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Ein Jahr nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan sind mancherorts die Sachschäden wieder beseitigt. Die folgenden Bilder dokumentieren, wie weit die Aufräumarbeiten fortgeschritten sind. Die Aufnahmen zeigen die Verwüstung kurz nach dem Tsunami, der am 11. März 2011 auf Japans Küste traf, und die gleichen Schauplätze ein Jahr später. (red, derStandard.at, 9.3.2012)
Nach neuer Pannenserie an Japans havarierter Atomanlage
Es ist das vierte Leck innerhalb weniger als einer Woche
Anlage läuft wieder - Ursache waren vermutlich Arbeiten an technischen Schutzmechanismen
7.400-fach mehr als erlaubt
Strompreise um 15 Prozent gestiegen - Premier verspricht "stabile Energieversorgung"
Störung in der Atomruine: Reaktoren stundenlang nicht gekühlt - Betreiber Tepco versucht zu entwarnen
Der Betreiber des Atomkraftwerks soll Untersuchung von Reaktorgebäude blockiert haben
Zwei Jahre nachdem ein Erdbeben, eine Tsunamiwelle und ein Reaktorunglück den Nordosten Japans verwüsteten, geht der Wiederaufbau nur schleppend voran
Gesetzlicher Grenzwert mehr als 2.500-fach überschritten
Gedenken an die fast 19.000 Todesopfer
Staat wendet mit Zahlung von 10 Mrd. Euro drohend Insolvenz ab
Minamisoma gehört zu den Orten, die am stärksten von der Katastrophe in Fukushima betroffen waren. Das Reaktorunglück hat die Stadt in Sperrzone und bewohnbares Gebiet geteilt. Nun spaltet das Geld des Atomkraftbetreibers Tepco die Bevölkerung
"Wir fordern die Verantwortlichen dringend auf, sich weiterhin zu bemühen und wirklich wirksame Schritte zu unternehmen"
Betreiber Tepco: Abbau eines Reaktors nur mit Robotern möglich
Laut Behörde keine Spuren von Radioaktivität
GAU sei nicht alleine auf Erdbeben und Tsunami zurückzuführen
"Wenn alle Reaktoren abgeschaltet oder inaktiv bleiben, kann die japanische Gesellschaft nicht überleben"
Greenpeace entdeckt kurz vor dem Jahrestag des Atomunglücks stark erhöhte Strahlungswerte
Regierung unterstützt Reaktorbetreiber - Größter Energieversorger des Landes damit unter Staatskontrolle
"Endgültige Entscheidung" trotz großer Sorgen in der Bevölkerung getroffen - Nach Fukushima-Katastrophe waren alle AKW im Land abgeschaltet worden
Bei den meisten Bildern fällt mir auf, dass die Schäden doch bleibenderer Natur waren. - Den Schutt haben sie weggeräumt, aber nicht selten wurden Beschädigungen nicht repariert (die ganzen schiefen Schilder z.B.) oder Bauten abgerissen (siehe div. Gebäudedetails "vorher" und "nachher"). Das zeigt, dass selbst Japan so was nicht einfach wegsteckt.
werden wir in absehbarer zeit wieder katastrophenbilder aus dieser region sehen. die japaner wollen ihre (tw. seit generationen bewohnten) heimatorte nicht verlassen und bauen wieder im überflutungsbereich, genauso wie in thailand nach dem tsunami 2004.
lg
euer trollkind
Ob das Meer auf Seite 7 von alleine wieder zurückgegangen ist?
Also ich schätze, es musste von der Feuerwehr abgepumpt werden, weil von alleine wär das sicher nicht ins Meer wieder zurückgeflossen.
Es könnte aber auch verdunstet sein. Ist schwer zu sagen.
Vorher bzw. während des Tsunami:
http://www.youtube.com/watch?v=kkMtK57NJyk
Nachher bzw. aktuelles Streetview:
http://g.co/maps/75s7p
Das obige youtube wurde vom Dach des rechten Gebäudes gefilmt.
War bzw. ist eine harte Schule, aber auch eine wichtige Lehre für die Nation bzgl. des Wiederaufbaus:
Welche Gebäude fast unversehrt, jedenfalls aber stabil und Lebensrettend, dastehen...
Noch eines aus Kesennuma:
http://www.youtube.com/watch?v=8... re=related
Der Stiegenaufgang links, von dort aus gefilmt, dürfte vielen das Leben gerettet haben...
http://g.co/maps/w33p2
Weiß ich nicht, aber normalerweise funktioniert das mit Müll in Japan so: alles Brennbare wird zur Energiegewinnung verbrannt (die wichtigste Mülltrennung ist in brennbar/unbrennbar, das ist heilig und unbedingt zu beachten), Metall und Plastik wird recycelt, der ungiftige Teil des Rests landet oft im Zuge von Landgewinnungsaktionen im Meer (viele Beispiele dafür in Tokyo).
Man muss auch noch dazusagen, dass erst ein winziger Teil der Trümmer beseitigt wurde (5,6% laut Yomiuri Shinbun von letzter Woche).
Weil's mich interessiert hat, kurz gesucht; Asahi Globe, heutige Ausgabe, konkret zur Trümmerbeseitigung: http://globe.asahi.com/movers_sh... 01_01.html
Kurzversion: zuerst örtliche temporäre Deponien, dann direkt Recycling oder in weitere Sammelstellen, wo in Recycling und Verbrennung aufgeteilt wird, der Rest kommt in die Landgewinnung (auch in der großen blauen Graphik ersichtlich).
Laut dem Artikel geht das wegen Zuständigkeitsstreiten nicht schnell genug voran; es ist nicht ganz klar, was genau die Gemeinden und was der Staat erledigen soll. Jedenfalls wird das hauptsächlich von privaten Unternehmen erledigt, die sich um die Aufträge dafür reißen, aber teilweise auch an der Bürokratie verzweifeln.
Bitte, gerne.
Man muss sagen, Japan produziert allgemein recht viel Müll (täglich alleine einige unausweichliche Plastiksackerln und Tee in ultra-massiven Plastikflaschen), doch ist die Beseitigung recht effizient. Auch alte Geräte und Gebrauchsgegenstände landen nicht auf Deponien sondern in den unzähligen Altwarengeschäften.
in dem zusamenhang immer wieder lusting
http://www.youtube.com/watch?v=D... ature=plcp
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