omurbek Babanow abgesegnet. Babanow war zuvor Stellvertreter des damaligen Regierungschefs Almasbek Atambajew, der im Oktober zum neuen Staatschef des Landes gewählt wurde und sein Amt Anfang Dezember antrat.
Mit Atambajews Amtsantritt hatte die frühere Sowjetrepublik erstmals einen friedlichen Machtwechsel vollzogen. Als Staatschef folgte er auf Übergangspräsidentin Rosa Otunbajewa. Diese war nach dem Aufstand gegen Bakijew im April 2010 eingesetzt worden und hatte dann mit einer Verfassungsänderung den Grundstein zur einzigen parlamentarischen Demokratie in Zentralasien gelegt.
Bei den blutigen Zusammenstößen zwischen der kirgisischen Bevölkerungsmehrheit und der usbekischen Minderheit im Süden des Landes starben im Sommer 2010 rund 470 Menschen. Die Lage in der Region ist weiter angespannt. Die kirgisische Regierung ist daher besonders besorgt über die kirgisisch-nationalistische Rhetorik des Bürgermeisters von Osch, Melis Mirsakmatow. Die Demonstranten in Osch sprachen dem Bürgermeister vor den lokalen Wahlen am Sonntag ihre Unterstützung aus. (APA)
Demonstranten forderten Verstaatlichung der größten Goldmine der Ex-Sowjetrepublik
OSZE-Beobachter: Urnengang frei und fair - Opposition will Ergebnis nicht anerkennen
Rückschlag für Demokratiebemühungen
Nur noch ein ziviler Flughafen soll bestehen bleiben
Koalition einigt sich auf Parlamentspräsident - Regierungsbildung klappt im dritten Anlauf
Omurbek Babanow wird Nachfolger von Atambajew
Fünf Parteien schafften Einzug - Internationale Beobachter lobten Abstimmung
Eineinhalb Monate nach der Präsidentenwahl
Designierter Präsident Atambajew sorgt sich um Sicherheit
Soldaten sollen noch mindestens 49 Jahre bleiben können
Lage seit dem Sturz des Machthabers Bakijew im April instabil
Menschenrechtsorganisation: Soldaten entfernten Barrikaden, die usbekische Minderheit errichtet hatte
Übergangsregierung setzt Termin fest
Internationale Geldgeber sagten 1,1 Milliarden Dollar für Stabilisierung zu
Innenminister wirft Regierungsgegnern Umsturzversuch vor
90,7 Prozent stimmen für Verfassungsänderung - Macht des Präsidenten wird beschränkt
Achmat Bakijew soll in ethnische Unruhen verwickelt gewesen sein
Massenrückkehr nach Kirgistans Süden vor der für Sonntag geplanten Abstimmung
Einsatz bereits "in den kommenden Wochen"
Ex-Präsident fühlt sich von Übergangsregierung zum Sündenbock gemacht
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.