Anstieg der Influenza-Erkrankungen in Wien

28. Februar 2012, 16:32
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Vergangene Woche gab es laut den Hochrechnungen der MA15 in Wien 15.100 Neuerkrankungen

Wien - Die aktuelle Virus-Influenza-Welle kann sich sprichwörtlich sehen lassen: Vergangene Woche gab es laut den Hochrechnungen der MA15 in Wien (Gesundheitsdienst) bereits 15.100 Neuerkrankungen infolge der echten Virus-Grippe bzw. wegen grippaler Infekte. In der Woche davor waren es 14.700 gewesen, vorher - beim Start der Influenza-Saison - 11.300.

In diesem Jahr sind die meisten "echten" Influenza-Erkrankungen auf A(H3N2)-Stämme zurückzuführen. Vergangenes Jahr waren es noch die Erreger der Schweinegrippe-Pandemie A(H1N1) gewesen. Das Europäische Zentrum für Krankheitskontrolle (ECDC) in Stockholm berichtet auf seiner Homepage gar von 98,2 Prozent an A(H3N2)-Viren unter den A-Influenza-Erregern. Nur der Rest in dieser Gruppe gehe auf das Pandemie-Virus zurück.

Mittlere bis hohe Influenza-Aktivität

In Europa gibt es jedenfalls eine mittlere bis hohe Influenza-Aktivität in 18 Staaten, die Erkrankungszahlen steigen in 19 Staaten an. Insgesamt startete die saisonale Grippewelle im Jahr 2012 etwas später als es in den vergangenen Jahren - mit Ausnahme der Pandemie - der Fall war.

Der aktuelle Impfstoff schützt, allerdings soll er für das kommende Jahr modifiziert werden. Resistenzen gegen die ursächlich wirkenden Medikamente Oseltamivir ("Tamiflu") und Zanamivir ("Relenza") sind bisher keine aufgetreten.

Der Jahresvergleich für Wien zeigt jedenfalls, dass die ärgste Influenza-Welle der vergangenen Jahre mit der höchsten Spitze an Erkrankungszahlen (an die 23.000 Erkrankungsfälle in einer Woche) etwa in der zweiten/dritten Jännerwoche 2009 auftrat. 2011 waren es um die sechste Kalenderwoche knapp unter 20.000. (APA)

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    In Europa gibt es eine mittlere bis hohe Influenza-Aktivität in 18 Staaten.

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