Generalüberholung der "gefährlichsten Waffe der Welt"

  • Konstrukteur Michail Kalaschnikow mit Kalaschnikow.
    foto: apa/dpa/stefan thomas

    Konstrukteur Michail Kalaschnikow mit Kalaschnikow.

Militärexperte fordert für die Standardwaffe der russischen Armee höhere Zielsicherheit und längere Reichweite

Moskau - Weil sie so vielen Menschen den Tod gebracht hat, gilt die Kalaschnikow als die gefährlichste Waffe der Welt. Doch das aus Sowjetzeiten stammende Schnellfeuergewehr vom Typ AK-47 ist in die Jahre gekommen und taugt nach Ansicht seiner Kritiker nicht mehr für die moderne Kriegführung. Deshalb wird die Standardwaffe der russischen Armee, die wegen ihrer einfachen Handhabbarkeit weltweit auch bei Milizionären und Gangstern hoch im Kurs steht, generalüberholt. "Wir planen eine tiefgreifende Modernisierung des Kalaschnikow-Sturmgewehrs", verkündete der für die Rüstungsindustrie zuständige Vize-Regierungschef Dmitri Rogosin am Dienstag im Parlament. 

Teil des russischen Militärausbaus

Die Anschaffung eines neuen Gewehrs, das unter anderem über ein Zielfernrohr und einen Scheinwerfer verfügen soll, ist Teil des 690 Milliarden Dollar (513 Mrd. Euro) schweren Programms, mit dem die russischen Streitkräfte in den kommenden zehn Jahren auf Vordermann gebracht werden sollen. Der Konstrukteur Michail Kalaschnikow hatte das Gewehr mit dem charakteristischen bananenförmigen Magazin in den 1940er Jahren entwickelt.

Makarow-Pistole wird nicht mehr verwendet

Rogosin zufolge dauern die Verhandlungen des Verteidigungsministeriums über die Anforderungen an die neue Waffe an. Der eine Denkfabrik leitende Militärexperte Ruslan Puchow forderte einen schnellen Ersatz für die AK-47. Die neue Waffe, so Puchow, müsse zielsicherer sein und eine längere Reichweite haben.

Rogosin verkündete zugleich das Aus für ein anderes Relikt aus der Ära des Kalten Kriegs: Die ebenfalls aus den 1940er Jahren stammende halbautomatische Makarow-Pistole wird mit Jahresende ersetzt. (APA)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 201
1 2 3 4 5
AK-101 // AK-107

als ob die ak47 der aktuelle stand wäre...
APA eben...

Man glaubt hier

in einem IWÖ-Forum zu sein. Durch die Bank Leute die sich auskennen mit Waffen.
Und ein paar Trolls, die Aggressoren mit Wattebauschwerfen vertreiben würden.

wattebauschwerfer? tolle geschäftsidee!

Ich bin sicher, daß die AK47 weiterhin gebaut wird - allein der Nachfrage wegen

Bekannt, beliebt, zuverlässig - ich bin sicher, daß sie noch lange Zeit einem neuen Modell vorgezogen wird.

Die klassische 357er bzw. 44er sind im Verkauf noch immer Dauerbrenner, obwohl es viele technisch neuere Waffen, vor allem Pistolen, gibt.

Keine Ladehemmung, unanfällig, im Vergleich zB. zu weit verbreiteten 9mm viel mehr Geschoßwirkung, einhändig bedienbar (außer man trägt eine Pistole durchgeladen), ...

die haben ja auch

keinen "friedensminister", sondern einen der darauf schaut, dass alle anderen auch glauben, dass sich dieses land wehren will, wenn es einer angreift.

karl laschnikow

wie hoch ist den der CO2 Ausstoß beim Abfeuern..

Da brauchen wir garnicht drüber reden was Waffen anrichten, aber schauts doch bitte beim Konstruieren der Schei..e das da mal was gemacht wird. Wie wäre es mit Komopstierbarkeit der Dinger so das man die einfach auf den Misthaufen werfen kann.

In Zeiten der Krise feiern Waffenhersteller Rekordgewinne, da lauft doch wirklich was falsch.

Die "Dinger" sind zum größten Teil aus einfach recycelbaren Materialien.

das könnte auch der veit sorger sein wenns um das thema vermögenssteuer geht

ja lebt den der alte "Holz Michl" noch......

Ich würde ja aufpassen

dass man beim Erneuern keine Apple Patente verletzt!

offering flowers instead

http://tinyurl.com/77c4ef7

Ich verabscheue Waffen. Grundsätzlich. Sie sind DAS Symbol und Mittel der Gewalt.

