Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Linz - Der oberösterreichische Arbeiterkammer-Vizepräsident und Landesvorsitzende der Gewerkschaft vida, Reinhold Entholzer, wird bis zum Sommer SP-Landesrat Hermann Kepplinger beerben. Der 52-Jährige ist durch seine Berufslaufbahn, die er 1979 bei den ÖBB begann, prädestiniert für das Verkehrsressort in der Landesregierung. Seit November 2011 ist er auch stellvertretender Vorsitzender der SP Oberösterreich.
Entholzer wurde am 7. August 1959 in Grieskirchen geboren. Er absolvierte die HTL für Hochbau in Salzburg und trat dann bei den ÖBB ein, wo er zuerst bei der Elektrobauleitung in Uttendorf, später auf verschiedensten Großbaustellen im Einsatz war. 1991 begann er seine politische Laufbahn als Gemeinderat in Steegen. Ab 1997 war er Fraktionsvorsitzender, 2008 schließlich Gemeindevorstand.
1986 startete seine Karriere als Arbeitnehmervertreter. Er wurde von seinen Kollegen zur Vertrauensperson in der Belegschaftsvertretung gewählt, 1993 Betriebsrat und 2002 Regionsvorsitzender der Gewerkschaft der Eisenbahner in der Region Mitte. Im gleichen Jahr stieg er zum Vizepräsidenten der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich auf. 2003 übernahm er den Fraktionsvorsitz der FSG in der AK und im ÖGB Oberösterreich. Seit 2006 ist der Oldtimer-Bastler auch Landesvorsitzender der Gewerkschaft vida. Der 52-Jährige ist verheiratet und hat zwei Kinder. Zu seinen Hobbys zählen Joggen, Tennis, Fußball, Skifahren und Lesen.
Verkehrs-Fachmann
SP-Oberösterreich-Chef Josef Ackerl bezeichnete ihn "als ausgewiesenen Fachmann für Fragen des öffentlichen Verkehrs" und sah in ihm einen Beweis für die tragfähigen Personalressourcen seiner Partei. Ein Generationensprung lässt sich freilich vom 60-jährigen Kepplinger zum acht Jahre jüngeren Nachfolger nicht ausmachen.
Als Baustein für ein "schlagkräftiges Team", so Ackerl, zur Landtagswahl 2015 überrascht der Verkehrsexperte nicht. Galt Entholzer doch seit geraumer Zeit als Kandidat für höhere Weihen in der oberösterreichischen SP. Von anderen mit dem Attribut besonnen bedacht, bezeichnete er selbst sich als "extrovertierter" als sein ruhiger Vorgänger. Dessen Bemühen um Konsens wolle er fortführen und auch von einem gewissen Pragmatismus halte er viel.
"Reinhold Entholzer weiß, wo die arbeitenden Menschen der Schuh drückt, und er vertritt konsequent ihre Interessen", lobte AK-Präsident Johann Kalliauer anlässlich des 50. Geburtstags seines Stellvertreters. Griffige Worte fand der allseits geschätzte Entholzer zuletzt zum Sparpaket. "Den Menschen zu sagen, entweder du rackerst dich kaputt oder du kriegst deutlich weniger Pension, ist zynisch. Sie stehen vor der Wahl zwischen Pest und Cholera", sagte er im Jänner. (APA)
Einigung nach Streiks: Ein Prozent Lohnplus und 39,2-Stunden-Woche
Maria Buchmayr zur neuen Landessprecherin gewählt - Nachfolge für Rudi Anschober
Sollen bereits 2015 am Urnengang teilnehmen können - Zweidrittelmehrheit nötig
Die Reifeprüfung am Regierungssitz: Koalition statt Opposition
Weitere Proteste möglich, Geschäftsführung verweist auf Pühringer - der ist im Urlaub
SPÖ-Chef Josef Ackerl kündigt Ausstieg aus Landessicherheitsrat an: "Aufarbeitung nur halbherzig"
Die SPÖ Oberösterreich stellte am Dienstag ein Maßnahmenpaket gegen die zunehmenden Fälle rechtsextremer Übergriffe vor. Doch die ÖVP winkt schon im Vorfeld ab
Patienten äußerten Verständnis - Gewerkschaft bereit für Rückkehr an Verhandlungstisch
Das Rudel braucht den "Rudl" - Anschober hat "Lektion" gelernt, Parteispitze will sich breiter aufstellen
Landeshauptmann Pühringer: "Wir können uns nicht mehr bewegen" - Personalvertreter: "Pseudo-39-Stunden-Woche"
Kampfmaßnahmen in Oberösterreichs Ordensspitälern
Überwachung durch Detektive mit ernüchterndem Ergebnis - FPÖ-Stadtrat Wimmer denkt nicht an dienstrechtliche Konsequenzen
Außerdem wurde ein Landessicherheitsrat zum Thema einberufen
Bombendrohung gegen Ausländer, einschlägiges Material - Rauchgranatenwurf nicht angeklagt
Sigl wechselt auf Posten des Ersten Landtagspräsidenten - Bernhofer geht in Korridor-Pension
KZ-Überlebende, Kultusgemeinde, Promis appellierten vergeblich an oberösterreichischen Landeschef
"Schrittweiser Wiedereinstieg" nach Krankheit - Grüner Landesrat kehrt nach drei Monaten zurück
Der oberösterreichische Landeshauptmann agiert abgehoben - von Kerstin Scheller
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.