Teurere Parkscheine in Wien

29. Februar 2012, 06:15
  • Pro halbe Stunde Kurzparken ist in Wien ab 1. März ein Euro zu bezahlen.
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    Pro halbe Stunde Kurzparken ist in Wien ab 1. März ein Euro zu bezahlen.

Alte Parkscheine verlieren Gültigkeit, können aber umgetauscht werden - Parkpickerl wird billiger

Mit 1. März gelten in Wien neue Tarifregelungen fürs Parken. Während die Gebühren fürs Kurzparken um 67 Prozent teurer werden, wird das Parkpickerl um elf Prozent billiger. In Zukunft kostet jede halbe Stunde Kurzparken statt bisher 0,60 genau einen Euro. Für einen Einstundenparkschein muss man demnach zwei Euro bezahlen, für eineinhalb Stunden drei Euro und für zwei Stunden vier Euro.

Die alten Parkscheine verlieren nach dem 29. Februar ihre Gültigkeit, können aber gegen Aufzahlung auf neue umgetauscht werden. Allerdings werden in den 340 Trafiken und bei den Wiener-Linien-Verkaufstellen nur maximal 30 Stück und diese nur bis 31. Mai zurückgenommen. Bei den Wiener Stadtkassen wird auch der Kaufpreis der alten Scheine (ebenfalls maximal 30 Stück) bis Ende August rückerstattet. Unbegrenzt kann man die Parkzettel nur bei der Stadthauptkasse im Rathaus umtauschen bzw. das Geld zurückfordern.

Pickerl 15 Euro billiger

Der Preis für das Jahrespickerl sinkt von 135 auf 120 Euro - jedoch muss weiterhin pro Ausstellung (es gibt auch Zweijahrespickerl) eine Gebühr von 58,99 Euro entrichtet werden. Für Pickerl, die über den 1. März hinaus gültig sind, werden pro Monat 1,25 Euro gutgeschrieben.

Die erwarteten Mehreinnahmen will die Stadt für Maßnahmen einsetzen, "die der Erleichterung des innerstädtischen Verkehrs dienen", wie es aus dem Rathaus heißt. Damit gemeint sind neben der Förderung von Garagenbauten und der Verbesserung des öffentlichen Verkehrs auch Initiativen, "die zu einer Funktionsaufteilung zwischen Individual- und Massenverkehr" führen sollen. (red, derStandard.at, 29.2.2012)

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haha, sie sind sehr lustig!

In NÖ

wollen aber nicht alle Wiener gleichzeitig auf ein paar km² parken, sondern verteilen sich unmerklich in riesige Umland.

seh ich zt anderst. beim freibad stockerau ist im sommer alles, und zwar wirklich alles mit wiener kennzeichen verparkt. da stellen sich die leute teilweise in hauseinfahrten oder halb auf den radweg, halb auf die straße. und nein es ist kein weiterer platz für parkplätze da.

vor allem aber, ist es mir unbegreiflich, warum man aus wien, mit dem auto, nach stockerau ins freibad fährt. und wenn man unbedingt am land ins bad will, sollte man doch zug fahren. stockerau hat eine vergleichsweise tolle anbindung, und in 10-20 minuten fussweg ist man beim bad. mit dem rad sind es gar nur 5 minuten.

Da

gebe ich Ihnen natürlich Recht. In solchen Fällen sollte man natürlich auch Kurzparkzonen einrichten. Es ist ja nicht so, dass es die in den Zentren niederösterreichischer Städte nicht gäbe.

Trotzdem verstinken am Wochenende zigtausende Wiener Blechkübel den schönen Wienerwald!

Diese WE-Fahrten dienen nicht dem Broterwerb und sind daher unnötig und abzulehnen. Fordere am Wochenende eine NÖ-Maut für PKW mit dem W-Kennzeichen ab den Wiener Stadtgrenzen.

Guter Kommentar! Danke!

Und wenn jemand wirklich jammern will, tut er/sie es rein habituell und grundlos :-)

denen bleibt immer noch das wetter.

abgesehen davon begrüße ich es sehr, wenn parken in städten teurer wird. da sehe ich noch immer viel spielraum.
hohe parkgebühren könnten ua. manche unverbesserliche, die für verantwortungsvolles handeln nicht zugänglich sind, dazu zwingen, mit dem rad oder den öffis zu fahren.

und jetzt warte ich auf ein paar jammerlappen-kommentare von wegen: "buhuhuhuuuuu! ich bin aber auf mein automobil angewiesen, weil ich meine wohnung/mein haus in einer verkehrsmäßig unglaublich beschissenen lage supergünstig gekauft habe."

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