Sein Thema ist nicht ihr Thema

29. Februar 2012, 18:33

21 Semester lang mussten bestimmte Gruppen an den Unis Studiengebühren zahlen - Heute startet das erste komplett gebührenfreie Uni-Semester - Die Chancen, dass SPÖ und ÖVP eine Einigung bis Herbst schaffen, sind sehr gering

Wien - Klare Arbeitsteilung am Minoritenplatz: "Ist Ihr Thema", beschied Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz mit Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle, als der Standard die Frage nach einer politischen Lösung der Studiengebührenfrage noch im heute, Donnerstag, startenden Semester stellte. "Ist mein Thema, geb ich zu", sagte Töchterle und machte kein Hehl daraus, dass die Chancen auf irgendeine Einigung zwischen SPÖ und ÖVP in dieser Frage sehr gering sind.

"Wir haben da in der Tat eine Pattsituation", bestätigte Töchterle: "Die SPÖ ist nicht bereit, über Studiengebühren zu reden." Das Problem dabei: " Ich bin nicht bereit, ein Gesetz zu reparieren, gegen das ich 2008 noch als Rektor der Uni Innsbruck sehr energisch eingetreten bin."

Damals haben SPÖ, FPÖ und Grüne im Parlament die Gebühren de facto für fast alle abgeschafft. 363,36 Euro im Semester zahlen mussten seither Nicht-EU-Bürger und Langzeitstudenten. Töchterle möchte sein erarbeitetes Gebührenmodell mit der SPÖ umsetzen.

Was die aber ablehnt. Sie will das alte, vom Verfassungsgericht zurückgewiesene Gesetz reparieren. Im Übrigen gelte, so Schmied: "Es ist müßig, ein Thema auf den Tisch zu legen, solange es einen gültigen Parteitagsbeschluss der SPÖ gibt." Gegen Gebühren. Auch wenn sie " nachvollziehen" könne, dass die Situation für die Unis "nicht sehr befriedigend" sei; aber umgekehrt wäre die Situation ähnlich, "wenn ich permanent die gemeinsame Schule fordern würde". Wissend, dass die ÖVP über diese Hürde nicht drüberkomme.

Die Unis müssen drüber, zumindest in diesem Semester. Es ist - in Ermangelung eines neuen Gesetzes - nach 21 Semestern das erste seit Einführung der "Studienbeiträge" 2001 durch die ÖVP-FPÖ-Regierung an allen Unis wieder komplett gebührenfreie. Dreißig Jahre davor hatte das Kabinett Kreisky die allgemeinen Studiengebühren abgeschafft.

"Unis unter Druck gesetzt"

Im Wintersemester wollen etliche Rektoren autonom Gebühren einheben - und die Rektoren dürften dafür die Zustimmung ihrer Senate bekommen, sagte der Sprecher der Vorsitzendenkonferenz aller Uni-Senate, Helmut Fuchs (Uni Wien), zur Austria Presse Agentur: "Wir brauchen das Geld." Im Sommersemester fehlen ihnen 17 Millionen an Gebühren. Das Risiko, ohne klare gesetzliche Grundlage selbst Gebühren einzuheben und hohe Prozesskosten zu riskieren, kontrastierte Fuchs mit der Aussage: "Die Universitäten werden unter Druck gesetzt." (Lisa Nimmervoll, DER STANDARD, Printausgabe, 1.3.2012)

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teil 2...

...ich setze nicht niveau mit gehalt gleich, sonder sage, dass es einen zusammenhang zwischen der diskrepanz der anzahl der absolventen mit der anzahl der gebrauchten stellen UND ein problem mit dem niveau gibt...dabei rede ich nicht mal explizit von sozialarbeitern (die verdienen wohl nirgends auf der welt besonders viel, was einem studenten auch klar sein sollte, wenn er diesen weg geht), sondern von den ganzen massenstudienabsolventen generell

stimmt...

