Künstler zeigen Flüchtlingsdrama an Europas Grenzen als Computerspiel

29. Februar 2012, 18:17

"Frontiers" soll Jugendliche an politische Themen heranführen

Das Flüchtlingsdrama an Europas Grenzen hat die Künstlergruppe "gold extra" in einem Computerspiel verarbeitet. Die Spieler können sich dabei entscheiden, ob sie als Grenzsoldat die afrikanischen Flüchtlinge festnehmen oder auch erschießen, oder ob sie als Flüchtling den Weg über Grenzzäune meistern. "Wir wollen damit die meist jugendlichen Spieler an politische Themen heranführen", sagte Sonja Prlic von "gold extra" am Mittwoch bei der Präsentation des Spiels "Frontiers" im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe. Es kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden.

Debatte

Ein Ableger des Spiels hatte vor rund einem Jahr für heftige Debatten gesorgt. Bei "1378 (km)" konnten Spieler die Rolle eines Republikflüchtlings oder eines DDR-Grenzsoldaten einnehmen. Kritiker hatten dem Entwickler, dem Karlsruher Medienkunst-Studenten Jens Stober, daraufhin Menschenverachtung und Gewaltverherrlichung vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf, fand jedoch keine Anhaltspunkte für die Vorwürfe. (APA)

total conversion

nojo, eine "total conversion" ists, also mehr als ein mod: gameplay wurde komplett neu programmiert, grafik, models, also alles, was visuell wahrnehmbar ist, kommt von den entwicklern. "mod" stimmt zwar, aber das ist eher eine lizenzfrage, als das es wirklich relevant wäre.

wäre vllt. keine schlechte Idee gewesen, dass man drauf hinweist, dass es ein source mod ist und kein eigenständiges spiel

Oha ob das auch so tolles Gameplay und Grafik wie 1378km hat

klick am link und finds raus ;)!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.