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Dossi über seinen neuen Job als Parlamentsdirektor: "Das, was hier passiert, soll öffentlich sein."
Harald Dossi wird am 1. März die Nachfolge von Georg Posch als Parlamentsdirektor antreten. Bei einem gemeinsamen Auftritt mit Nationalratspräsidentin Barbara Prammer am Dienstag erklärte der 50-Jährige Klagenfurter, er wolle die Öffnung des Hauses am Ring weiter vorantreiben. "Das, was hier passiert, soll öffentlich sein", sagte Dossi. Er freue sich darauf, in seinem Berufsleben nun noch einmal " etwas ganz anderes" machen zu dürfen.
Prammer attestierte dem bisherigen Leiter der Sektion IV im Bundeskanzleramt "große Kenntnis im Verfassungsrecht" und "umfangreiche Erfahrung". Prammer sprach von "vielfältigen Herausforderungen" für den neuen Direktor, neben der weiteren Öffnung des Hauses erwähnte sie etwa die "bestmögliche" Unterstützung der politischen Arbeit der Abgeordneten - und nannte in diesem Zusammenhang explizit den laufenden Untersuchungsausschuss. (red, DER STANDARD, Printausgabe, 29.2.2012)
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Aber keine öffentlichen Ausschüsse, keine Übertragung aus dem Untersuchungsausschuss, vielfach nicht einmal öffentlich einsehbare Protokolle.
Das Parlament als Touristenattraktion.
Ein seltsames Verständnis von Öffentlichkeit wird in Wahrheit von Prammer verkörpert.
Eine seltsam anmutende Erklärung gab der neue Parlamentsdirektor heute anlässlich seiner Vorstellung im ORF ab. Er freut sich quasi nur, noch einmal mit einer neuen Aufgabe betraut zu werden, von einer neuen Amtsführung, von etwaigen Plänen für die zukünftige Tätigkeit war nichts zu hören, ein typischer Beamter halt, nur nichts ändern, brav den Anweisungen folgen, so, ja so funktioniert Karriere in Österreich. Dabei gäbe es gerade auch in unserem sogenannten "Hohen Haus" (was für eine antidemokratische Bezeichnung) genug zu reformieren, aber für Reformen gibt es unter der derzeitigen politischen Nomenklatur wohl keine Bereitschaft.
kleidungsvorschrift für den affenzirkus?
http://www.marktshop24.com/bild/zirk... 237055.jpg
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