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AMD bringt Vierkern-Prozessor mit 4,2 GHz

Zsolt Wilhelm, 29. Februar 2012, 14:28
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    foto: paul sakuma/ap/dapd

    AMD erweitert seine FX-Serie

Auch neuer Sechskern-Prozessor mit 3,8 GHz vorgestellt - Preise ab 125 Euro

AMD hat seine Prozessoren der FX-Serie um zwei Modell ergänzt. Der Vierkern-Prozessor FX-4170 hat dabei als erste Desktop-CPU einen Nominaltakt von 4,2 GHz, der bei Last auf 4,3 GHz hochfahren kann. Der Verbrauch wird mit 125 Watt angegeben.

Mehr Kerne

Der FX-6200 integriert sechs Kerne und taktet mit 3,8 GHz (4,1 GHz bei dynamischer Übertaktung). Beide Prozessoren bauen auf der Bulldozer-Architektur auf und sind für AM3-Sockel ausgelegt. Die Prozessoren sollen in den kommenden Tagen verfügbar sein. Bei Händlern ist der FX-4170 ab 125, der FX-6200 ab 155 Euro erhältlich.

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Posting 1 bis 25 von 33
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Mav3rik
00
27.3.2012, 18:36

ja, wenn die bulldozer architektur nicht so ne gurke wär und dabei nicht auch noch mehr strom als die konkurrenz verbraten würde, hätt ich auch einen FX8150 statt einem i7-2600k im rechner...

Marcel Baum
00
Es wird Zeit

für die SW Hersteller ihre Programme wieder so aufzublasen , dass man diese Rechenleistung auch braucht.

ernst weber1
 
00
photoshop cs 8 setzt so eine rig

sowieso voraus

Marcel Baum
01
ja ich weiß

aber für das bin ich zu blöd (schon für die älteren Versionen). Da zeichne ich es lieber mit der Hand.

Guybrush Threepwood
12

Windows 8 scharrt eh schon in den Startlöchern :-)

theEdge
 
05

Ich finde es interessant, dass ausgerechnet die progressiven IT-Menschen im Standard die ständigen Weiterentwicklungen am Parallelisierungssektor nicht unbedingt gut heißen. "Bringt am Desktop nix", scheint hier der einhellige Tenor zu sein.

Auf der anderen Seite stehen die Softwareentwickler, die ständig nach mehr Leistung und mehr Kernen schreien.

Wie soll man denn von einer erhöhten parallelen Rechenleistung profitieren, wenn es sie nicht gibt?
Die Zeiten, aus denen "etwas" aus "nichts" entstanden ist, sind seit dem Urknall vorbei ;)
Man muss erst die entsprechenden Grundlagen schaffen, um damit arbeiten zu können.

Bastian Balthasar Bux
00
"die progressiven IT-Menschen"

na, die progressiven finden es eh super, und denen bringt's auch was. Nur die Propis müssen halt noch ein paar jährchen warten bis ihre sw-hersteller mitziehen.
war doch bei 64bit auch nix anderes. ...

Andreas Grois
00

Bevor die Multiprozessor-/Multicore-Computer so weit verbreitet waren, machte es für Entwickler kommerzieller Software nur äußerst wenig Sinn, mehrere Threads zu verwenden. Es ist ja nicht so, dass die Entwicklung durch Parallelisierung leichter wird, ganz im Gegenteil. Die Zerlegung vorhandener Software in Threads ist eine Heidenarbeit, was natürlich dazu führte, dass derartige Software erst viel später als die Mehrkernprozessoren verfügbar wurde. Mittlerweile sind Mehrkernprozessoren für Anwender, die ihren PC zu mehr als zum Surfen benutzen durchaus sinnvoll. Die Frage ist halt, welcher Prozessor mit wie vielen Kernen für welchen Anwender passt. Wer nur surft und Youtube-Videos ansieht, kann auch mit einem Kern glücklich werden.

Fuzzface
02
25.3.2012, 14:07

Ihre Aussage wäre dann korrekt, wenn Software außer rechnen nix tun würde. Tut sie aber nicht, als Beispiel sei hier File I/O genannt - und da ist Multithreading auch auf Single Core Architekturen sehr sinnvoll, wenn man verhindern will, dass die CPU unproduktiv vor sich hin wartet und blockt.

camamberto
02

Stimmt nicht ganz, multithreading kann auch bei einer singlecore CPU sehr nuetzlich oder essentiell sein. Und eine Heidenarbeit ist es auch nicht. Man muss es halt einplanen.

