SW Umwelttechnik drehte Ergebnis ins Plus

29. Februar 2012, 11:15
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Wien - Die an der Wiener Börse notierte Kärntner SW Umwelttechnik hat 2011 ihren operativen Gewinn vorläufigen Berechnungen zufolge von minus 0,6 Mio. auf plus 1,4 Mio. Euro deutlich verbessert. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg gegenüber dem Jahr davor um 15 Prozent von 4,7 Mio. auf 5,3 Mio. Euro. Niedrigere Fixkosten und variable Personalkosten hätten das operative Ergebnis verbessert, die Konzentration auf margenstarke Produkte habe den Rohertrag gesteigert, teilte das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung mit. Die Umsätze sanken allerdings um 6 Prozent von 73,8 auf 69,4 Mio. Euro.

Auf die Verkaufserlöse gedrückt habe die tiefe Krise der Bauwirtschaft in Ungarn sowie der fortgesetzte Abwärtstrend im Bereich der Industrie- und Gewerbekunden in Rumänien. Die temporären, nicht cash-wirksamen Kursentwicklungen - vor allem aus der Abwertung des ungarischen Forint per Ende 2011 - seien im Finanzergebnis mit einem Minus von 2,2 Mio. Euro enthalten. Im Jahr davor hatte sich der Verlust erst auf 0,7 Mio. Euro belaufen.

Der Personalaufwand wurde im Jahresabstand von 13,7 auf 12,9 Mio. Euro zurückgefahren. Der durchschnittliche Personalstand sank im Vorjahr von 629 auf 540 Mitarbeiter.

Das Auftragspolster des Unternehmens vergrößerte sich 2011 den Angaben zufolge von 27,7 auf 28,3 Mio. Euro. In Österreich entwickelten sich die Orders konstant, in Ungarn habe sich die öffentliche Vergabe erst im vierten Quartal intensiviert. In Rumänien entwickelten sich die Ausschreibungen der EU-geförderten Abwasserprojekte kontinuierlich nach oben. (APA)

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