Um so abstoßender die Postings hier. Auch wenn Waffen etwas scheinbar Faszinierendes an sich haben, sie stehen für Gewalt, Macht und Tod. Für mich erledigt sich das Thema damit. Mir wäre eine Welt ohne einer einzigen Waffe lieber.

so eine haltlose argumentation kann nur leuten einfallen, die noch nie die realität gesehen haben. und die lautet: es wird IMMER einen bösen geben, der die regeln und gesetze bricht, der abkommen nicht einhält, und der versucht die besseren und effektiveren waffen als der gegner zu haben.

ohne den alten kalaschnikov würden wir heute noch hakenkreuze anbeten (ist zwar der wunsch vieler österreicher, aber NICHT aller!) und viele der "freien" leute, die es in dieser nation (noch!!!) wagen hier zu posten würden in irgendeiner gaskammer ihr leben aushauchen

europa ist nur scheinheilig, unterwandert von "friedensaktivisten" die im sinne ihrer auftraggeber eine wehrlose bevölkerung hinterlassen wollen...offen für die angriffe dieser auftraggeber

Kalaschnikow

hat sein Gewehr nach dem zweiten Weltkrieg entworfen. Die zweistellige Zahl ist das Jahr der Entwicklung. Er hat nämlich am Schlachtfeld zu viele Kameraden sterben sehen, wegen der unzureichenden Bewaffnung der Sowjetarmee.
So wurde dieses Gewehr entworfen um zu schützen. Aber nicht um uns zu schützen.

Soll das jetzt ein Troll-Posting sein?

1. Die Unterscheidung zwischen guten und bösen Menschen würde ich nicht machen. Fragen Sie mal Psychologen, wieviel das bringt.

2. Ohne Kalaschnikov & Co hätte man Menschen nur schwer in KZ' treiben können. Die Gewalt geht fast immer zuerst von den Stärkeren und Skrupelloseren aus. Und zumeist sind Waffen im Einsatz, und nicht wohlmeinende Worte. Die Nazis hätten sich ohne Waffen kaum durchsetzen können.

3. "unterwandert von friedensaktivisten"? Was ist das denn für eine Verschwörungstheorie? Die gegen Kriege demonstrieren gehen, sind in Wahrheit bezahlt, oder wie?

selber troll! ein realitätsverweigernder noch dazu!

Sehen Sie: Sie sind so einer, in dessen Händen ich eine Waffe bedenklich finde.

blumenbumser.

Nochmals: Wenn Sie den Weltfrieden wollen, dann müssen Sie den Menschen ändern und nicht alle Waffen abschaffen. Notfalls gehen die Menschen dann eben mit Steinen, Knüppeln etc aufeinander los.

Das ist Ihre Logik:

Warum dann nicht nur Schusswaffen, sondern auch gleich Atomwaffen legalisieren? Es sind ja auch nur Menschen, die den Knopf drücken. Es ist ja nicht die Atombombe selbst so schlimm, oder? Das legitimiert jede Art von Waffe.

Ich weiß nicht, ich finde es bedenklich, wenn man das Vorhandensein von Gewalt einfach so akzeptiert. Damit stirbt die Hoffnung, dass es jemals besser werden wird. Ich glaube, solange es Waffen gibt, solange werden sie auch benutzt werden. Nicht umsonst hat man z.B. in den Ländern des arab. Frühlings die Menschen aufgefordert ihre Waffen abzugeben. Ist das etwa verkehrt?

Sie sind also wirklich allen Ernstes der Meinung, dass mit einem Verbot aller Waffen der Gewalt ein Ende gesetzt werden kann?

Nochmals, die Gewalt geht vom Menschen aus und nicht von irgendwelchen Gegenständen.

Das habe ich nicht gesagt. Aber es ist ein Schritt der benötigt wird, denke ich, wenn wir den 'totalen' Frieden haben wollen. Denn: wo keine Waffen sind können auch keine benutzt werden. Aber klar ist, dass das Wegnehmen der Waffen alleine nicht ausreicht. Naja, habe ich anderer Stelle schon gesagt: Eine Entwaffnung nach einem Krieg ist doch auch nicht verkehrt, oder würden Sie anderes meinen?

Und auch nochmals: Eine Atombombe kann ja an sich nichts dafür, dass sie so zerstörerisch wirken kann. Soll man diese also jeden besitzen lassen? Das kann es doch nicht sein...

Österreich

bei uns gibts ca. 60 Morde pro Jahr. 3 mit legalen Schusswaffen, 3-5 mit illegalen.
Der Rest ersticht sich mit Messern, erwürgt sich oder erschlägt sich.
Das Problem sind nicht die Waffen - es sind die Menschen.

Sicherlich ist es die kriminelle Energie oder das Gewaltpotenzial. Aber die Werkzeuge dazu sollte man nicht unterschätzen, finde ich.

Posting 1 bis 25 von 201
1 2 3 4 5

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.