Mann in Salzburg täuschte eigenen Tod vor

29. Februar 2012, 10:33
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47-Jähriger wollte Schulden loswerden und fälschte Sterbeurkunde

In Henndorf (Flachgau) hat ein Mann seinen eigenen Tod vorgetäuscht, um Schulden in der Höhe von 700.000 Euro loszuwerden, berichtet orf.at. Der gebürtige Deutsche fälschte eine Sterbeurkunde und schickte sie an das Gemeindeamt Henndorf, wo er zuletzt gemeldet war. Er wollte anscheinend mit einer neuen Identität neu anfangen.

Er fälschte eine Sterbeurkunde der Stadt Marburg und schickte sie an das Gemeindeamt Henndorf. Doch auf der Urkunde stand allerdings eine fortlaufende Nummer aus dem Totenregister, die einer Gemeindebedienstetn unglaubwürdig erschien.

Laut Polizeisprecher Anton Schentz beginnt aber die Registriernummer immer am 1. Jänner mit der Zahl eins zu laufen. "Und die Dame hat sich gedacht: eine kleine Stadt wie Marburg hat schon 600 Sterbefälle, und das bereits am 16.1. - das kann fast nicht sein. Sie hat dann nachgefragt, und es hat sich natürlich herausgestellt, dass das nicht stimmt", so Schentz.

Die Polizei forschte den Mann schließlich aus. Er wurde auch wegen Urkundenfälschung angezeigt. (red, derStandard.at, 29.2.2012)

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