...ich habe keine studien, die den niveauunterschied belegen...was ich aber gemacht habe, ich habe mich z.b. in bwl vorlesungen reingesetzt und diese auch absolviert...mir ist relativ schnell klar geworden, dass ich das nicht machen will, das niveau im kindergarten ist höher...und ich weigere mich zu glauben, dass das niveau in diesem bereich immer schon so niedrig war
hoschulrankings sind extrem forschungslastig (pulikationen, anzahl nobelpreisträger, anzahl von ehemaligen absolventen die professoren oä. geworden sind, etc.)...natürlich gibts auch mit der lehre verwandte kriterien, die sind aber deutlich in der unterzahl (z.b. bugdet pro student, prof pro student) und ich bezweifle, dass die eu grade in solchen bereichen gut abschneidet

naja jetzt brechen sie es aber runter

Also sie haben eine xy vorlesung zu bwl besucht und schließen damit (ich vermute aus der einganspahse) darauf, dass das niveau schlecht ist. Naja jetzt wirds lustig. zum anderen, sie haben wohl meinen ersten beitrag nicht aufmerksam gelesen, ich sprach dabei vorranig von studien im sozialen bereich (wo es egal ist, wie überlaufen diese wären, was sie nicht sind, weil wir diese Leute dringends brauchen) Zu Massenstudien, ja das ist natürlich so eine Sache, aber oft wird nur heiß gekocht. Außerdem in vielen der Massenstudien, verdienen, schlussendlich doch einige sehr viel im Vergleich. (Jus, BWL). Des Weiteren die Beschrä. von Massenf. würde das Problem nur verschieben (zb. wer braucht 4000 Physiker) Eine allg. Begrenzung ist nicht sinnvoll.

nicht...

...eine xy vorlesung sondern mehrere und mitten raus aus dem studium...vo's wo mir von bwler gesagt worden ist, wie UNGLAUBLICH schwer die sind (z.b. statistik)...
das mit den sozialberufen habe ich mehr als beispiel verstanden, da hab ich dich wohl misverstanden...ja die sozialberufe sind schlecht bezahlt...aber was würde da jetzt der unbeschränkte zugang ändern? das einzige, das sich ändert ist genau das, dass die leute, die sich entschliessen, sowas zu machen, erst wieder schlecht ausgebildet werden...ich kenne ein paar, die das machen und die sich oft darüber beschwert haben, dass sie keinen platz kriegen

Merkwürdig ...

Da sie ja von einem Absinken des Niveaus reden, gehe ich davon aus, dass ihr BWL Besuch noch nicht so lang her ist. Wenn sie auf der WU (wenn) waren, gabe es also folglich bereits eine Eingangsphase. Statistik I mag jetzt nicht das Ultrafach sein, aber 1) gibt es Leute, die sich damit schwer tun 2) hat sich der Modus mehrmals geändert.
Zur Beschränkung: Sie vermisch hier etwas. Platzangebot und Massenstudium sind zwei unterschiedlich Dinge. Bsp.: WU diese zieht ja bekanntlich um. Sitzplätz sind damit (war bis heute, auch meist nie das Problem) gegeben. Ist es also damit ein Massenstudium? Ja aber das hat nicht mit Platz zu tun. Auch ein Stuidum mit 300 Leute kann überfüllt sein. Wie legen sie daher eine Beschränkung sinvoll an?

Pattsituation

Bin sehr dafür dass 17 Mio Studiengebühren mit mehreren Milliarden Erbschafts- Finanztransaktions- und Vermögenssteuer gegengerechnet wird.

Also 8.000.000.000 minus 17.000.000, der Rest geht in die Schuldentilgung.

Qualität der Unis?

Bei der Einführung von Gebühren wurde NICHTS besser,
bei der Abschaffung dieses, bzw vor einigen Semestern wurde NICHTS schlechter.

(abgesehn davon, dass von Töchterle das budget gekürzt wurde und einige Sparmaßnahmen notwendig wurden, die mit den gebühren wiederum nix zu tun haben)

stimmt

um die Qualität zu heben helfen (realistisch gesehen) nur Zugangsbeschränkungen.

es reicht auch wenn das studium anspruchsvoll genug ist(als chemiker werden wir da einer meinung sein nehme ich an). Zugangsbeshränkungen wären nur eine schlechte notlösung(siehe meduni).

