Raspberry Pi: Der 35-Dollar-PC ist da

  • Der Rapberry Pi hat ungefähr die Größe einer Kreditkarte.
    screenshot: bbc

    Der Rapberry Pi hat ungefähr die Größe einer Kreditkarte.

  • Der PC ist vor allem für den Bildungsbereich gedacht.
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    foto: raspberry pi

    Der PC ist vor allem für den Bildungsbereich gedacht.

25-Dollar-Variante des kreditkartengroßen Rechners noch nicht erhältlich - Onlinehändler gestürmt

Der kreditkartengroße PC Raspberry Pi ist ab Mittwoch erhältlich. Der Verkauf war für Ende Februar geplant, dank des Schaltjahrs geht sich das nun auch aus. Den Computer gibt es in zwei Varianten. Das Modell A für 25 US-Dollar hat noch ein Upgrade bekommen und wird nun anstatt mit 128 MB mit 256 MB RAM ausgestattet.

35-Dollar-Variante erhältlich

Das Modell B hat ebenfalls 256 MB RAM, einen zusätzlichen USB-Port und einen Ethernet-Port. Die zweite Variante kostet 35 US-Dollar. Während Modell A erst in Produktion geht, ist Modell B ab sofort erhältlich. Der Computer basiert auf einem Broadcom-BCM2835-700-MHz-ARM11-Prozessor. 

 

Kompletter Computer

Es handelt sich um einen kompletten Computer, man benötigt lediglich noch eine Tastatur zur Eingabe und einen Monitor, den man per HDMI oder RCA anschließen kann. Der Rapberry Pi kann auch HD-Videos abspielen. Dank neuer Verträge mit Herstellern können die Entwickler nun auch eine ständige Produktion gewährleisten. Früher konnten nur 10.000 Stück auf einmal produziert werden.

Ausverkauft

Der Computer kann über Premier Farnell und RS Components bestellt werden. Allerdings schrieb Raspberry Pi auf Twitter, dass bei Farnell der Raspberry Pi bereits ausverkauft ist. Außerdem waren die Webseiten der Händler dem Ansturm nicht gewachsen und länger nicht erreichbar. Momentan werden als Betriebssystem die Linux-Distributionen Fedora, Debian und ArchLinux unterstützt.

Update

Wie heise berichtet, liefern Farnell und RS Components in Österreich und Deutschland nur an Firmenkunden. Niederlassungen der beiden Onlinehändler in anderen Ländern liefern wiederum nicht nach Österreich und Deutschland. Privatleute hierzulande müssen sich also noch etwas gedulden oder auf Zwischenhändler zurückgreifen.(soc)

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