Ackerl schlägt Entholzer als Nachfolger vor

29. Februar 2012, 10:42
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Kepplinger geht auf eigenen Wunsch - Wird wieder Finanzdirektor der Stadt Linz

Linz - Der oberösterreichische SP-Chef Josef Ackerl wird dem Landesparteivorstand am Samstag den oberösterreichischen Arbeiterkammer-Vizepräsident und Landesvorsitzenden der Gewerkschaft vida, Reinhold Entholzer (52), als Nachfolger des auf eigenen Wunsch scheidenden Landesrats Hermann Kepplinger (60) vorschlagen. Entholzer sei auch Teil eines schlagkräftigen Teams für die nächste Landtagswahl 2015, so Ackerl in einer Aussendung am Mittwoch.

Ackerl bedankt sich

Kepplinger werde erst am Samstag in einer Pressekonferenz mit Entholzer und Ackerl zu den Beweggründen für seine Entscheidung Stellung nehmen, hieß es aus der Partei. Er habe Kepplingers Wunsch respektiert und danke dem erfolgreichen Landesrat für seine ausgezeichnete Arbeit, teilte Ackerl mit. Dessen Nachfolger Entholzer sei ein ausgewiesener Fachmann für Fragen des öffentlichen Verkehrs und schon bisher ein wichtiger Gestalter im Führungsteam der SP Oberösterreich und im Parteireformprozess morgen.rot, so Ackerl. Seine Partei stelle unter Beweis, dass sie über tragfähige Personalressourcen verfüge und baue mit dieser Entscheidung - nach dem Amtsantritt von Klubvorsitzender Gertraud Jahn - weiter am schlagkräftigen Team für 2015.

Acht Jahre Landesregierung

Kepplinger war von 2003 bis 2009 Wohnbaulandesrat, dann übernahm er das Verkehrsressort. Nun wird er nach acht Jahren in der Landesregierung in seinen Posten als Finanzdirektor der Stadt Linz zurückkehren. Dieser war vakant geworden, nachdem sein Nachfolger der Swap-Affäre der Stadt zum Opfer gefallen war. "Hermann Kepplinger ist ein hervorragender Finanz- und Wirtschaftsfachmann, dessen Expertise und Know-how auch in Zukunft sehr wichtig sein wird", streute Ackerl seinem scheidenden Regierungskollegen Rosen, wie auch der Grüne Landesrat Rudi Anschober. Er bedauerte den Rücktritt, bedankte sich in einer Aussendung namens der Grünen für die "sehr gute, von Vertrauen und Respekt geprägte Zusammenarbeit" und wünschte Kepplinger "alles Gute für seine neue Tätigkeit, die eine besondere Herausforderung darstellt". (APA)

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