Japans Tsunami-Schlachtfelder: Ein Land räumt auf

Ansichtssache | 10. März 2012, 11:56

Ein Jahr nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan sind mancherorts die Sachschäden wieder beseitigt. Die folgenden Bilder dokumentieren, wie weit die Aufräumarbeiten fortgeschritten sind. Die Aufnahmen zeigen die Verwüstung kurz nach dem Tsunami, der am 11. März 2011 auf Japans Küste traf, und die gleichen Schauplätze ein Jahr später. (red, derStandard.at, 9.3.2012)

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foto: reuters/aly song/files
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das "weiter" drücken am tablet ist mit den kleinen pfeilchen ein qual die vermeidbar wäre - könnt ich auf ein bild klicken um zum nächsten zu gelangen wäre mein tag auch beim zugfahren gerettet. bitte. danke.

Durch Faulheit geht die Menscheit zugrunde

selbst schuld.

Kauf dir einen Laptop.

würd ich das tun

wär ich ja von vorgestern so wie du. kommt daher leider nicht in frage. aber eventuell fällt dir noch was ein.

Pinch-Zoomen?

Eigentlich recht notdürftig behoben.

Bei den meisten Bildern fällt mir auf, dass die Schäden doch bleibenderer Natur waren. - Den Schutt haben sie weggeräumt, aber nicht selten wurden Beschädigungen nicht repariert (die ganzen schiefen Schilder z.B.) oder Bauten abgerissen (siehe div. Gebäudedetails "vorher" und "nachher"). Das zeigt, dass selbst Japan so was nicht einfach wegsteckt.

so wie ich die menschheit kenne,

werden wir in absehbarer zeit wieder katastrophenbilder aus dieser region sehen. die japaner wollen ihre (tw. seit generationen bewohnten) heimatorte nicht verlassen und bauen wieder im überflutungsbereich, genauso wie in thailand nach dem tsunami 2004.

lg
euer trollkind

ist in österreich nicht anders. da gibts auch genug leute, die im kaum schützbaren hochwasserbereich bauen, anstatt dreihundert meter weiter oben.

Seite 7: Ist das Meer da von alleine wieder zurückgegangen?

zurückgegangen,mag in dieser angelegenheit ein zu klein gefasster begriff sein.

aber ja.die natur macht was sie will.

Ob das Meer auf Seite 7 von alleine wieder zurückgegangen ist?

Also ich schätze, es musste von der Feuerwehr abgepumpt werden, weil von alleine wär das sicher nicht ins Meer wieder zurückgeflossen.

Es könnte aber auch verdunstet sein. Ist schwer zu sagen.

Mein vorher/nacher:

Vorher bzw. während des Tsunami:
http://www.youtube.com/watch?v=kkMtK57NJyk

Nachher bzw. aktuelles Streetview:
http://g.co/maps/75s7p

Das obige youtube wurde vom Dach des rechten Gebäudes gefilmt.

War bzw. ist eine harte Schule, aber auch eine wichtige Lehre für die Nation bzgl. des Wiederaufbaus:

Welche Gebäude fast unversehrt, jedenfalls aber stabil und Lebensrettend, dastehen...

Noch eines aus Kesennuma:

http://www.youtube.com/watch?v=8... re=related

Der Stiegenaufgang links, von dort aus gefilmt, dürfte vielen das Leben gerettet haben...

http://g.co/maps/w33p2

Ein Jahr vergangen und das Land läuft wieder wie ein Uhrwerk. Da können sich andere Nationen mal eine Scheibe abschneiden die trotz Hilfe von Außen immer noch nicht in Gang kommen.

hut ab

vor den leuten und dem was da in einem jahr an wiederaufbau (anstatt davon laufen) geleistet wude.

Unfassbar, was dieser Tsunami angerichtet hat!
Alle Achtung vor den Leuten, die dort wohnen und den Aufräumtrupps!

Mir drängt sich eine Frage auf:

Wo räumt man bitte den ganzen Müll hin, bzw. was macht man damit?

Weiß ich nicht, aber normalerweise funktioniert das mit Müll in Japan so: alles Brennbare wird zur Energiegewinnung verbrannt (die wichtigste Mülltrennung ist in brennbar/unbrennbar, das ist heilig und unbedingt zu beachten), Metall und Plastik wird recycelt, der ungiftige Teil des Rests landet oft im Zuge von Landgewinnungsaktionen im Meer (viele Beispiele dafür in Tokyo).

Man muss auch noch dazusagen, dass erst ein winziger Teil der Trümmer beseitigt wurde (5,6% laut Yomiuri Shinbun von letzter Woche).

Weil's mich interessiert hat, kurz gesucht; Asahi Globe, heutige Ausgabe, konkret zur Trümmerbeseitigung: http://globe.asahi.com/movers_sh... 01_01.html

Kurzversion: zuerst örtliche temporäre Deponien, dann direkt Recycling oder in weitere Sammelstellen, wo in Recycling und Verbrennung aufgeteilt wird, der Rest kommt in die Landgewinnung (auch in der großen blauen Graphik ersichtlich).

Laut dem Artikel geht das wegen Zuständigkeitsstreiten nicht schnell genug voran; es ist nicht ganz klar, was genau die Gemeinden und was der Staat erledigen soll. Jedenfalls wird das hauptsächlich von privaten Unternehmen erledigt, die sich um die Aufträge dafür reißen, aber teilweise auch an der Bürokratie verzweifeln.

Sehr interessant, danke!

Bitte, gerne.

Man muss sagen, Japan produziert allgemein recht viel Müll (täglich alleine einige unausweichliche Plastiksackerln und Tee in ultra-massiven Plastikflaschen), doch ist die Beseitigung recht effizient. Auch alte Geräte und Gebrauchsgegenstände landen nicht auf Deponien sondern in den unzähligen Altwarengeschäften.

interessant wären ja auch vor tsunami- nach tsunami- jetzt Fotos.
ein Vergleich, wies da vor der Katastrophe ausgesehen hat.

.

in dem zusamenhang immer wieder lusting
http://www.youtube.com/watch?v=D... ature=plcp

der typ ist ein ...

mehr sag ich dazu nicht

eher traurig

die haitianer sind nach dem erdbeben noch ärmer als davor, die japaner werden sich im zuge der aufräum- und aufbauarbeiten noch die eine oder andere schlaue Lösung ausdenken, und im Endeffekt wohlhabender sein als vor dem tsunami.

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