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Barcelona - Das Beste kommt zum Schluss. Am letzten Tag der finalen Testfahrten für die kommende Formel-1-Saison von Donnerstag bis Sonntag in Montmelo bei Barcelona treten gleich fünf der sechs Weltmeister an. So spät wie möglich legen die Teams ihre Karten auf den Tisch. "Diesmal liegt das Geheimnis in der Detailarbeit. Da willst du der Konkurrenz nicht zu früh auf die Sprünge helfen", begründete Red-Bull-Teamchef Christian Horner.
Prognosen wagt auch Titelverteidiger Sebastian Vettel noch nicht. "Der Vergleich mit den anderen Teams fällt mir immer noch sehr schwer, weil die anderen einfach noch nicht so leicht einzuschätzen sind", erklärte der 24-Jährige. Red Bull und Ferrari wollten ursprünglich von Freitag bis Montag auf dem Circuit de Catalunya testen. Diese Verschiebung um einen Tag wurde den beiden Spitzenteams vom Automobil-Weltverband (FIA) aber nicht genehmigt.
Nun treten am Sonntag neben Vettel im Red Bull auch Rekordweltmeister Michael Schumacher im neuen Mercedes, Fernando Alonso im Ferrari, Lewis Hamilton im McLaren und Kimi Räikkönen im Lotus an. Da jedes Team nur ein Auto pro Testtag an den Start bringen darf, muss von den sechs Weltmeistern - heuer stehen erstmals in einer WM-Saison so viele am Start - zum Abschluss Jenson Button pausieren. Der McLaren-Pilot absolviert bereits unter der Woche seine abschließenden Tests.
Zwei Wochen nach den Ausfahrten in Barcelona wird es in Australien ernst. Am 18. März beginnt in Melbourne die WM-Saison, dann ist Schluss mit Tarnen und Täuschen. Während der Saison haben die Teams vor dem Europa-Auftakt auf dem Circuit de Catalunya bei dreitägigen Testfahrten von 1. bis 3. Mai in Mugello noch einmal die Gelegenheit für Adaptionen. Seit 2009 waren Testfahrten während der Saison aus Kostengründen verboten. (APA)
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