Natürlich würde die Qualität erheblich steigen wenn mehr geld für bessere professoren sowie bessere ausstattung(wieder gerade bei naturwissenschaften wichtig) vohranden wäre.

leider eben nicht

das Chemiestudium an der TU hat jedes Jahr mehr Anfänger, die Dropoutquote bleibt gleich, alle Übungen werden in den nächsten Jahren komplett überlaufen sein(die in den ersten Sem. sind es bereits). Um das Problem zu beheben könnte man das Studium anspruchsvoller machen(Leute hinausprüfen oder zum "freiwilligen" Aufhören bringen) oder eben Beschränkungen einführen. Wobei Beschränkungen besser wären, da sehr viel Geld einfach für die Abbrecher draufgeht das man anderswo (Lehre sowie Forschung) wesentlich besser gebrauchen könnte. Und im Prinzip sind bei uns fast alle Studenten, die das Studium auch durchziehen, für Beschränkungen.

auf der Uni Wien haben dieses jahr 200 mit chemie begonnen(sonst so 100-max 150). Von den 100 schaffen es aber üblicherweise nur ca 15-weshalb es kaum platzprobleme in späteren Praktika gibt.

Für die 200 dieses semester wird das Grundpraktikum einfach einmal öfter angeboten. Dies ist sicher die optimale Lösung, da eine Prüfung(wie die schwachsinnige steop) wesentlich weniger aussagekräftig ist.

Wenn aber wirklich zB 1000 Leute kommen würden, gäbs wirklich ein Problem. Die Qualität würde aber mit den dann eventuell eingeführten Zugangsbeschränkungen sicher nicht steigen.

an der TU waren es

250, statt den üblichen 150. Das Grundpraktikum kann nicht öfters angeboten werden, da der Platz in den Labors nicht da ist (werden in der restlichen Zeit für andere Übungen verwendet) und noch viel schlimmer: es gibt nicht genügend Betreuer um das zu bewerkstelligen. Auch bei Übungen im 3 Semester gibts schon genau dieses Problem: 120 Plätze aber noch immer zu viele Studenten. Ich glaube auch nicht, dass an der Uni Wien nur 15% durchkommen, dropout voin 85% ist doch etwas hoch. Und klarerweise sinkt die Qualität wenn das Betreuungsverhältnis niedrig ist.

Bei meinem Jahrgang waren nach 2 Semestern von 100 nurnoch etwa 40 übrig. Mittlerweile sind vll 15 fertig-mehr als 20 werdens nicht werden.

Die offizielle Statistik ist oft "verfälscht", da Leute aus dem Ausland kommen und nur den (sehr einfachen) 2.Abschnitt absolvieren mussten und ebenfalls als Absolvent galten(aber mehr als 25 absolventen gab es trotzdem nicht).

Mit dem neune Bachelorsystem scheinen es aber etwas mehr zu schaffen(ähnlich der TU 40-50%)-warum das jeweils so ist weis ich nicht...man lernt auf der TU mit sicherheit zu 90% das gleiche und ich halte auch das Bakk-Studium nicht für einfacher als meinen 1.Abschnitt damals.

Studiengebühren rechnen sich erst ab EUR 10.000,-/Jahr

- wie in anderen Länder auch, wenn wir von einer kleinen Bereinigung der Studentenstatistik absehen. Ansonsten fliesst das Unigeld jetzt langfristig nach Gugging. Der Standard berichtete.

Ich habe Chemie studiert-laut deutschen studien, die ich vor längerem gelesen habe, kostet so ein Studium dem Staat 200.000-300.000 Euro. Ähnlich bei Medizin.

Um es 100% zu zahlen müsste man also zumindest 40.000 Euro im Jahr bezahlen(man denke an die mikrigen gebühren an der Salzburger "Privat"-Medizin"uni" die ganz offensichtlich nur dazu dienen GELD-Eliten die Ausbildung zu ermöglichen).

