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Damaskus - Die syrische Armee hat ihre Angriffe auf die seit Wochen unter Beschuss stehende Rebellenhochburg Homs deutlich ausgeweitet. Wie am Mittwoch aus Sicherheitskreisen in Damaskus verlautete, startete die Armee am Dienstagabend eine Bodenoffensive im Viertel Baba Amro.
Der Bereich von Baba Amro sei "unter Kontrolle", sagte ein Vertreter der syrischen Sicherheitsbehörden. Es gebe "nur noch einige wenige Widerstandsnester".
Homs steht seit mehr als drei Wochen unter Beschuss. Aktivisten hatten zuvor von einer Verstärkung der Regierungstruppen durch eine Eliteeinheit der gefürchteten vierten Armeedivision des Generals Maher al-Assad berichtet, was vermuten lasse, dass der "finale Angriff" auf Homs bevorstehe. Nach Angaben der aus Deserteuren bestehenden Freien Syrischen Armee ist die Stadt komplett von der Außenwelt abgeriegelt.
Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete von Kämpfen zwischen Armee und Deserteuren in Baba Amro sowie von Explosionen und Schüssen in weiteren Stadtteilen. Der Aktivist Hadi Abdallah vom Syrischen Revolutionsausschuss sagte, neben Baba Amro seien auch die Stadtteile Khaldiyeh und al-Bayyada bombardiert worden. Am Vortag habe die Armee einen Geheimtunnel der Rebellen, ursprünglich eine Wasserleitung, entdeckt und zerstört, der Baba Amro mit einem nahegelegenen Dorf verband und die einzige Verbindung der eingeschlossenen Menschen zur Außenwelt gewesen sei, sagte Abdallah.
Nachdem bereits zwei Uno-Sicherheitsratsresolutionen zu Syrien am Widerstand der Veto-Mächte Russland und China gescheitert sind, bereiteten die USA laut UN-Diplomaten einen neuen Entwurf vor. Im Mittelpunkt des Textes stehe die humanitäre Hilfe, womit der Westen hoffe, Russland und China davon überzeugen zu können, eine Resolution nicht erneut zu blockieren.
Der kürzlich zum Sonderbeauftragten der Uno und der Arabischen Liga für Syrien berufene frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan wird am Freitag in Kairo Konsultationen aufnehmen. Damaskus machte derweil klar, dass sie Annans Rolle infrage stellt. Außenminister Walid al-Muallem forderte ihn auf, "schriftlich zu konkretisieren", worin genau seine Aufgabe bestehe. (AFP, dpa/DER STANDARD, Printausgabe, 16.12.2011)
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…Da werden von Söldnern und international gesuchten Verbrechern syrische Familien dahingemordet und die nächste Gesellschaftsordnung destabilsiert - und die paar Wurschteln sitzen gemütlich vor ihren PCs, saufen sich mit Lightbier Mut an und verbreiten hier fortwährend Unsinn, der sich jedes Mal selbst ad absurdum führt.
In diesen Fällen von "heuchlerisch" zu schreiben ist zu viel des Lobes.
Das ist maximal infantil.
Der unbeirrbaren Haltung von Russland und China ist es zu verdanken, daß die NATO nicht das Land in Schutt und Asche bombardierte.
Präsident Assad hat völlig richtig gehandelt. In Wahrheit hat er umsichtiger gehandelt, als z.B. die Israelis bei der Bekämpfung von Hamas-Terroristen. Denn dort wird auch gleich einmal das ganze Haus platt gemacht.
Ich kann einem Krieg einfach absolut nichts Positives abgewinnen, weil einfach viel zuviele Unschuldige dabei sterben.
Die Rede von den "chirurgischen Nadelstichen" bei den Bombardierungen ist blankster Zynismus und Wahrheitsverdrehung, denn noch nie kamen bei den Kriegen soviele Unschuldige zu Tode, wie heute. Nämlcih an die 90%. Beim 1. Weltkrieg waren es noch 10%.
