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Pjöngjang/Peking - Nordkorea stimmt einem Moratorium für Atomtests, den Abschuss von Langstreckenraketen und allen Urananreicherungsaktivitäten im Reaktor Yongbyon zu, wie Washington und Pjöngjang bestätigten. Außerdem soll die Internationale Atomenergiebehörde IAEO das Moratorium zur Urananreicherung überwachen dürfen.
US-Sonderbeauftragter Glyn Davies hatte vergangene Woche mit Nordkoreas Vizeaußenminister Kim Kye-gwan offenbar die Bedingungen für den Durchbruch erarbeitet. Er habe "substanzielle und ernsthafte Gespräche" in Peking geführt, aber nur kleine Fortschritte erzielt, sagte er. Davies bestätigte aber, dass Nahrungsmittelhilfe von Anfang an ein Thema war, über das die Nordkoreaner diskutieren wollten.
IAEO-Chef Yukiya Amano sprach in einem Statement von einem "wichtigen Schritt nach vorn" und zeigte sich bereit für Inspektionen der Behörde.
Schon vor dem Tod Kim Jong-ils hatte Nordkorea angedeutet, im Gegenzug für Nahrungsmittelhilfen möglicherweise die Anreicherung von Uran zum Bau von Atombomben aussetzen zu wollen. Die Einstellung der Urananreicherung wiederum war die wichtigste der von ihnen gestellten Bedingungen zur Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche, an denen auch China, Südkorea, Russland und Japan teilnehmen. Zugleich verlangten die USA, dass ein Abbau der Urananreicherung international überwacht werden muss.
Offenbar setzte sich nun - so vermuten Pekinger Nordkorea-Kenner - der neue Führer King Jong-un durch. Er kann mit US-Nahrungsmittelhilfe zum 100. Geburtstag seines Großvaters und Staatsgründers Kim Il-sung seinem Volk mehr bieten als nur Parolen und Raketen. Im April soll Kim junior beim Parteitag als Generalsekretär und oberster Parteichef bestätigt werden.
Die Propaganda der Nachrichtenagentur KCNA blieb zunächst gleich: "Die USA sind der Erzkriminelle, der die Spannung auf der koreanischen Halbinsel eskalieren will", so die Botschaft. (DER STANDARD, Printausgabe, 1.3.2012)
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Vor einem Monat hat Kim Jong-un seine Artilleristen angewiesen, ihre Kanonen auf die Insel Baengnyeong auszurichten. Deren Bewohner leben zwischen Bunkern und Notfallplänen in Angst, auch 2010 ließ der Norden eine Insel beschießen.
Die IAEO ins Land zu lassen ist grundfalsch. Das ist ein Verein der ständig jammert, dass er nichts findet. Siehe Iran.
Länder, wo man nichts findet, werden angegriffen. Siehe Irak.
Um beim Aggressor USA gut da zu stehen, muss man:
Jede Kontrolle verweigern, rundum Gebiet besetzen, Mehrheiten zur Minderheiten machen und auslagern oder deren Autonomiegebiete zerstückeln oder einschliessen und WMD im Keller horten.
Dann kann man die auch nötigen Nachbarn platt zu machen.
So bleibt man aber für die USA, dem Oberbefehlshaber Südkoreas im Kriegsfalle, nur ein auf Lager liegender Anlassfall, der jederzeit über die IAEO abrufbar ist. :-(
Nordkoreas Offerte, auf einen Nuklearkomplex zu verzichten, ist keine Trendwende. Im Gegenteil: Die Führung gewinnt Zeit, der Atomkonflikt geht weiter.
http://www.zeit.de/politik/a... im-jong-un
was bei weitem trauriger ist , standard users ,
as you call them, sind sich kaum bewusst,dass
das uebel nord korea ja wiederum von der
maechtigen usa produziert wurde indem sie
korea in zwei teile zerrissen.
Damals waren es die boesen kommunisten
die bekaempft wurden . Heute sind es die
"clintelligenten" die mit seiden- handschuhen
den hungernden- nord vom reichen sueden
trennen.
da müßte man wohl gar nichts dazu sagen.
hätte die uno damals nicht interveniert, wäre heute eben ganz korea "nordkorea". dann wären halt auch die menschen in südkorea heute am verhungern, und das elend wäre größer.
aber hauptsache die scheuklappen nicht absetzen...
Eine zivilisierte Gesellschaft und ein ebensolches Gemeinwesen bietet ihren Mitgliedern Bildung, Karrierechancen, ärztliche Betreuung, Altersvorsorge...
In Nordkorea lässt der "Große Bruder" seine Bevölkerung bei Baumrinde und Gras vegetieren und hungern. Und das soll keine Schande sein! Dieses Regime gehört auf den Schindanger der Menschheit!
diktatoren pingpong.
wenn im iran heiss wird, geben die nk nach und wenn in südkorea gemanövert wird, spuckt der perser wieder grosse töne. dann geben die perser wieder nach und die nk ....
nk braucht keine tests. wenn die 10 a-bomben haben, genügts. mehr braucht er nicht, mehr kann und will er sich nicht leisten. die hat er gut eingelagert und gut is.
jetzt verkauft er seine haut teuer - zum 10x.
und wenns passt, macht er wieder einen test um zu zeigen, ups da hab ich noch eine gefunden ....
hoffentlich gelangen die Nahrungsmittellieferungen auch an die Bevölkerung... und zwar ohne dass sich das Militär oder die Militärelite dabei bereichert..(die haben ja schon öfters für fast unerschwingliche Preise die vom Ausland gelieferte Nahrungsmittel auf dem Schwarzmarkt verkauft.... )
kannst drauf wetten, dass die Nordkoreaner das nach ihren Vorstellungen verteilen.
Überhaupt kann ich mir vorstellen, dass Kim Jong-un nicht vor Unruhen in der Bevölkerung Angst hat, sondern vor einem Militärputsch ;)
Und mehr als "Aufschieben" werden die Nordkoreaner ihr Nuklearwaffenprogramm sowieso nicht.
Das halten die Nordkoreaner nie ein und warum auch - für einen Verkauf von Uran bzw Nukleartechnologie an Iran oder andere Aspiranten könnten sie sich jahrelang Nahrung kaufen. Sie lassen sich die Nahrung liefern, führen alle an der Nase herum und wenn es ihnen wieder passt, dann zünden sie ein bisschen Plutonium - falls man das so sagen kann.
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