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New York - Diese Entdeckung dürfte den Volkszorn in den USA schüren: Das "Wall Street Journal" hat herausgefunden, dass Schuldner mit großen Hypotheken von den Banken besser behandelt werden als Schuldner, die für ihr kleines Häuschen einen entsprechend schmaleren Kredit aufgenommen haben. Letztere mussten früher aus ihrem Heim heraus, wenn sie ihre Raten nicht mehr zahlen konnten.
Nach den Zahlen des Marktbeobachters Lender Processing Services verstrichen im vergangenen Jahr 792 Tage, bevor die Banken säumige Schuldner mit Krediten von 1 Million Dollar (743.273 Euro) und mehr aus ihren Häusern warfen. Bei säumigen Schuldnern mit Krediten unter 250.000 Dollar sind es demnach im Schnitt nur 611 Tage gewesen. Der Unterschied beträgt damit sechs Monate.
Beispiele
Die Zeitung illustrierte die Geschichte am Dienstag mit dem Fall von Michael Underwood aus San Francisco. Der Besitzer eines Anwesens mit vier Schlafzimmern und Pool steht mit 1,58 Mio. Dollar in der Kreide. Seit Anfang 2008 hat er nicht eine volle Rate gezahlt - und darf dennoch weiter in seinem Haus bleiben. "Das geht nun schon seit, wow, vier Jahren so", sagt der 63-Jährige, der früher ausgerechnet Hypotheken-Banker war. "Ich fühle mich schuldig, es geht mir an die Nieren."
Im Kontrast dazu steht der Fall der Familie Wani aus West Hartford in Connecticut, die ihrer Bank 199.000 Dollar schuldete. Virgilio Wani und seine Frau hatten Ende 2010 zeitgleich ihren Job verloren und konnten vier Raten nicht zahlen. Daraufhin, so Virgilio Wani gegenüber dem "Wall Street Journal", habe ihre Bank die Zwangsvollstreckung des Hauses eingeleitet. Nun wohnt die siebenköpfigen Familie in einer Mietwohnung mit zwei Schlafzimmern.
Platzende Hypotheken und Hauspfändungen sind ein Riesenproblem in den USA, wo es zum American Dream dazu gehört, ein eigenes Dach über dem Kopf zu besitzen. Grund ist der rasante Preisverfall seit 2007 und die Wirtschaftskrise, von der sich der Immobilienmarkt bis heute nicht erholt hat. Der Staat versucht mit Abermilliarden den Häusermarkt zu stützen und hatte jüngst in einem Vergleich auch die größten Hausfinanzierer des Landes in die Pflicht genommen. (APA)
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Der Bericht konzentriert sich auf ein Detail, aber es gibt auch sehr positive Seiten beim US Hypothekarkredit.
Im Gegensatz zu A ist mit der Pfändung des belehnten Hauses und Grundstücks nämlich der Kreditnehmer tatsächlich die Verpflichtung los. Während bei uns die Bank zu jedem Preis verkaufen kann und für die Differenz, zzgl. Anwalts- und Verfahrenskosten und Zinsen mich mein Leben lang verfolgen wird, braucht die amerikanische Bank erst einmal einen Richter der sich das ganze ansieht und ihr einen weiteren Titel zuspricht. Das ist aber nicht der Normalfall.
Ja, und? Die Höhe eines Darlehens sagt wenig darüber aus wie es mit der Kreditwürdigkeit des Schuldners bestellt ist. Dass die Bank bei einem ehemaligen Banker mit grossem Haus andere Massstäbe als bei arbeitslosen Grossfamilien ansetzt ist hart aber logisch. Ausserdem kann es gut sein, dass sich kleine Häuser leichter verkaufen lassen.
Wenn die Villa 2,8 Mio wert ist, dann gibt es bei "nur" 1,58 Mio Schulden für die Bank keinen Grund zu pfänden.
Und wenn das andere Haus nur 100.000 wert ist, dann sind 199.000 Schulden schon viel.
Dass die Raten bezahlt werden, ist nur peripher wichtig. Banken pfänden erst, wenn sich die Schulden dem zu erwartenden Versteigerungserlös annähern.
o. ist das rethorisch ?
Sollte es ernst gemeint sein, ein Haeusel , Wert $ 250.000.- bringt versteigert sagen wir 150.000.- die Bk schreibt 100 in den Rauchfang, bei 2 mio muszt erst jemanden finden der kauft u. zahlt u. zahlt dann hoechstens 1 mio, was schreibt die Bk ab ? Sowas findest in Wien auch
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