"Ich kann einem Krieg einfach absolut nichts Positives abgewinnen, weil einfach viel zuviele Unschuldige dabei sterben"
Menschenleben sind ihnen sowas von wurscht, heucheln sie nicht so. Syrien hat sich dank Assad die letzten 12 Monate in ein Schlachthaus verwandelt - das ist die Realität.
Es ist erschreckend, wie vehement und offensichtlich verblendet viele Poster hier das Assad-Regime verteidigen. Unfassbar, dass man das Vorgehen der Regierungstruppen gut heissen kann.
Es ist immer das Gleiche, einerseits motzt man rum, dass der Westen nichts gegen die Situation in Syrien unternimmt, andererseits, wenn militärisch eingegriffen wird, passts auch wieder nicht. Eine schwierige Zwickmühle. Diskutieren wir weiter, drohen mit erhobenem Zeigefinger und schauen zu, wie Menschen sterben und Folter durchleben müssen, gegen die Waterboarding wie Planschen im Kinderbecken aussieht (und da haben wir schon groß rumgeschrien). Und in der Sicherheit der westlichen Welt, hinterm PC, da halten wir zu Assad...unglaublich, zum fremdschämen.
In Wahrheit wurde die Wahrheit von den Medien verdreht bis zum "geht nicht mehr".
Aus einem Staatschef, der gegen bewaffnete Putschisten und Terroristen vorgeht wurde ein "Diktator der auf das eigene Volk schießt".
Erst als die Schlacht schon fast geschlagen war, kam man drauf, daß er doch nicht "auf das eigene Volk schießt", sondern gegen - sehrwohl - bewaffnete Rebellen und Terroristen vorgeht.
Die meisten verteigen nicht das Regime, sondern wehren sich gegen die einseitige Berichtserstattung (die "Guten" verüben offensichtlich ebenfalls Greueltaten) und halten die Islamisten (Moslembruderschaft und die eingereisten arabischen "Gastarbeiter" (Terroristen aus arabischen Ländern), für das noch größere Übel.
Was für ein vertrotteltes Argument...ja, auch bei uns würde man die Demonstranten einfach erschießen, Verletzte nicht behandeln, sondern sie foltern, die Knochen brechen, Katheter absperren, bis sie dank Nierenversagen ins Koma fallen, unnötige Amputationen vornehmen, Kliniken beschießen,...zuerst denken, dann posten.
"gucken" würde hier mit sicherheit keiner deutscher, nebenbei funktioniert hierzulande die demokratie. die notwendigkeit eines aufstandes besteht nicht.
was wäre wenn und hätt i wari szenarien interessieren nicht, es zählt die realität.
villeicht ist der ganze Terror in Syrien bald vorbei und man kann die neu beschlossene Verfassung umsetzen.
Ich bin schon gespannt wer bei den Präsidentschaftswahlen gewinnt. Assad hat in dieser Krise jedenfalls seine Führungsstärke bewiesen. Und das trotz massiven internationalen Drucks.
Das deutlich größere Syrien hätte es dann jedenfalls mit nur einem Bruchteil der Toten die es in Libyen gab geschafft und ohne Vertreibungen / Tötung ganzer Bevölkerungsgruppen, sich an ein demokratisches System anzunähern und das im Vergleich zu Libyen auch umzusetzen.
Die USA werden nicht gerade erfreut darüber sein, dass Syrien nun bald wieder stabil ist.....
Das, was Sie als Terroristen bezeichnen, sind Menschen, die sich gegen ungerechte und unwürdige Behandlung seitens des Assad-Regimes auflehnen. Aber Ihnen scheint die Idee ja noch nicht gekommen zu sein, dass diese "Terroristen" das nicht aus Spaß an der Sache machen...
Normalerweise wünsch ich das niemandem, aber Sie sollten gleich ab Montag ein paar Wochen in Homs verbringen. Wenn Sie mutig genug sind. Wir werden sehen, was Sie dann sagen.
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