Bastian Balthasar Bux
00
"Die Zerlegung vorhandener Software in Threads ist eine Heidenarbeit"

diese aussage des vorposters ist so doch richtig?

wenn sie allerdings from the scratch anfangen, naja, dann muss man es 'nur' einplanen.

aceFruchtsaft
00

Es ist halt Realität dass die normale DAU-Applikationen am Desktop keine 6 Kerne auslasten kann; selbst wenn man x Applikationen offen hat, ist der CPU meist nur fad.

Dafür ein 125W-TDP-Teil zu verbauen ist etwas überdimensioniert.

Animation
 
00
zu schnell gibts nicht

vor allem net bei games

btw RETINA DISPLAYS INCOMING!!

ps.: noch fragen?

Waldi Möter
00

NAJA, für die meisten menschen würde ja ein langsamer dualcore oder gar ein Singlecore reichen. Von dem her ist so ziemlich alles überdimensioniert.

BD hat angeblech einen recht niedrigen idle Verbrauch wenn ich mich nicht täusche... 125Watt TDP sagt nix.

Alriff Jetsam
11
29.2.2012, 16:45
Was bringts...

Die Taktrate hoch zu schrauben, wenn die Architektur für den Desktopbereich einfach nicht gemacht ist?
Ich muss wohl das erste mal seit dem K6 zu einem Intel greifen für mein nächstes Systemupgrade... :(

mlau
01
29.2.2012, 19:54
Woran erkennt man

dass eine Architektur für den Desktopbereich gemacht ist?

Klobrillentaucher mit Spaghettiausrüstung
01
29.2.2012, 20:38

Die Bulldozer-Architektur kann ihre Stärken nur bei vielen Threads ausspielen, im Desktopbereich ist das naturgemäß selterner anzutreffen als im Serverbereich, wo einzelne Anfragen (HTTP, SQL etc.) auf x Threads verteilt werden können.

S.a. http://en.wikipedia.org/wiki/Bull... 22_Release

Walter Kaiser.
00
29.2.2012, 23:31
Aber bei vielen Threads hilft wenigstens die Taktrate.

Klobrillentaucher mit Spaghettiausrüstung
00

Ähm? Wie meinen?

Walter Kaiser.
01
Oh Gott ... ich sollte so knapp vor der Geisterstunde nix mehr posten.

Im Desktopbereich hilft dann wenigstens die Taktrate, wollte ich der Welt mitteilen :-)

Aber ich gebe zu, dass dieser Vorteil meistens gegen den Nachteil zu langsamer I/O Zeit unbedeutend ist.

mlau
00
29.2.2012, 21:06

...und das fällt dir am windows desktop bei word-dokumenten, excel tabellen und websurfen auf?

ich hab einen 6-kerner desktop und einen 8 jahren alten singlecpu laptop. bei den oben genannten arbeiten merk ich absolut KEINEN unterschied zwischen den beiden. Nur beim kompilieren ist der 6kerner halt ~20 minuten früher fertig. Nur 99.99% der Anwender machen sowas eben NICHT.

Walter Kaiser.
00
...und das fällt dir am windows desktop bei word-dokumenten, excel tabellen und websurfen auf?

Sie müssen einfach schneller arbeiten, dann fällts schon auf.

Also bitte mit 100 Millionen Anschlägen pro Sekunde schreiben, DANN merkt man den Unterschied!

Klobrillentaucher mit Spaghettiausrüstung
01
29.2.2012, 21:36

Ja, eh. Und? Das war genau das, was ich schrieb, nochmal in anderen Worten. Wer single-threaded Programme hat, profitiert nicht von Architekturen, die auf multi-threaded ausgerichtet sind. Und da sticht die Bulldozer-Archtiktur für PC-Verhältnisse massiv hervor. (Kein Vergleich zu HT)

Georg-99
00

Aber schlechter als eine Architektur die nicht so auf multi-threaded ausgerichtet ist, ist es ja dann auch nicht, oder? Und auch die Desktopsoftware (soweit überhaupt notwendig) geht immer mehr in Richtung multi-threaded. Fazit: Für singe-threaded Programme ist es wurscht, für multi-threaded Programme bringts was. Oder seh ich da was falsch?

Und was ist HT? Und wieso ist das obrige kein Vergleich dazu?

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