Rechnen-also der Uni finanziell helfen-würden aber auch gebühren von nur 200Euro pro jahr oder weniger. Ich bin aber gegen jede Bildungssteuer.

ja weil die unis nicht mehr geld bekommen haben! es wurden studiengebühren eingehoben, dafür hat der staat weniger bezahlt! deshalb war das auch sinnlos, wenn schon studiengebühren dann zusätzlich und nicht dass der staat billiger davonkommt.

andererseits, wenn geld für die banken da ist, warum sollten die studenten studiengebühren zahlen???

solange die Lehre an den Unis bei den Verantwortlichen den Stellenwert hat, den sie im Moment hat, hat das aber wenig mit Geld zu tun.

Wenn ein Prof von Didaktik keine Ahnung hat bzw kein Interesse an Lehre hat und nur das notwendigste macht, bringt es nichts ihn besser zu bezahlen bzw zwei von dieser Sorte einzustellen.

Das die Didaktik(Pädagogik Studien für jedes Lehramt) zum überwiegenden Teil mit komplett inkompetenten Professoren besetzt ist, ist eine tatsache bei der ich ihnen vollkommen zustimme.

Das man das Ändern/Abschaffen sollte ist klar-hat aber nix mit gebühren zu tun.

"andererseits, wenn geld für die banken da ist, warum sollten die studenten studiengebühren zahlen???"

schon eine sehr berechtigte frage. ich wag mal zu behaupten eine investition in studenten ist zukunftsträchtiger als geld in banken versickern zu lassen ...

Wenigstens "Stdiengebühr" und "Studienbeitrag" sollte man unterscheiden (können) !

https://www.help.gv.at/Portal.No... 60104.html

Gebühr = Anspruch auf Leistung

versus

Beitrag = kein Anspruch auf irgendetwas.

Sie haben natürlich recht - hier geht es aber um etwas anderes:

Beitrag = in der Regel freiwillig
Gebühr = erzwungen

FALSCH !

Es geht nicht um die Freiwilligkeit, sondern um die Rechtsfolgen.

Nochmal: Sie haben ja eh recht, was soll ich noch sagen.

Aber:Ich spreche davon, wie die Masse der Studierenden es versteht. Und da gehts nicht um Rechtsfolgen, sondern um das Empfinden, gefickt zu werden.

Es wäre (oder ist ?) traurig, von eine "Masse der Studierenden" zu sprechen.

Und mir ging es um das Unverständnis bei der Autorin.

mein

semster hat schon vor 2 Wochen begonnen - und auch dann ganz sicher nicht an einem dienstag.

das kotzt mich echt an.
bin jetzt im 2 sem.
bis die fertig sind bin ich vermutlich im 4 od. 5
und wenn dann eine regelung kommt die ich mir nicht leisten kann, hab ich 2 jahre oder mehr verschissen.

sry die ausdrucksweise.

entspann dich

so schnell gehts net, dass jeder plötzlich 2000er im semster locker machen muss.

Schaumamal. Wetten wür'd ich darauf nicht.

Man kann es nicht deutlich genug sagen:

wir haben die Studiengebühren schon längst gezahlt.

Man kann in einem Niedrigsteuerland leben. Dann ist es nur normal, wenn für alles, auch das Studium, extra Gebühren verlangt werden.

Oder wir leben in Österreich mit einer der höchsten Steuer- und Abgabequoten weltweit. Dann darf man nicht für alles und jedes nochmal Gebühren erheben. Punkt.

Problematisch ist aber wenn sich die Herren Grasser etc. nicht am Steuernzahlen beteiligen,
und so sieht es derzeit aus und wird wohl für alle anderen aus diesen "hohen" Kreisen genauso gelten, dann lebt man in einem Hochsteuerland in dem trotzdem nicht genug Geld reinkommt.

Die Problematik der überfüllten Unis kann man mit Kapazitätsausbau oder Zugangsbeschränkungen (autsch) ändern.

