Linux-Erfinder Torvalds schimpft über Umständlichkeit von openSuse

29. Februar 2012, 13:40
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Probleme mit MacBook Air und Security-Features

Vor mehr als 20 Jahren hat Linus Torvalds das freie Betriebssystem Linux entwickelt - heute schimpft er darüber, wie umständlich sein Geschöpf (am Desktop) manchmal geworden ist. Er müsse seinem Ärger einmal Luft machen, schrieb Torvalds am Dienstagabend auf der Internet-Plattform Google+.

"Einfach umbringen"

Was dann folgte, war eine von Flüchen begleitete Tirade gegen die strengen Sicherheitsvorkehrungen in der Linux-Distribution openSUSE. Es sei einfach nicht hinzunehmen, dass für einfachste Aufgaben wie die Einstellung einer neuen Zeitzone das Passwort für den Systemadministrator verlangt werde. Wer immer der Ansicht sei, dass seine Tochter Daniela dieses Passwort brauche, um ihren Rechner an der Schule mit dem Drucker zu verbinden, sollte sich jetzt einfach umbringen, wetterte Torvalds. "Die Welt wäre ein besserer Ort." Nun aber sei er auf der Suche nach einer Linux-Distribution, die auf seinem MacBook Air auch anständig funktioniere.

Lebhafte Debatte

Der Beitrag Torvalds stieß auf ein heftiges Echo. Mehr als 3.000 Nutzer von Google+ klickten auf die Plus-Schaltfläche, um so ihre Zustimmung zu bekunden. In den rund 500 Kommentaren entspann sich eine lebhafte Debatte über die beste Hardware und das beste Betriebssystem dafür. Einige Nutzer rieten Torvalds, doch auf dem Apple-Notebook einfach das Mac-System OS X zu nutzen. (APA)

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Google+

  • Linus Torvalds macht seinem Ärger auf der Plattform Google+ Luft.
    screenshot: derstandard.at

    Linus Torvalds macht seinem Ärger auf der Plattform Google+ Luft.

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