Unterlegener Buwog-Bieter widerspricht Meischberger

29. Februar 2012, 10:49

Wien - Der Chef des beim Kauf der Buwog unterlegenen Bewerbers CA-Immo, Bruno Ettenauer, widerspricht der Verteidigungslinie des ehemaligen FPÖ-Spitzenpolitikers und Lobbyisten Walter Meischberger, wonach die Kaufsumme für die Bundeswohnungen ohnehin in der Branche ein offenes Geheimnis gewesen sei. Die sei eine "reine Schutzbehauptung", sagte er im Gespräch mit dem "WirtschaftsBlatt".

Und er spricht davon, dass die Republik beim Verkauf der Buwog an die Immofinanz möglicherweise um 126 Mio. Euro geschädigt worden sei. Hätte man die Buwog-Gesellschaften einzeln zum Höchstangebot verkauft, hätte "die Republik rund 126 Millionen Euro mehr erlösen können". Außerdem wäre es ihr freigestanden, die Angebote noch nachbessern zu lassen, so Ettenauer.

Die CA-Immo hat gegen Meischberger und andere in der Causa Beschuldigte eine Schadenersatzforderung von rund 200 Mio. Euro eingebracht. Es steht der Vorwurf im Raum, dass das Letztangebot der CA-Immo an die Immofinanz verraten wurde - als Tippgeber verdächtigt werden der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser (V), Meischberger und ihr Geschäftspartner Ernst Plech. Alle drei bestreiten Unregelmäßigkeiten, es gilt die Unschuldsvermutung. (APA)

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12 Postings
Zum kotzen unsere Justiz

Ein überführter Wiederholungstäter der Steuern in Millionenhöhe hinterzogen hat ist immer noch auf freiem Fuß. Einfach nicht zu glauben wie sanft man mit diesem Volkschädling umgeht.

Hochegger Bestätigung

Hochegger bestätigte die Weitergabe von Informationen gegen Geld.

Es gibt sogar emails über die Verständigung mit der RLB OÖ.

Sollen die vielleicht auch noch gefälscht sein ......

Das wird nicht einmal behauptet, geschweige denn geglaubt.

Das kommt früher oder später ALLES raus!

Wer so einen V0lltr0ttel wie M. ins Vertrauen zieht, der sogar zum grad br*nzen zu d€ppert ist, hat praktisch schon verloren. Das gilt sowohl für Grasser als auch für Plech!

man weiß

wie es gelaufen ist - nur beweisen muss man es.

grasser hat den meischberger die zahl genannt, der hat sie weitergeleitet.

meischberger kann sich nicht mehr erinnern, woher die quelle kam und grasser ist fein raus.

ich würde hier die französische art der konfliktregelung begrüßen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Guillotine

Grasser mag ein Schurke sein,

aber für sehr wahrscheinlich halte ich eine so plumpe Vorgangsweise nicht. Er hat oder hätte sicher Möglichkeiten gefunden, die Angebotssumme seinen Freunden zukommen zu lassen, ohne diese direkt zu nennen.

Grasser ist ein schlauer Kerl, wenn auch vielleicht so überschlau, dass ihm dies zum Verhängnis werden könnte.

beim meischberger eine andere als die einfachste vorgangsweise zu wählen, hieße das risiko, dass er wieder "supernackert" wäre, einzugehen. bei soviel kohle ein zu hohes risiko !

wenn er sich nicht einmal eine seine "erbrachten" leistungen erinnern kann, wie soll er sich dann eine verklausuliert oder über umwegen bekanntgegebene 9 stellige Zahl merken ? na also !!!

nichts ist sicherer als es meischi direkt zu sagen, alle umwege können unter umständen nachverfolgt werden

sollte der meischi doch noch auspacken, kann er sagen dass er lügt

Es macht rechtlich keinen Unterschied, wie Grasser die Information weitergebeben hat.

klar wird er die summe direkt genannt haben - gerade weil er nicht deppert ist. idealerweise nur ins ohr geflüstert, als keiner dabei war. jeder zusätzlich eingeweihte würde das risiko exponentiell ansteigen lassen.

klar hat er es so gemacht. meischi und er sind blutsfreunde. und er hat es ihm natürlich mündlich unter 4 augen gesagt (also weder per telefon oder per mail).

hätte er es über einen dritten ausrichten lassen, wäre das ein zusätzlicher mitwisser und unsicherheitsfaktor. drei leute waren eingeweiht und 3 haben kassiert.

Bitte ein Verhör bei den Amis bestellen,

ich zahl schon mal 10 Euro für die entstehenden Kosten ;-)

Ich zahl keine 10 Euro für 10 Liter Wasser, das man ihm in die Gurgel schüttet!

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