Oder wir leben in Österreich mit einer der höchsten Steuer- und Abgabequoten weltweit. Dann darf man nicht für alles und jedes nochmal Gebühren erheben. Punkt.

so ist es, kann man nicht deutlich genug sagen.

daher: Einkommenssteuer senken und Unis privatisieren

dem winzigen Land Österreich würde eine Elite-Universität á la ETH Zurich mit 20.000€/Jahr Studiengebühren mehr bringen als 100.000 Schmalspur-Akademiker. HTL und HAK reichen für 99% der Jobs in der Privatwirtschaft völlig aus und wer zur Elite gehören will, der soll sich das selbst zahlen.

ja genau... dann sieh dir mal an, wieviele akademiker z.b. im technikbereich gesucht werden und dann sieh dir an, wieviele absolventen eine solche uni hervorbringt. milchmädchenrechnung, sag ich mal.

Den Vergleich mit der ETHZ kann man nur als Eigentor bezeichnen.
Ergänzend zu ceteris partybus möchte ich da noch erwähnen, dass es zwar Studiengebühren gibt (~550 Euro bei derzeitigem Wechselkurs), die aber nicht einmal 1% des Budgets ausmachen.

Ernstgemeint: wo liegt mein Denkfehler?

Wenn 550 Euro pro StundentIn nicht einmal 1% des Budgets ausmacht geben wir im Schnitt über 55000 Euro pro Student aus? Pro Semster?

MlG Ostbahn

p.s. da kann doch was nicht stimmen...

Es gibt 3 Denkfehler:
1) Einer meinerseits: ich habe den Faktor 2 vergessen - somit machen die Gebühren ~1.5% aus.
2) Ein Großteil des Budgets der ETHZ wird vermutlich in die Forschung fließen und nicht bei den Studenten direkt ankommen (wie wahrscheinlich auch an allen anderen technischen Unis).
3) Wenn Sie nicht Schweizer sind, geben "wir" eben nicht annähernd soviel aus.

Die ETHZ hat ein Gesamtbudget von 1.3Mrd CHF und ungefähr 17,000 Studenten - somit würden in Ihrer "fiktiven" Rechnung ~63,000€ /Jahr /Student ausgegeben, wie schon von ceteris partybus geschrieben.
Und wie MartinB richtig angemerkt hat, leistet sich das die Schweiz mit der EPFL noch ein weiteres Mal (und die restlichen Unis sind auch nicht schlecht finanziert).

Die Universitaeten sind recht unterschiedlich was Ausstattung und Gebuehren betrifft, weil die von den Kantonen finanziert werden.

Uebrigens muss ich das mit dem zweiten mal leisten teilweise zuruecknehmen. weil die EPFL hat nur ein budget von 700mio franken (2010) bei ca 7000 studenten.

Es ist schon klar, dass die EPFL ein geringeres Budget als die ETHZ hat, aber da es auch deutlich weniger Studenten gibt, ist das Budget pro Student sogar höher.

Und Sie haben recht, dass die nicht technischen Universitäten deutlich weniger Geld bekommen. Als ich mir aber das letzte Mal Zahlen dazu angeschaut habe, hatten diese bei weniger Studenten mehr Geld zur Verfügung als Österreichische Unis.

Danke für die Antwort!

Klar, die Forschung verschlingt einen gewaltigen Anteil und das nicht umsonst.

Dennoch würde mich das Verhältnis: Stundiengebühr : Kosten die ein einzelner Student im Schnitt verursacht, interessieren.

MlG Ostbahn

p.s. bin zwar aus Österreich, würde aber auch die Schweizer Zahlen interessieren, da ich so überhaupt keine Vorstellung hab´

Leider habe ich dazu keine Zahlen. Hier im Forum habe ich allerdings von Schätzungen zwischen 20,000 und 30,000 € /Student/Semester gelesen. Das kommt mir doch etwas hoch vor und man müsste es fairerweise auch nach Studienrichtungen aufschlüsseln (ich bin mir ziemlich sicher, dass z.B. ein Chemiestudent mehr Kosten verursacht als ein PoWi-Student). Ich selber wäre also auch an genauen Zahlen (und auch wie sie zu Stande kommen) interessiert.

