Hirsch Servo rutschte tiefer ins Minus

29. Februar 2012, 09:17
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Wien - Der börsenotierte Kärntner Maschinenbauer und Verpackungshersteller Hirsch Servo AG ist in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2011/12 tiefer in die Verlustzone eingetaucht. Das operative Ergebnis (EBIT) drehte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von plus 0,62 auf minus 1,16 Mio. Euro.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verschlechterte sich von minus 0,66 auf minus 2,90 Mio. Euro, das Ergebnis nach Steuern von minus 0,98 auf minus 2,91 Mio. Euro. Der Bilanzverlust weitete sich von minus 8,72 auf minus 11,38 Mio. Euro aus. Der Umsatz sei um 8 Prozent auf 43,4 Mio. Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch ad hoc mit.

Das Unternehmen begründete seine Verluste mit "einer allgemeinen Kaufzurückhaltung der Kunden aufgrund der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen". Wegen des instabilen Marktumfeldes will Hirsch Servo weiterhin keine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr abgeben. Bei den Investitionen stehen die Kärntner den Unternehmensangaben zufolge auch im zweiten Halbjahr auf der Bremse - im ersten wurden sie bereits von 0,7 auf 0,6 Mio. Euro verringert.

Die Eigenkapitalquote von Hirsch Servo verringerte sich in den ersten sechs Monaten 2011/12 von 15,2 auf 12,7 Prozent. (APA)

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