Asien will Ende des Kopftuch-Verbots für Kickerinnen

29. Februar 2012, 18:29
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FIFA eingeschaltet - Entscheidende Sitzung am Samstag

Kuala Lumpur - Der Asiatische Fußballverband (AFC) hat die FIFA im Streit um das Verbot von Hijabs für Fußballerinnen um Unterstützung gebeten. Präsident Zhang Jilong habe FIFA-Chef Joseph Blatter einen Brief geschrieben und um eine Aufhebung des Schleierverbots gebeten, teilte der AFC am Mittwoch mit. Bei der Sitzung des internationalen Gremiums am Samstag in Surrey in der Nähe von London wird über das Tragen eines Hijab-Schals diskutiert.

Aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt

"Es ist unsere Pflicht, das Spiel jedem auf der Welt zugänglich zu machen, und ich bitte Sie, Ihre Macht einzusetzen für diese wichtige Sache", schrieb Zhang an den Präsidenten des Fußball-Weltverbands. Seit 2007 ist der Hijab aus Sicherheitsgründen als Spielbekleidung verboten. Im vergangenen Juni war die iranische Fußball-Frauenmannschaft wegen ihrer Kleidung vom Olympia-Qualifikationsspiel in Jordanien ausgeschlossen worden.

FIFA-Vizepräsident Prinz Ali bin Al Hussein macht sich seit Monaten für eine Aufhebung des Verbots stark und erfährt dabei jetzt auch Unterstützung durch die Vereinten Nationen und die Spielergewerkschaft FIFPro. (APA)

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