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vergrößern 700x381Pro halbe Stunde Kurzparken ist in Wien ab 1. März ein Euro zu bezahlen.
Mit 1. März gelten in Wien neue Tarifregelungen fürs Parken. Während die Gebühren fürs Kurzparken um 67 Prozent teurer werden, wird das Parkpickerl um elf Prozent billiger. In Zukunft kostet jede halbe Stunde Kurzparken statt bisher 0,60 genau einen Euro. Für einen Einstundenparkschein muss man demnach zwei Euro bezahlen, für eineinhalb Stunden drei Euro und für zwei Stunden vier Euro.
Die alten Parkscheine verlieren nach dem 29. Februar ihre Gültigkeit, können aber gegen Aufzahlung auf neue umgetauscht werden. Allerdings werden in den 340 Trafiken und bei den Wiener-Linien-Verkaufstellen nur maximal 30 Stück und diese nur bis 31. Mai zurückgenommen. Bei den Wiener Stadtkassen wird auch der Kaufpreis der alten Scheine (ebenfalls maximal 30 Stück) bis Ende August rückerstattet. Unbegrenzt kann man die Parkzettel nur bei der Stadthauptkasse im Rathaus umtauschen bzw. das Geld zurückfordern.
Pickerl 15 Euro billiger
Der Preis für das Jahrespickerl sinkt von 135 auf 120 Euro - jedoch muss weiterhin pro Ausstellung (es gibt auch Zweijahrespickerl) eine Gebühr von 58,99 Euro entrichtet werden. Für Pickerl, die über den 1. März hinaus gültig sind, werden pro Monat 1,25 Euro gutgeschrieben.
Die erwarteten Mehreinnahmen will die Stadt für Maßnahmen einsetzen, "die der Erleichterung des innerstädtischen Verkehrs dienen", wie es aus dem Rathaus heißt. Damit gemeint sind neben der Förderung von Garagenbauten und der Verbesserung des öffentlichen Verkehrs auch Initiativen, "die zu einer Funktionsaufteilung zwischen Individual- und Massenverkehr" führen sollen. (red, derStandard.at, 29.2.2012)
Änderung soll im September in Kraft treten, ARBÖ und ÖVP begrüßen Entscheidung
Wegen Zonen-Ausweitung fließen heuer 138 Millionen Euro in die Kassen der Stadt
Der ehemalige Planungsdirektor Arnold Klotz hat in den 90er-Jahren das Wiener Parkpickerl "erfunden"
Klare Mehrheit von 78,5 Prozent dagegen - Beteiligung von rund 59 Prozent
Sollte die Entscheidungsgewalt über das Wiener Parkpickerl nach der Volksbefragung ins Rathaus wandern, hätten Bezirkschefs dennoch das letzte Wort. Stadträtin Vassilakou hofft auf deren Einsichtigkeit
Rote Bezirkschefs empfehlen, bei Volksbefragung gegen Zentralisierung der Parkraumbewirtschaftung zu stimmen
56,05 Prozent stimmten dagegen - Homole: "Schallende Ohrfeige" für Rot-Grün - Vassilakou führt Ablehnung auf VP-Desinformation zurück
Das Befragungsergebnis wird heute verkündet - 37.000 Stimmberechtigte
Autofahrer sollen besonders bei Schnee achten, ob sie Öffis Weg versperren
Dienst-Pkws brauchen Parkpickerl, Privatnutzung muss versteuert werden
Laut der Stadt handelt es sich um kein Privileg, sondern um eine "übliche Regelung"
Bezirksvorsitzender Homole gab mittels Notkompetenz Geld frei, wurde nachträglich im Ausschuss nicht genehmigt
Die Formel "Parkpickerlausweitung bringt Parkplätze plus wütende Anrainer in den Gratiszonen" wiederholt sich auch bei der Ausweitung der Ausweitung. Doch für Pickerlflüchtlinge und Pendler wird es eng in Wien - manche fühlen sich von der Stadt erpresst
Städtischer Parkpickerlkoordinator: Prozedere würde vier bis sechs Monate dauern
Warum Wien für Parkplätze im Umland zahlt und ein Verkehrsplaner das nicht Zusammenarbeit nennt
An Wochenenden und Feiertagen kann man weiterhin gebührenfrei parken
Unterlagen inklusive Stimmzettel werden noch im Jänner verschickt - Ergebnisse für Februar erwartet - Döbling will nur unter Zugzwang abstimmen lassen
Bezirksvorsteher Homole lehnt Beschlussantrag mit Verweis auf Stadtverfassung ab
Expertenrunde hat Vorschläge vorgelegt: Größere Parkzonen und Preisstaffelung möglich
Rot-grüne Mehrheit will ÖVP-Bezirksvorsteher Homole überstimmen
Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik sieht in der Ausweitung einen Impuls in Richtung nachhaltige Mobilität und Klimaschutz im urbanen Raum
Club sieht sich in Forderung nach Zonen bestärkt - SPÖ will gemeinsame Zone für 18. und 19. Bezirk
Umfrage: Sechs von zehn Autofahrern sehen Verbesserung seit Einführung
Anrainer können ab sofort ein Parkpickerl für erweiterte Kurzparkzonen in Penzing, Ottakring und Hernals beantragen
seh ich zt anderst. beim freibad stockerau ist im sommer alles, und zwar wirklich alles mit wiener kennzeichen verparkt. da stellen sich die leute teilweise in hauseinfahrten oder halb auf den radweg, halb auf die straße. und nein es ist kein weiterer platz für parkplätze da.
vor allem aber, ist es mir unbegreiflich, warum man aus wien, mit dem auto, nach stockerau ins freibad fährt. und wenn man unbedingt am land ins bad will, sollte man doch zug fahren. stockerau hat eine vergleichsweise tolle anbindung, und in 10-20 minuten fussweg ist man beim bad. mit dem rad sind es gar nur 5 minuten.
Diese WE-Fahrten dienen nicht dem Broterwerb und sind daher unnötig und abzulehnen. Fordere am Wochenende eine NÖ-Maut für PKW mit dem W-Kennzeichen ab den Wiener Stadtgrenzen.
abgesehen davon begrüße ich es sehr, wenn parken in städten teurer wird. da sehe ich noch immer viel spielraum.
hohe parkgebühren könnten ua. manche unverbesserliche, die für verantwortungsvolles handeln nicht zugänglich sind, dazu zwingen, mit dem rad oder den öffis zu fahren.
und jetzt warte ich auf ein paar jammerlappen-kommentare von wegen: "buhuhuhuuuuu! ich bin aber auf mein automobil angewiesen, weil ich meine wohnung/mein haus in einer verkehrsmäßig unglaublich beschissenen lage supergünstig gekauft habe."
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