Ich würde aber vermuten, dass die Studenten in der Schweiz ungefähr dieselben Kosten verursachen wie hier in Österreich.

überheblichkeit

so sollte ihr nick lauten.

tja, ihnen hätte studieren sicher nicht geschadet
es kann nur besser werden.

Sie glauben wirklich man studiert, um zu einer "Elite" zu gehören?
Die Studenten, die ich kenne, die studieren aus Interesse am Fach und der Wissenschaft, manche sogar mit großer Begeisterung. Und solche Leute braucht das Land! Keine schleimigen, aalglatten Emporkömmlinge, die ihre Seele verkaufen, um zu einer selbsternannten "Elite" zu gehören.

und es ist immer der Hund vom Nachbarn, der auf den Gehsteig kackt

diese Art vor Verklärung ist ja wohl lächerlich.
Das 'Interesse am Fach' mögen sich viele einreden, wahr wird es deswegen nicht.

wie der Krammer ja sagte

macht der Oesterreicher in der Arbeitswelt zu 99% keinen Unterschied zwischen Maturanten und Absolventen (und das stimmt ja auch wenn man sich die Inserate liest). Da also das Studieren in Oesterreich oft kaum eine Auswirkung auf die Karriere hat (sprich nix bringt) wird es wohl Leute geben die aus Interesse studieren. Ich hoffe nur dass diese Leute den schnellsten Weg ins Ausland finden, sonst werdens noch unter den Ignoranten verkuemmern.

Wenn Sie meinen, dann ist die Wahrheit halt NUR auf ihrer Seite.

Studien sind breit gefächert

BWL: Statistik - Mathe - Jus - Buchhaltung/Kostenrechnung - Marketing - Personal - Mikro/Makro - .....

Geographie: Soziologie-Mathematik-Geologie-....

Psychologie: Statistik - Klinisch - Individual - Sozial - Neuro/Bio - ....

Kein Mensch interessiert sich für die Gesamtheit eines Studiums, und 1.-Semestrige haben in Ö meist gar keine Ahnung, was zB.: Biologie studieren bedeutet....
Mal abgesehen davon, dass sie unterstellen, dass Beruf/Gehalt nix mit Studienwahl zu tun hat

Ich habe nur festgestellt, dass die Wahl des Studiums nicht NUR von den Kriterien Karriere und späteres Gehalt abhängt. Wenn Sie nun meinen, dass sich Studenten NUR nach diesen Kriterien für ein Studium entscheiden und, wie der Vorposter schreib, um zu einer "Elite" zu gehören, dann sei das ihre Wahrheit, Ich habe halt andere Erfahrungen gemacht.

Mein Fehler

Mir hätte schon bei NUR klar sein sollen, dass es sinnlos ist ihnen zu erwidern.

infantiles 'wer nicht für mich ist, hat auch nicht die recht'

typisch Bildungsforum^^

Nur blöderweise taugt die ETH schlecht als Stützung für die konservative Uni-Ideologie

Die ETH ist eine staatliche Uni, ausnahmsweise in der Hand der Schweizer Bundesregierung, und verfügte im letzten Jahr über ein Budget von 1,36 Milliarden (!!) Franken, das sind etwa 1,13 Milliarden €.

Bei 413 Professoren und 17.170 Studenten ergibt das ein Pro-Student-Budget von 66.000 €

Die TU Wien verfügt bei 26.200 Studenten komischerweise aber nicht über 630 Professoren (entspräche demselben Betreuungsverhältnis), sondern NUR 140. Kein Wunder bei einem Budget von skandalösen 277 Mio €, oder pro Kopf 10.500.

Um (nur) mit dem Nachbarn mitzuhalten, müsste das TU Budget preisniveaubereinigt etwa 730 Mio € betragen, also fast VERVIERFACHT werden!

Und nein, es gibt (mit Maturität) KEINE Zugangsbeschränkungen, also absolut vergleichbar.

Den s Spaß leistet sich die Schweiz übrigens Daumen mal pi in Lausanne noch ein zweites mal. dort halt auf französisch und heißt EPFL

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