Spanisches Dorf will sich mit Cannabis-Anbau finanzieren

29. Februar 2012, 16:19
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Bürgermeister der Gemeinde Rasquera geht von legalem Vorhaben aus

Barcelona - Der Anbau von Cannabis anstelle von Oliven soll ein Dorf im Nordosten Spaniens aus der Krise führen. Die 900-Einwohner-Gemeinde Rasquera in der Provinz Tarragona will einer privaten Initiative aus Barcelona Felder verpachten, damit dort Cannabis für den Eigenbedarf angebaut wird. Aus der Hanf-Pflanze können die Drogen Marihuana und Haschisch hergestellt werden.

Bürgermeister Bernat Pellissa geht laut Medienberichten vom Mittwoch davon aus, dass das Vorhaben legal ist. Der Cannabis-Anbau im privaten Rahmen für den Eigenbedarf sei nicht verboten, sagte Pellissa, der der Republikanischen Linken Kataloniens (ERC) angehört. Das Dorf erhoffe sich davon die Schaffung neuer Arbeitsplätze und einen Abbau seines Schuldenbergs von 1,3 Millionen Euro. (APA)

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    Gemeindefinanzierung auf Tarragonisch.

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